• Raska und Nis

    April 21 in Serbia ⋅ 🌧 3 °C

    Heute regnet es - die hohen Schneeberge sind verschwunden und auch meine Begeisterung für einen Morgenspaziergang. Dafür duftet der Kaffee und es gibt erst mal ein leckeres Frühstück.
    Wir sind kreuz und quer durch das quirlige Raska gefahren in der Hoffnung einen Parkpkatz zu finden. Es gab nur welche, die man über diese App bezahlt, dessen System für Ausländer nicht buchbar ist. Inzwischen haben wir alles abgefahren, was in diesem 6000 Seelenstädtchen möglich war und uns für die Weiterfahrt entschieden.. Also die 207 in Richtung Nis. Später haben wir ein super authentisches Fernfahrercafe gefunden. Hier wird natürlich geraucht - aber der Wirt ist herzlich. Es gibt nur ein Gericht : Lammfleisch mit Brot und Salat - uns hat er aber 2 extra Salate mit Käse angerichtet. Und danach unaufgefordert so was ähnliches wie Tiramisu und Feigenschnitten auf Kosten das Hauses serviert.
    Es hat dann aufgehört zu Regnen und wir sind bis Novo Selo gefahren. Das ist wegen der Nähe zu Nis dichter besiedelt und damit findet man schwer einen einsamen Übernachtungsplatz. Nis ist mit 260000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Serbiens. Unser Platz ist nicht besonders idyllisch - direkt an irgendwelchen Sand- oder Schotterwerken mit einer Reihe von Lastern und Raupen und einem abgezäunten Barackenkomplex. Wir haben den Platzwart gefragt - der hat nichts verstanden aber "no Problemo" gesagt und auch der Hund ist uns wohlgesonnen uns sieht uns nicht als Eindringlinge. Wir fühlen uns sicher hier.
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