• Kloster Kremasti

    June 14 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Die wichtigste Stelle des Klosters ist die Katholikon (die Hauptkirche). Sie ist direkt in die gewaltige Höhle im Felsen hineingebaut worden – genau an dem Ort, an dem laut der Legende im 17. Jahrhundert die Hirten das mysteriöse Licht und die Ikone der Jungfrau Maria fanden. Drinnen spürt man die kühle, andächtige Atmosphäre des puren Steins besonders intensiv.
    Die Legende vom schwebenden Licht: Die Gründung dieses Klosters im frühen 17. Jahrhundert beruht auf einer bekannten Legende. Hirten sahen nachts immer wieder ein Licht aus einer tiefen Felsspalte leuchten. Die Dorfbewohner seilten daraufhin einen Mann in die Spalte ab. Er entdeckte in einer Höhle eine Ikone der Jungfrau Maria, die scheinbar frei von der Decke „hing“ (kremasti).
    Dieses Kloster ist berühmt für seine spektakuläre Aussichtsplattform. Vom Balkon aus blickt man über das gesamte Tal, den Erymanthos-Fluss und den berühmten Foloi-Eichenwald. Auch dieses Kloster wird heute von Nonnen bewirtschaftet.
    Später sind wir auf die Halbinsel bzw. den gleichnamigen Ort Katakolo gefahren am Golf von Kyparissia. Angelockt hat uns ein riesiges Kreuzfahrtschiff mit über 11 Stockwerken und einem gigantischen Ausmass. Als wir in den Ort kamen haben wir erlebt, wie man sich auf den Ansturm in diesem Fall von tausenden Amis vorbereitet hat. Es war ein einziger Bazar und am Ufer ein Lokal am anderen und natürluch auch zig bereitstehende Busse und bestimmt 100 Taxen. Machte auf mich den Eindruck seltsam überdimensionierter Scheinkulissen. Aber dann war plötzlich alles voll und quirlig und die Kreuzfahrer durchdrangen den klitzekleinen Hafen. Es war nicht chaotisch sondern organisiert - ein eigenartiges Schauspiel.
    Bevor wir uns ein Nachtquartier suchen, gehts nochmal an den Strand!
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