• Gletschermuseum

    19. juli 2024, Norge ⋅ ☁️ 18 °C

    Das Gletschermuseum orientiert sich architektonisch an einer Gletscherzunge - oder es sieht zumindest so aus.
    Ein imposanter Panoramafilm nahm uns mit auf eine Reise über, auf und unter den Jostedalsbreen, den größten Festlandgletscher Europas. Wir erlebten den Wandel der Gletscherwelt in den verschiedenen Jahreszeiten. Höchst beeindruckend!
    In der dazugehörigen Ausstellung wurde dargestellt, wie Gletscher entstehen, wachsen und wandern und so über die Jahrtausende auch die norwegische Landschaft formten. Außerdem wurde (typisch norwegisch) sehr anschaulich mit Experimenten erklärt, wie Gletscherspalten entstehen, wieso Gletschereis blau ist, wie das Eis den Felsen abschleift und vieles mehr. In einem Film konnte man zudem sehen, wie Gletscher kalben.

    Außerdem gab es eine Klimaausstellung, die sehr prägnant aufzeigte, wie sehr sich die Welt durch das Eingreifen des Menschen verändert. Die Ausstellung ließ uns durch die frühgeschichtlichen Klimazeitalter reisen - in jedem herrschte ein für sich perfektes Gleichgewicht auf der Erde.
    Für die Gegenwart wurde das Jahr 2100 dargestellt, wenn wir so weiterleben wie bisher: Umweltkatastrophen, Überbevölkerung, Smog, Klimaflüchtlinge auf der ganzen Welt, überschwemmte Landmassen.
    Dazu die Frage: Wir wussten, was passieren wird - haben wir genug getan?
    Zum Abschluss folgte eine Vision des Jahres 2100, wenn wir jetzt wirklich etwas ändern: CO2-Neutralität, Zusammenhalt, erneuerbare Energien.
    Wunderschön war auch ein Video über die Vielfalt der Erde mit Worten von Sir David Attenborough (einem britischen Naturwissenschaftler und Schriftsteller), auch zu finden hier: https://youtu.be/XMaBluxiHk0
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