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  • Day75

    Tbilisi 2

    December 9, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 0 °C

    Na ratet mal wie der Tag heute beginnt? Richtig, mit Frühstück in der Sonne! Wir beginnen den Tag damit ein paar Secondhandshops zu erkunden. Gerade Schuhe gibt es hier aus zweiter Hand für sehr günstig. Fündig werden wir nicht wirklich, aber es macht trotzdem Spass ein bisschen zu stöbern. Wir fahren mit der Ubahn direkt zum Freiheitsplatz und laufen Richtung Fluss, wo wir nun die Burg Nazz. Erklimmen. Es gibt auch eine Seilbahn vom anderen Flussufer, aber sie erscheint uns nicht wirklich nötig. Vorbei durch enge Gassen und einer Moschee, erreichen wir das Burgtor. Von der Burg selber ist sonst auch nicht viel übrig ausser das Tor und ein paar Mauern aber man hat trotzdem auch von hier wieder eine schöne Aussicht auf die Stadt. Dahinter den Berg hinab erstreckt sich auch der botanische Garten, der von oben italienisch anmuten lässt. Hier bietet auch eine Firma Ziplining an, aber so wirklich spektakulär erscheint die Strecke nicht. Etwas weiter am Bergkamm steht die grosse Statue der Mutter Georgiens, dargestellt mit einem Weinglass und einem Schwert in der Hand. Hier im Sonnenschein versuchen wir unsere Visas für Aserbaidschan zu beantragen. Eigentlich sollte das ganz einfach übers Internet gehen, nur ist unser Internet leider zu schlecht. Weshalb das mit der Zahlung nicht klappt. Etwas genervt wählen wir einen anderen Weg zum Abstieg und entdecken so mehr verwinkelte Gassen, wo die Gebäude teilweise mit Balken abgestützt sind um nicht einzustürzen.
    Laut einem Reiseführer gibt es auch eine wirklich komplett abgestützte Straße, aber die konnten wir noch nicht entdecken.

    Unser Weg führt uns weiter auf die andere Flussseite hinauf zur Kathedrale. Unser Hunger treibt uns vorher noch in ein Restaurant, was zu einem Hotel gehört. Wir sind erst skeptisch, aber das Essen schmeckt gut und die zwei Frauen sind sehr nett. Ausserdem können wir mit WLAN nun unsere Visa fertig beantragen. Die Kathedrale entpuppt sich als riesiger Komplex in dem wir uns fast verirren, da wir über Kellertreppen einen anderen Ausgang wählen. Wir stolpern hier in einen Gottesdienst, wo wir Zeugen des wunderschönen georgischen Kirchengesangs kommen. Wirklich eindrucksvoll wie drei Männer es schaffen, dass es klingt als würden 30 Männer singen.

    Nach weiterem erkunden der Stadt beschliessen wir ganz in der Nähe in der Fabrika einen Cappuccino zu trinken. Die Fabrika ist eine umgebaute alte Fabrik, die mittlerweile die komplette Alternative Szene von Tbilisi enthält inklusive einem Hostel. Hier finden wir auch einen guten Coffee Shop und das ganze Flair erinnert stark an Berlin. Bilder hiervon folgen im nächsten Bilderpost. Eigentlich wollten Sarah und Grant noch mit uns essen gehen, aber wir sind noch so voll vom späten Imbiss und schlendern lieber noch ein bisschen durch die Strassen. Als wir abends im Hostel ankommen, haben wir Zuwachs bekommen. Ein weiterer deutscher Camper steht hinter uns. Die Bewohner lassen nicht lange auf sich warten. Yaron und Yaella spielen fangen im Hof und suchen sofort Mitspieler. Die kleine Familie aus Rostock ist auf grösser Reise, bevor für Yaron, der 5 ist, die Schule losgeht. Weiter in den Iran konnten sie von Armenien leider nicht, da Meir Israeli ist. Also sind sie zurück nach Georgien. Wirklich einen süsse Familie und vor allem Yaron hat in uns neue Spielpartner gefunden. Wir sind jetzt stolze Besitzer eines Papierschleimmonsters, das einen Ehrenplatz an unserer Wand hat. Irgendwann sind wir es, Die sich nach langer Unterhaltung und Spielerei in den Bus verziehen. Die Kinder haben einfach mehr Ausdauer als wir. Gäääähn!
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