• Kyllini

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    Festumg Glarenza:erzählt die Geschichte einer einst glanzvollen, mittelalterlichen Metropole. Im 13. und 14. Jahrhundert war sie einer der bedeutendsten und reichsten Häfen des gesamten Mittelmeerraums.
    Um 1250, nach dem Vierten Kreuzzug gründet Wilhelm II. von Villehardouin, Fürst des fränkischen Fürstentums Achaia, die Stadt Glarenza. Sie wird als gut geschützter Seehafen für die nahegelegene Hauptstadt Andravida angelegt.Das goldene Zeitalter & eigene Währung 1250–1350 boomt
    Glarenza und wird zum westlichen Tor zur Peloponnes. Große europäische Banken eröffnen Filialen. In der städtischen Münzprägestätte wird der Denier tournois (Tornese) geschlagen, eine der stabilsten und beliebtesten Handelswährungen der damaligen Zeit. Plünderung durch Piraten und Rivalen 1407: Mit dem Niedergang des Fürstentums verliert die Stadt ihren Schutz. Leonardo II. Tocco erobert und plündert Glarenza. Die Chronik der Tocco berichtet von unermesslichen Reichtümern, die aus der Stadt geraubt werden.
    Die Byzantiner kommen – und zerstören die Mauern: 1428–1430
    Durch eine strategische Heirat fällt Glarenza an den byzantinischen Despoten Konstantin Palaiologos (den späteren letzten Kaiser von Byzanz). Nachdem katalanische Söldner die Stadt kurzzeitig besetzen, trifft Konstantin eine radikale Entscheidung: Er lässt die Stadtmauern schleifen, damit kein westlicher Feind die Festung je wieder als Stützpunkt nutzen kann.
    Osmanische Eroberung & endgültiger Verfall: 1460 Die Stadt fällt kampflos an das Osmanische Reich. Ohne ihre Befestigung und durch das Abschneiden der Handelsrouten nach Italien verödet Glarenza rasant. Im 16. Jahrhundert ist sie komplett verlassen.
    Zerstörung der letzten Reste 1940er
    Die ohnehin spärlichen Ruinen, die im 19. Jahrhundert noch von Reisenden fotografiert wurden, werden während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Besatzungstruppe fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht.
    Später schauen wir uns den Hafen von Kyllwni an und chillen anschließend ein bischen am Strand.
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