• Tag 8+9: 18 Arme & 17 km in Ko Samui

    July 16, 2024 in Thailand ⋅ ☁️ 28 °C

    Die Reise vom Khao Sok Nationalpark ging über zwei Busse und ein Schiff und war überraschenderweise total unkompliziert. Unsere Unterkunft hatte am Abend vorher alles gebucht und die Reise war total entspannt.
    Jetzt waren wir auf der Insel (=Ko) Samui angekommen. Ko Samui ist nach Phuket die zweitgrößte Insel Thailands und gilt zusammen mit unserem nächsten Ziel, der Insel Ko Phangan als eine der "Chillerinseln". 🌴🥥 Es gibt dort wunderschöne Strände, viele Kokospalmenhaine und auch noch ein wenig Regenwald. Zudem sollten diese Inseln selbst in der Regenzeit noch relativ okay sein. Nachdem wir bisher mehrmals täglich vom Monsunregen "überrascht" wurden, war uns auch dieser Gedanke ganz recht. 😅
    Unser Hotel war super gelegen, direkt zu Anfang der Hauptstraße unseres Ortes und auch wohl nur 100m vom Strand entfernt. Nach kurzer Zeit wagten wir uns auch schon das erste Mal auf Samui richtig raus.
    Prompt begann auch wieder ein recht ansehnlicher Regen, daher stapften wir mit unseren Ponchos durch die ziemlich überfüllten Straßen auf der Suche nach dem Weg zum Meer, welcher uns aber leider verborgen blieb.
    Etwas enttäuscht stellten wir fest, dass alles was wir hier sahen scheinbar nur auf Touristen ausgerichtet war; es gab dutzende Bazars und teure Malls.
    Die mit Abstand vorherrschende und am meisten gehörte Touri-Sprache war natürlich Deutsch. 😂 Man kam sich ein bisschen wie auf Mallorca vor... Aber auch Russisch war sehr stark präsent. Uns ist auch oft aufgefallen, dass russische Übersetzungen häufiger in Thailand mit dabei stehen als englische.... 🤔 Sogar russische Gerichte wie z.B. Syrniki wurden hin und wieder angeboten, das war irgendwie ein wenig unerwartet. 😂
    Auf dem Rückweg hatten endlich mehr Glück: Der Regen hörte auf und direkt fanden wir eine Möglichkeit zum Meer zu gelangen und ein wunderschöner nächtlicher Spaziergang am Strand begann.
    Besonders im Kontrast zu der Hauptstraße war das wirklich herrlich ruhig, nur hin und wieder kamen wir an ein paar gemütlichen, luxuriösen Strandresorts vorbei, die den Strand in ein hübsches Licht tauchten. Einem dieser Resorts konnten wir nicht widerstehen und nahmen dort ein paar köstliche Cocktails zu uns.🍸🍹😄
    Am nächsten Tag wollten wir den Norden der Insel zu Fuß bei einer längeren Wanderung erkunden.
    Wir konnten bei perfektem Wetter 6 km am Strand entlang laufen und über Felsen klettern, bis es zentraler auf die Insel ging. Das war dann auch der Moment, an dem wir begriffen, warum die Thailänder nie zu Fuß gehen. Es gibt einfach keinen Bürgersteig oder Seitenstreifen. Nein, man geht einfach neben den Autos, Rollern und Foodtrucks auf dem selben Fahrstreifen. 😂 Da hörte der Spaß auch stellenweise für uns auf. Teilweise musste man echt um sein Leben rennen und hoffen das die Vehikel ausweichen. Heilfroh noch zu leben kamen wir dann irgendwann bei der Statue der Fruchtbarkeitsgöttin Guan Yin in einer riesigen Tempelanlage (Wat Plai Laem) an. Guan Yin ist außerdem auch die Göttin der Barmherzigkeit und des Mitgefühls. Ihre 18 Arme sollen zeigen, dass sie alle Lebewesen beschützt und ihre Hilfe allumfassend ist und weltweit reicht. Auch ein dicker, lachender Buddha durfte natürlich nicht fehlen. 😂 Auch eine weitere 12m hohe, goldene Buddha-Statue konnten wir noch bewundern. Da konnte man sich auch direkt bedanken, noch nicht überfahren worden zu sein. 😅
    Leider ging es auf besagten Straßen noch ein ganzes Stück weiter, bis wir an dem Fishermans Village, einem bekannten Nachtmarkt ankamen. Dort haben wir z.B. einfach gegrillte Wasserskorpione auf Spießen gesehen, uns aber nicht getraut sie zu probieren. 😝 Es waren genau dieselbe Art, die wir vor ein paar Tagen im Regenwald gesehen haben....
    Stattdessen hatten wir zur Abwechslung mal Sushi, Lachsbällchen und ein sehr besonderes Eis, was der Verkäufer direkt vor unseren Augen aud 3 Zutaten frisch zubereitet hat (siehe Video). 😋😍 Und was passt gut dazu? Ja genau, noch mehr Cocktails. 😁😉
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