Schlittenhunde ohne Schlitten
September 14 in the United States ⋅ ☁️ 9 °C
Heute sind wir nochmal zeitig (07.45 Uhr) aufgestanden. Das Thermometer zeigte wohlige 27° an... leider sind wir aber in Amerika und es handelt sich um Fahrenheit nicht Celcius, heisst es waren Temperturen um den Gefrierpunkt. Macht nichts, Daunenjacke anziehen und weiter gehts. Immerhin war auch heute nochmal die Sonne mit kaum Wolken am Himmel. Die erste Station waren die Dog Kennels im Denali Park. Dabei handelt es sich um die Hundezwinger für die Schlittenhunde. Der Denali Park verwendet diese um im Winter entlegene Stationen mit Proviant zu versorgen und im Notfall auch Rettungen durchzuführen. Wir konnten zunächst die Hunde streicheln und mit den Rangers reden. Anschliessend gab es einen Vortrag mit einer kurzen Demonstration. Die Alaskan Huskys stellen zwar offiziell keine eigene Hunderasse dar, sind aber speziell auf die wideren Bedingungen angepasst und extrem aufgeregt und bereit wenn ihnen ein Geschirr angelegt wird. Da kann man schon neidisch werden, wenn einem der Job so gut gefällt.
Anschliessend ging es auch schon weiter, mit einem kurzen Zwischenstopp um Abwasser abzulassen und Frischwasser aufzufüllen und kurze Zeit später, mit einem etwas längeren Zwischenstopp an einer Tankstelle, um eine dringend notwendige Dusche nachzuholen. Mittlerweile war es auch angenehm warm, zumindest in der Sonne. Es standen ein paar Stunden Fahrt Richtung Fairbanks auf dem Programm. Um die Zeit zu vertreiben, haben wir thematisch passend einen Podcast über das Nome Race angehört. In Nome, ganz im Nordwesten Alaskas gab es nämlich in den Wintermonaten 1925 einen Dyphterie Ausbruch. Aufgrund der zugefrorenen Beringstrasse, war Nome mit dem Schiff nicht mehr zu erreichen, so dass das notwendige Gegenmittel über 650 Meilen mit Schlittenhunden durch widrigste Bedingungen transportiert werden musste. Eine absolut empfehlenswerte Geschichte über eine wahnsinnige Leistung.
Für ein verspätetes Mittagessen, sind wir in einem Diner an der Strasse eingekehrt. Hier gab es Burger und Fisch in einem sehr urchigen Loghouse. Anschliessend haben wir weiter Meilen gut gemacht. Von Fairbanks ging es dann nochmal 45 Minuten weiter nördlich, um das gute Wetter nochmal auszunutzen und eine kleine Wanderung zu machen. In der Ferne hat man dabei sogar nochmals die Alaskan Range mit dem Denali gesehen, echt imposant. Da wir noch ziemlich satt vom Mittagessen waren, gab es zum zNacht nur Cracker mit Hummus. Dann wurde wieder gelesen und gestrickt. In der Nacht war noch ein bisschen Trubel an unserem Übernachtungsplatz. Es kam ein Touribus vorbei, vermutlich um Nordlichter zu beobachten. Leider hat man aber auch diese Nacht keine gesehen.Read more























Traveler
Do wird Kaja aber nidisch wenns sie da siet.😅
Traveler😅
Traveler
ihr könnt euch gar nicht vorstellen mit welchem Interesse Blacky das Video angeschaut hat😅
Traveler🤣🤣
Traveler😅🤣