• Panagia und das Hochland von Calkidike

    May 3 in Greece ⋅ ☀️ 9 °C

    Hier an der kleinen Kirche haben wir super geschlafen trotz nächtlichem Gewitter. Werde auch wieder meine Morgenrunde drehen. Man kann von hier bis zum Meer gucken. Schon die Phönizier vor Chr. haben hier Gold und Silber abgebaut und bis in die 1960er hat man hier nach verschiedenen Erzen geschürft. Heute ist Panagia auch berühmt für seinen Marmor.
    Was man sieht: „Skouria“ ist das griechische Wort für Schlacke. Du findest dort teilweise riesige Haufen von rötlich-schwarzem, glasartigem Gestein. Das sind die Abfälle der antiken Kupferschmelzen. Es ist beeindruckend zu sehen, dass Menschen hier schon vor 2.500 Jahren Tonnen von Gestein bewegt haben.
    Da die modernen Minen in Skouries aktiv betrieben werden, ist das Betreten der Betriebsgelände verboten – aber es gibt wunderbare Alternativen in der direkten Umgebung von Megali Panagia und Arnea, um die alte Bergbauwelt zu erkunden
    In Pagalia Managia gibt es eine alte Wallfahrtskirche aus dem 11. Jahrhundert, die haben wir nicht gefunden, dafür eine Klosterkirche von 1863.
    Auch die alte byzantinische Steinbrücke haben wir gesehen, da wurde so ziemlich die gesamte Handelsware einschließlich der Erze rübergeschleppt. WEITER sind wir durch Paleocholi gefahren, hier wurden Ende des letzten Jahrhunderts die alten Steinhäuser restauriert und heute bietet das alte Dorf diesen wunderschönen makedonischen Stil mit den Holzbalkonen.
    Unser Nachtlager schlagen wir am Aristoteles-Park auf. Hier in der Nähe, im antiken Stageira, das ist beim heutigen Olypaida, ist der große Philosoph geboren und da ist auch srin Grab.
    Aber Aristoteles ist unser Thema für morgen.
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