• YanMel
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Vietnam & Cambodia 2025

Una aventura de 36 días de YanMel Leer más
  • Inicio del viaje
    5 de agosto de 2025

    Anreise

    6 de agosto de 2025, Tailandia ⋅ ☁️ 33 °C

    Endlich wieder auf Reisen!

    Am 05.08. war es soweit. Rucksäcke gepackt und ab ging es mit den Öffis zum Flughafen. Schließlich wollten wir kein Auto fünf Wochen lang dort stehen lassen.

    Nach drei verspäteten Bahnen und einem zusätzlichen Umstieg kamen wir dennoch rechtzeitig am Schalter an. Erstaunt waren wir über unser leichtes Gepäck: 5 Wochen und nur 7,5 kg! Ob wir wohl zu wenig eingepackt hatten? 😅

    Nach einem 11-stündigen Nachtflug erreichten wir Bangkok. Nun hieß es, die Reise zu planen, denn Bangkok war nicht unser Reiseziel. Am Flughafen überlegten wir, wie wir unsere Reise fortsetzen sollten. Nach drei Stunden und einem leckeren Sandwich von Subway entschieden wir uns für den nächsten Flug nach Hanoi. Das war die günstigste Option und ließ uns alle Möglichkeiten offen.

    Am Abend kamen wir endlich in Hanoi an. Unsere Reise war wohl noch nicht anstrengend genug, denn aufgrund einer kaputten Klimaanlage mussten wir zweimal das Hotelzimmer wechseln. Schließlich konnten wir uns in die Betten fallen und den verpassten Schlaf nachholen ✨
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  • Hanoi

    7 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 32 °C

    Willkommen in Hanoi, Vietnam!

    Unser zweiter Tag unserer Südostasienreise führte uns durch die Hauptstadt Vietnams. Natürlich wollten wir diese wieder zu Fuß erkunden. Unsere ersten Stopps führten uns zu den kulturell bedeutendsten Tempelanlagen des Landes. Besonders auffällig war, dass wir noch keine Stadt mit so vielen Nationalflaggen gesehen hatten. Im politisch-geschichtlichen Teil der Stadt konnten wir den Präsidentenpalast, mehrere Botschaften und die historische Zitadelle bestaunen.

    Entlang der farbenfrohen Gassen kamen wir zur sogenannten Train Street. Kaffees und Bars befinden sich hier unmittelbar neben den Zugschienen. So hat sich der vorbeifahrende Zug zu einer touristischen Attraktion entwickelt. Dieses Spektakel erlebten wir am Nachmittag, nachdem Yannick sich die Haare von einem Barbier abrasiert lassen hatte.

    Am Abend trainierten wir eine Runde im Fitnessstudio und gönnten uns direkt die erste asiatische Massage. Ein Traum! Endlich wieder zurück im geliebten Asien. Dazu passte dann auch unser Curry Gericht mit Gemüse und Ente. Schließlich endeten wir den Tag mit einem Spaziergang durch die Gassen und Nachtmärkten Hanois. 🇻🇳
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  • Ha Giang

    8 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 32 °C

    Von Hanoi ging es mit dem coolsten Bus, den wir je gesehen haben, nach Ha Giang.

    Heute stand eine siebenstündige Busfahrt an, aber zum Glück waren die Sitze sehr bequem. Wer hätte gedacht, dass man in einem Bus sogar eine Schlafkabine haben kann? Da wir jedoch über Mittag fuhren, hatte die Schlafkabine ihren Zweck verfehlt, aber bequem war es trotzdem.

    Ha Giang liegt im Norden Vietnams und ist umgeben von Bergen und Wäldern. Wir sind gespannt, was uns in den nächsten Tage erwartet.

    Am Abend kamen wir hungrig in Ha Giang an. Nach einem kurzen Check-in machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. Da es Yannick besonders wichtig war, in kein Tourilokal zu gehen, suchten wir uns ein kleines Lokal an der Straße. Drei Mal dürft ihr raten, wer sein Essen nicht aufgegessen hat und sich im nächsten Restaurant eine Pizza geholt hat? 😅 Yannick!
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  • Dong Van

    9 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 23 °C

    Erster Tag Ha Giang-Loop Motorrad-Tour 🏔️ 🏍️

    Nachdem uns am Vorabend aufgefallen war, dass unser internationaler Führerschein weder mit Yannicks A1 Führerschein gestempelt war, noch Gültigkeit besaß, mussten wir umdisponieren und uns 2 Easy Rider mieten. Leider werden führerscheinlose Touris immer wieder von Polizisten mit hohen Bußgeldern bestraft.

    Der Tag begann früh in Ha Giang und unsere beiden Fahrer warteten bereits vor dem Hotel auf uns. Nach einem schnellen Frühstück (Brot mi Ei und Pancakes) und der letzten Überprüfung der Motorräder starteten wir voller Vorfreude in den Loop. Kaum aus der Stadt heraus, öffnete sich die Landschaft und gab den Blick frei auf sanfte Hügel, Reisterrassen und die ersten schroffen Felsformationen des Dong-Van-Karstplateaus. Die Kommunikation mit den beiden Vietnamesen war sehr witzig, da wir uns nur mit unseren digitalen Übersetzern unterhalten konnten.

    Die Straße schlängelte sich stetig bergauf, und jede Kurve bot ein neues Panorama – tief eingeschnittene Täler, Flüsse, die sich silbern durch die Landschaft zogen, und kleine Dörfer, in denen Kinder winkend am Straßenrand standen. Der Verkehr war ziemlich verrückt, da sehr viele Touristen unterwegs waren und auch die LKWs teilweise rücksichtslos um die Kurven bogen.

    Ein erster Stopp führte uns nach Quan Ba, wo wir am „Heaven’s Gate“ (Tor zum Himmel) hielten. Von hier aus hatte man einen grandiosen Blick auf die Fairy Bosom Hills – zwei fast identische grüne Kegelberge inmitten der Täler. Der Ausblick ließ die ersten Anstrengungen unserer Ärsche sofort vergessen.

    Weiter ging es Richtung Yen Minh, wo wir zu Mittag aßen. Der Abschnitt dorthin war geprägt von kurvigen Straßen durch Kiefernwälder, die wie ein grüner Tunnel wirkten. Nach dem Essen gab es ein paar Züge von der Tabakpfeife, die die Locals hier häufig rauchen und eine Siesta auf einem Holzbett.

    Am späten Nachmittag erreichten wir Dong Van, ein charmantes Bergstädtchen nahe der chinesischen Grenze, welche wir von weitem auf der anderen Bergseite bestaunen konnten. Hier hatten die Chinesen an einem Steilhang einen Zaun gezogen, eine sogenannte kleine chinesische Mauer. Wir checkten in einem Hotel ein und spazierten noch durch den alten Ortskern mit seinen Häusern aus Naturstein. Die Sonne ging hinter den Bergen unter, während wir in einem kleinen Restaurant mit unseren Fahrern aßen und tranken. Im Anschluss schauten wir uns noch die vietnamesische Tanznacht an und gönnten uns eine Massage. Müde, aber beeindruckt und glücklich ging es ins Bett.
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  • Ha Giang Loop

    10 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ 🌧 27 °C

    (Pünktlich) um 9 Uhr starteten wir mit unseren Fahrern Hou und Chuong in den Tag. Eigentlich waren um 8:30 Uhr verabredet gewesen und Melli wollte unbedingt pünktlich sein. Yannick meinte jedoch, dass die beiden Vietnamesen bestimmt sowieso später kommen werden. Also erschienen wir um 8:40 Uhr und Melli verstummte, als wir beide erfuhren, dass unsere Fahrer noch im Zimmer waren. Somit war klar auf wen Melli in Zukunft hören sollte…

    Kaum hatten wir die ersten Kilometer hinter uns, öffnete sich vor uns eine Landschaft, wie man sie sonst nur von Postkarten kennt: grüne Hügel, steile Berge und Täler, in denen der Nebel hing. Immer wieder hielten wir an, um die Aussicht zu genießen– und weil man einfach nicht acht Stunden am Stück auf so einem Motorradsitz sitzen kann, ohne Pausen einzulegen ⛰️

    Die Abfahrten waren rasant und machten Spaß, aber für unseren Po wurde es langsam ernst. Und als wäre das nicht genug, kam auch noch der Sonnenbrand dazu. Wir hatten mit kühlerem Wetter gerechnet – Sonnencreme stand daher nicht auf der Packliste ☀️

    Die Rettung kam in Form eines Wasserfalls 💦. Wir hielten an und sprangen auch sofort in das kühle Wasser. Nebenbei entdeckte Yannick einen kleinen Welpen, natürlich konnten wir ohne eine kurze Streicheleinheit nicht weiterfahren.

    Gegen späten Nachmittag erreichten wir schließlich Ha Giang. Acht Stunden Fahrt lagen hinter uns – und obwohl wir fix und fertig waren, waren wir sehr glücklich über die letzten zwei Tage. Im Hotel machten wir uns schnell frisch, gönnten uns ein entspanntes Abendessen und ließen den Tag vor dem Fernseher ausklingen.
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  • Ha Giang

    11 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 34 °C

    One day off! ☺️💪

    Nach dem anstrengenden Ha Giang Loop und unserer geänderten Reisepläne, war es an der Zeit einen Tag mal komplett zu entspannen. Da wir Laos 🇱🇦 als Reiseziele diesen Sommer auslassen werden, können wir nun mehrere Tage an den einzelnen Orten bleiben und haben mehr Zeit für Erholung.

    Aus diesem Grund kam es uns gerade Recht, dass unser Hotel mit Fitnessstudio und weiteren Sportaktivitäten ausgestattet war. Nach dem ausgiebigen Frühstück (wir konnten endlich mal ausschlafen 🤣), ging es an den großen Pool, in welchem wir erste Bahnen zogen. Leider hatte sich Melli etwas den Magen-Darm-Trakt verdorben und musste auf größere Anstrengungen verzichten. Dennoch ließ sie es sich nicht nehmen, eine Runde Pickleball zu spielen. Diese Tennis und Badmintonähnliche Sportart hatten wir seit Beginn unserer Reise immer Vietnam entdeckt und glauben, dass es sich hierbei um einen Volkssport handelt. Wir mochten diesen Sport sehr und werden bestimmt bald nochmals spielen.

    Am Nachmittag noch etwas Krafttraining im Fitnessstudio und die wunderschöne Aussicht vom Hotel aus genießen - das war ein entspannter Tag. Am Abend dachten wir uns, da wir es nicht gewohnt sind, „ach irgendwie war es auch etwas langweilig“. Vermutlich brauchen wir das Abenteuer und die Unternehmungen 🤣

    Am Abend ging es wieder mit Bus Richtung Ha Long Bucht und die arme Melli musste während der Fahrt immer wieder aufs Klo. Immerhin hatten wir wieder einen Schlafbus mit Single Kabine, was für ein Luxus und total entspannt. ☺️ So fuhren wir in die Nacht hinein und kamen bereits um 3.30 Uhr an….
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  • Ha Long Bay Cruise

    12 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 32 °C

    Um uns die Hotelkosten zu sparen, buchten wir einen Schlafbus von Ha Giang nach Ha Long. Überraschenderweise kommen die Busse in Vietnam früher an als geplant. So standen wir um 03:30 Uhr in Ha Long. Unglaublich schauten wir in Maps nach, ob das sein kann, und tatsächlich war der Bus zwei Stunden früher am Ziel als gedacht.

    Mitten in der Nacht blieb uns nichts anderes übrig, als doch noch in ein Hotel zu gehen und die wenigen Stunden bis zum Mittag zu schlafen.

    Um 12 Uhr ging es an Bord. Wir buchten ein Boot, das zwei Tage lang durch die berühmte Ha Long Bucht fahren sollte. Mit einem kleinen Schnellboot wurden wir zu unserem Schiff gebracht. Bereits auf dem Weg staunten wir über die unzähligen Berge, die mitten aus dem Meer herausragten.

    Auf dem Schiff erwartete uns die Crew mit einem leckeren Mittagessen. Nachdem wir unsere Zimmer für die Nacht bezogen hatten, staunten wir nicht schlecht: Wir wurden upgegradet und hatten nicht nur eine Whirlpoolbadewanne, einen riesigen Balkon, sondern auch einen Massagesessel mitten im Zimmer stehen.

    Gegen Nachmittag wurden uns Kajaks bereitgestellt und wir durften um die grünen Berge paddeln. Zum Abkühlen sprangen wir ins Meer – natürlich nur mit Schwimmweste. So konnte man sich wenigstens im Wasser treiben lassen.

    Am Abend ließen wir uns noch mit einem 5-Gänge-Menü verwöhnen und mit vollem Bauch auf dem Deck nieder.
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  • Halong Bucht

    13 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 33 °C

    Zweiter Tag Halong Bucht ⛰️ 🌊

    Nach einer wunderschönen Nacht in unserem Luxuszimmer, gab es bereits um 6:30 Uhr Frühstück 🥞 Viel zu früh für unseren Urlaub 🧳, dennoch genossen wir das leckere Essen. Danach entspannten wir nochmals in unserem Zimmer, da es stark regnete. Die Aussicht auf die Kalksteinfelsen, während unser Schiff weiterfuhr, war unbeschreiblich und so langsam hatten wir das Gefühl, dass wir endlich so richtig in Vietnam 🇻🇳 angekommen sind. Um 10 Uhr gab es nochmal ein Brunch, bevor es gegen 12 Uhr zurück an Land ging.

    Bis 16 Uhr überbrückten wir die Zeit mit Massagen und günstigen Drinks. Danach ging es für uns mit dem Nachtbus 18 Stunden Richtung Hoi An. Trotz der etwas engeren Liegeflächen konnten wir gut schlafen und Yannick bereitet sogar noch etwas Unterricht für seine neue Schule vor. Auf so vielen Reisen und Auslandsaufenthalten hatten wir noch nie so komfortable Busse mit Schlafmöglichkeiten gesehen. Eine gute Idee für Flixbus, um die Konkurrenz zur Deutsche Bahn zu erhöhen… Hoi An sollte und sollte uns am nächsten Tag besonders überraschen ☺️
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  • Hoi An

    14 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 34 °C

    Nach einer 18-stündigen Busfahrt erreichten wir endlich Hoi An.

    Als wir aus dem Bus stiegen, wurden wir von einer Wand aus Hitze und Schwüle empfangen.

    Nachdem wir unser Hotel gefunden hatten, mussten wir leider feststellen, dass wir erst in vier Stunden einchecken konnten. Also beschlossen wir, die Zeit in einem Café zu verbringen. Vietnam ist bekannt für seine köstliche Kaffeekultur, und wir probierten sowohl Kokosnusskaffee als auch Eierkaffee. Zu unserer Überraschung waren beide sehr lecker.

    Um uns weiterhin die Zeit weiter zu vertreiben, packten wir unsere Badebekleidung aus und entspannten uns am Pool.

    Endlich konnten wir in unser Zimmer einchecken und uns für die Erkundung von Hoi An frisch machen. Wir liehen uns Fahrräder im Hotel und machten uns auf den Weg durch die Stadt. Hoi An ist berühmt für seine vielen und Schneidereien, also ließen wir uns beraten und suchten uns ein paar schöne Stücke aus. Mehr dazu später!

    Gegen Abend aßen wir eines der berühmten Baguettes, die man überall in Vietnam findet. Die Franzosen hinterließen ihre Spuren - zum Glück etwas Leckeres. Nach einem entspannenden Spa-Termin und einer Maniküre schlenderten wir durch den Nachtmarkt und bewunderten Hoi An und die unzähligen Lampions, die die Straßen und den Fluss schmückten. Den Tag ließen wir in einer Bar ausklingen, wo wir Live-Musik und erfrischende Getränke genossen.
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  • Hoi An

    15 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 32 °C

    Beach day!

    Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel machten wir uns mit dem Fahrrad auf den Weg zum Strand.

    Unterwegs machten wir Halt an einem chinesischen Tempel, wo wir eine freundliche Familie aus China trafen. Wir unterhielten uns und tauschten uns über Sehenswürdigkeiten in Hoi An aus.

    Das Stierreiten stand nicht auf unserer Liste, aber als Yannick diesen sah, ließ der Bauer ihn für ein paar Euro aufsteigen.

    Nach 6 Kilometern und über 30 Grad in der Sonne erreichten wir den Strand mit unseren Fahrrädern und ordentlichen Sonnenbrand. Wir mieteten uns eine Liege für den Rest des Tages und genossen die Abkühlung im Meer.

    Zum Mittagessen gab es wieder die leckeren Sandwiches für unter einen Euro - unwiderstehlich lecker und für diesen Preis kann man auch mehrmals zuschlagen!

    Am Abend schlenderten wir durch die Gassen von Hoi An und bewunderten die unzähligen Lampions, die den Fluss und die Straßen schmückten.
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  • Monkey Mountain

    16 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 26 °C

    Auf der Suche nach den gefährdetsten Affen der Welt 🌍 🐒

    Und vor allem die allerschönsten. Als wir in Hoi An ankamen, erfuhren wir von der Möglichkeit, eine Affensafari zu machen. Die Rotschenkel-Douc-Languren, auch bekannt als Rotschenkel-Kleideraffen, sind aufgrund menschlicher Ausbreitung, Abholzung und Bombardements während des Vietnamkrieges fast ausgerottet worden. Sie leben heute nur noch in Zentralvietnam und vereinzelt in Laos und Kambodscha. Die größte Population von etwa 2000 Affen findet man jedoch auf einer Halbinsel in Da Nang, dem sogenannten Monkey Mountain.

    Natürlich war eine solche Safari mit Wildtierbeobachtung einer unserer Lieblingstrips, und so starteten wir um 6:15 Uhr Richtung Da Nang. Unsere Guides, Cillian und Bo, erwarteten uns bereits mit ihren Motorrädern. Dann fuhren wir Richtung Monkey Mountain, von wo aus wir eine schöne Aussicht auf die moderne Metropole Da Nang hatten. Nach einer Stunde erreichten wir die verlasseneren Regionen des Urwaldes. Es tat unheimlich gut, die frische und feuchte Luft zu atmen. Wir haben uns in dieser freien Natur sehr wohl gefühlt.

    Dann sahen wir die erste Affengruppe und beobachteten die Tiere mit den Ferngläsern. Sie sind unheimlich scheu, und wir mussten uns ganz langsam und leise bewegen.

    Diese Tiere sind unglaublich schön und gelten für uns und viele Experten als die schönsten Affenart der Welt. Ihr Rücken und die Oberseite des Kopfes sind grau, ihre Oberschenkel schwarz und ihre Unterschenkel von den namensgebenden rotbraunen „Strümpfen“ umgeben. Ihre Oberarme sind grau, ihre Unterarme weißlich und ihre Hände und Füße schwarz. Ihr Schwanz ist weiß.

    Diese Tiere in der freien Wildbahn zu sehen, war ein unglaublich aufregendes Erlebnis. Wir konnten sogar eine andere Gruppe beobachten, was unsere Freude noch verstärkte. Safaris werden für uns immer etwas ganz Besonderes bleiben. ❤️🐒

    Gegen 12 Uhr kehrten wir ins Hotel zurück und waren von den schönen Erlebnissen des Tages erschöpft. Also beschlossen wir, den Nachmittag im Hotel zu entspannen.

    Am Abend spielten wir in einer nahegelegenen Halle Pickleball. Es macht uns riesigen Spaß, und Yannick besiegte sogar den Pickleball-Mitarbeiter. Nach diesem schönen Tag gönnten wir uns noch eine Pizza 🍕.
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  • Hoi An

    17 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute Morgen machten wir einen Spaziergang zu unserer Schneiderin, um unsere Kleider anzuprobieren. Yannicks zwei Anzüge saßen perfekt und waren somit auch schon mitnahme bereit. Vielleicht wird der zweite Anzug – der vorerst nicht gezeigt wird – an der Hochzeit getragen. Mein Kleid und auch das Oberteil meines Hosenanzuges muss noch enger gemacht werden. Da wir morgen schon weiterziehen, bringt uns die Schneiderin die Kleider im Hotel vorbei.

    Am Nachmittag entspannte Yannick am Pool und ließ sich im Spa verwöhnen, während Meli unbedingt wissen wollte, wie die unglaublich leckeren Kaffeevariationen in Vietnam gemacht werden. Daher war ein Kaffeeworkshop genau das Richtige. Nach zwei Stunden mit netten Leuten, fünf Kaffee intus und den Rezepten in der Tasche waren Melis Füße ganz kribbelig.

    Da Yannick heute seinen Fastentag einlegte, war er genau das Gegenteil. Wir schlenderten noch etwas durch die Stadt und genossen den letzten Anblick der leuchtenden Stadt. Ein bisschen schade ist es schon, dass unsere Tage hier in Hoi An vorbei sind.
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  • Ho-Chi-Minh-Stadt

    18 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ⛅ 32 °C

    Welcome to Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) 🇻🇳

    Heute Morgen hieß es nun Abschied von Hoi An zu nehmen. Per Grab ging es zum Flughafen von Da Nang, von wo wir dann nach Ho-Chi-Minh-Stadt geflogen sind. Ganz entspannt waren wir in 1,5 Stunden dort und konnten noch den ersten Tag in der Großstadt verbringen.

    Die ehemalige Hauptstadt der Republik Vietnam spielte eine große Rolle im Vietnamkrieg und wurde von Saigon 1976 in ihren heutigen Namen umbenannt. Einige Vietnamesen verwenden trotzdem immer noch den alten Namen.

    Unser erster Eindruck nach dem überschaubaren Hoi An ist sehr positiv. Wir hatten es uns stressiger und unschöner vorgestellt. Stattdessen gibt es einiges zu entdecken und wir sind von den vielen Läden, Kaffees, Restaurants und bunten Farben beeindruckt. Sehr auffällig sind wieder die Nationalflaggen, die an fast jedem Gebäude hängen. Bisher konnten wir uns nur einen kleinen Überblick im Stadtzentrum verschaffen und werden morgen mit einer umfangreichen Sightseeing- und Shoppingtour durchstarten. Morgen endet auch das zweitägige Fasten von Yannick, der dann wieder voller Freude leckeres Frühstück bekommt.
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  • Ho-Chi-Minh-City

    19 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 29 °C

    Big City Tour 🇻🇳

    Heute stand eine große Stadttour von Ho-Chi-Minh-City auf dem Programm. Neben den Sehenswürdigkeiten wollten wir auch verschiedene Märkte erkunden.

    Nach dem Frühstück, das uns in diesem Hotel bisher am besten geschmeckt hat, machten wir uns zu Fuß auf den Weg.

    1. Unser erster Halt war natürlich ein NBA-Shop. Sendou wollte sich spezielle Trikots ansehen, daher war ein Besuch dort ein Muss für Yannick.

    2. Nach einem 20-minütigen Spaziergang erreichten wir die Tân Định Catholic Church, auch bekannt als die Rosa Kirche. Diese Kirche wurde 1874 erbaut und beeindruckte uns mit ihrer einzigartigen rosa Farbe. Sie erinnerte uns an die Paul-Horn-Arena in Tübingen. Im Laufe der Jahre wurde das Gelände erweitert und ein Waisenhaus, ein Internat und eine Druckerei errichtet, die benachteiligten Kindern Chancen boten.

    3. Anschließend besuchten wir das Kriegsreste-Museum. Dieses Museum ist ein erschütterndes Zeugnis der Verwüstungen des Vietnamkrieges. Es zeigt Artefakte und Fotos, die tiefe Emotionen wecken können. Die Bilder waren für uns sehr erschütternd, und Melli musste den Rundgang sogar unterbrechen.

    4. Direkt daneben liefen wir am Wiedervereinigungspalast vorbei, den wir uns nur von außen ansahen. Dieses Wahrzeichen des Friedens war Schauplatz eines bedeutenden historischen Ereignisses. Am 30. April 1975 wurde der Palast zum Symbol für das Ende des Vietnamkriegs, als nordvietnamesische Panzer die Tore durchbrachen und die Einnahme Saigons und die Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam unter kommunistischer Führung markierten.

    5. Eigentlich wollten wir zum Benh Market, entschieden uns aber kurzfristig, diesen auszulassen, da er sehr touristisch ist und die Verkäufer sehr aufdringlich sein sollen. Stattdessen gingen wir in den Square Market, wo es viele gefälschte Markenprodukte gab. Die Artikel sahen oft sehr gut aus, aber leider waren die Klamotten teilweise schlecht geschnitten.

    6. Im Anschluss posierten wir an der Ho-Chi-Minh Statue vor dem Rathaus. Das im französischen Kolonialstil erbaute Rathaus ist heute Sitz des Volkskommitees.

    7. Es folgte das Opernhaus, das ebenfalls im französischen Kolonialstil erbaut wurde. Es beherbergt eine Vielzahl von Aufführungen, von Ballett bis zu vietnamesischen Kulturaufführungen.

    8. Die Mittagspause verbrachten wir vor dem Café Appartements, einem Hochhaus mit Wohnungen, die alle aus Cafés bestehen. Dazu gab es leckere Banh Mih Baguettes, unsere Lieblingsspeise hier in Vietnam.

    9. Gestärkt liefen wir zur zentralen Post von Saigon. Sie ist nicht nur ein Ort für Briefmarken, sondern auch ein Wunderwerk der Kolonialarchitektur und ein geschäftiger Mittelpunkt des täglichen Lebens.

    10. Direkt daneben steht die Notre-Dame Kirche, die zurzeit leider renoviert wird. Dieses französische Meisterwerk ist normalerweise ein Symbol für architektonischen Glanz und Geschichte.

    11. Melli hatte danach keine Lust mehr und entspannte am Pool des Hotels, während Yannick noch zum Russian Market weiterging. Leider fand er nichts brauchbares. Beide trafen sich später am Pool.

    Die vielen Sehenswürdigkeiten waren sehr beeindruckend. Auffällig sind vor allem die Kolonialarchitekturen der französischen Kolonialzeit.

    Den Abend ließen wir bei leckerer Pizza 🍕 und Bier ausklingen.
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  • Cu Chi Tunnels & Mekong Delta

    20 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 32 °C

    Heute stand ein Tagesausflug zu den Củ Chi Tunneln und ins Mekong-Delta auf dem Programm.

    Um 07:20 Uhr wurden wir mit einem kleinen Bus direkt am Hotel abgeholt. Nach etwa einer Stunde legten wir den ersten Stopp in einer Werkstatt ein, in der Menschen arbeiten, die durch Agent Orange geschädigt wurden. Dort stellten sie Bilder her und verkauften diese.
    Agent Orange war ein Entlaubungsmittel, das die USA im Vietnamkrieg einsetzten. Es zerstörte nicht nur große Teile der Natur, sondern forderte auch unzählige Menschenleben. Die Folgen sind bis heute sichtbar: Viele Kinder kommen mit Behinderungen zur Welt, die auf den Einsatz dieser Chemikalie zurückzuführen sind.

    Anschließend ging es weiter zu den Củ Chi Tunneln. Dieses weit verzweigte unterirdische System bot den Vietnamesen während des Krieges Schutz vor den Amerikanern. In den extrem engen Gängen lebten nicht nur Soldaten, sondern auch ganze Familien. Beeindruckend – und gleichzeitig bedrückend – war die Vorführung der zahlreichen Fallen, die rund um das Gebiet gebaut wurden und den Gegnern große Schwierigkeiten bereiteten.

    Nach einem gemeinsamen Mittagessen setzten wir unsere Fahrt ins Mekong-Delta fort. Dort bestiegen wir ein Boot, das uns auf eine Insel brachte. Wir bekamen frisches Obst und Kokoswasser und konnten einen Eindruck vom Leben der Einheimischen gewinnen. Anschließend fuhren wir mit einem kleinen Ruderboot durch eine Seitenarm des Mekong – eine ruhige, fast schon idyllische Fahrt durch das dichte Grün.

    Nach einem langen, erlebnisreichen Tag kehrten wir schließlich ins Hotel zurück. Nach einer erfrischenden Dusche ließen wir den Abend in einem nahegelegenen Restaurant ausklingen – während draußen der Regen auf die Straßen prasselte.
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  • Con Dao Islands

    21 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ 🌧 28 °C

    Welcome to paradise 🏝️

    Am Morgen ging Yannick nach dem Frühstück nochmal auf eine erfolglose Shoppingtour zu einem Markt, während Melli sich im Fitnessstudio an den Gewichten fit hielt. Seit gestern regnet es leider durchgehend. Wir sind ja schließlich auch in der Regenzeit. So kam es uns gelegen, dass wir uns von Saigon verabschieden konnten. Der Trubel war dann nach 4 Tagen doch genug.

    Next stop: Con Dao Islands 🏝️ Per Flieger ging es auf die abgelegensten Inseln Vietnams. Die relativ dicht bewaldeten Inseln haben einen Hauch von Robinson Cruseo… Mit der Propellermaschine flogen wir 45 Minuten Richtung Süden. Schon im Flugzeug wurde uns bewusst, dass das die bessere Wahl war, als die weitaus touristischere Insel Phu Quoc, da wir die einzigen Europäer waren. Dieses Bild zeichnete sich dann auch vor Ort ab. Fast nur Locals, gemischt mit viel Natur, Ruhe und wenig Verkehr.

    Nach der Ankunft in unserem sehr schönen Hotel mit Rooftoppool und bombastischer Aussicht, ging es Richtung Strand und auf die Suche nach einer geeigneten Tauchschule. Ja, endlich werden wir wieder tauchen gehen… Con Dao ist auch für seine Schildkrötennestplätze bekannt, von welchen wir hoffentlich die Tage noch berichten können.

    Am Abend gab es leckeres vietnamesisches Essen. Hier hatten wir eine besondere Begegnung mit einem kleinen vietnamesischen Mädchen, welches aus dem Nichts auf uns zukam und unsere Hand nahm. Sie wollte mit uns Turnübungen machen und stieg auf unsere Oberschenkel. Leider wussten wir bis zum Ende nicht, zu wem dieses Mädchen gehörte und wenn wir sie nicht irgendwann losgelassen hätten, wäre sie mit uns nach Hause gelaufen. Vermutlich war sie die Tochter einer der Restaurantmitarbeiterinnen. Trotzdem ein ganz tolles Erlebnis.
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  • Con Dao Islands

    22 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    Affen-Stopp gerät außer Kontrolle 🙈 🐒🚨🆘 ⚠️

    „Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern.“ (Nelson Mandela)

    Heute beginnen wir mit einem Zitat, das uns im Laufe des Tages zum Verhängnis wurde, wenn Bildung nicht gegeben ist. Dazu aber später mehr…

    Der Tag begann mit einem leckeren Frühstück im Hotel. Voller Tatendrang starteten wir mit dem Roller 🛵 um die Insel zu erkunden. Dabei konnten wir die Insel einmal umrunden, da sie nicht besonders groß ist. Die Schönheit der umliegenden Inseln und die Strandpanoramen mit den dicht bewaldeten Bergen versetzten uns immer wieder ins Staunen.

    Auf dem Weg zum Flughafen ereignete sich etwas, womit wir nie gerechnet hätten. Am Wegrand sahen wir etwa zehn Affen mit ihren Babys, die von ahnungslosen Asiaten gefüttert wurden. Gerade hatte Yannick Melli noch vom Verbotsschild der Affenfütterung berichtet, als die beiden Asiaten mit ihrem Roller vorbeifuhr und die Affen mit Keksen fütterten. Die Affen saßen sogar auf dem Roller und waren den Menschen ganz nahe. Seit dem Rückensprung eines Affen auf Melli auf der Insel Bali waren wir vorsichtiger geworden, was wilde Affen betraf. Dennoch machten wir in diesem Moment einen folgenschweren Fehler. Wir wollten ein paar Fotos aus etwa fünf Metern Entfernung machen und hielten an. Melli konnte ihre Kamera jedoch aufgrund des unruhigen Rollerbalances nicht gerade holen, also stiegen wir ab. Wir näherten uns langsam, aber die Affen hatten durch die Fütterung der Asiaten bereits ihren Hungerinstinkt geweckt. Ein Affe sprang auf unseren Roller und begann, unser Rollerfach zu öffnen. Wir hatten zwar keine Lebensmittel dabei, aber er hatte einen Geruch wahrgenommen, der ihm gefiel. Er weigerte sich, von unserem Roller abzusteigen, nagte am Sitz und verspeiste sogar zwei Buchstaben der angebrachten Rollermarke. Zuerst dachten wir, der Affe würde gleich wieder weggehen, und blieben entspannt. Mit der Zeit wurden wir jedoch nervöser und Melli versuchte, den Affen mit Schreckgeräuschen zu vertreiben. Leider ging der Plan schief. Der Affe wurde aggressiv und begann zu fauchen. Während zwei weitere Affen näher kamen, machten sich die beiden Asiaten auf den Weg. Aufgrund der Aggressivität entfernten wir uns vom Roller und rannten sogar weg. Die zwei Affen verfolgten Melli, wobei einer sie mit der Hand am Bein erwischte. Ihre Sonnenbrille fiel herunter und fast wurde sie gebissen. Yannick schrie: „Melli“ und kam in ihre Richtung. Die Affen rannten nun Yannick hinterher und einer erwischte Yannick mit seinem Zähnen fast am Bein. Wir gerieten beide in Panik und unser Adrenalin schoss in unsere Köpfe. Yannick rief zu einem vorbeifahrenden Vietnamesen, welcher nicht anhielt. Derweil waren zwei weitere Rollerfahrer angehalten, von welchen einer deutsch sprach. Er meinte, dass wir nicht wegrennen sollen und ruhig bleiben sollen. Die Affen sprangen auch auf ihren Roller, verhielten sich jedoch relativ ruhig. Die beiden Fahrer näherten sich unserm Roller und hatten zum Glück etwas zum essen dabei, was sie dann Affen hinwarfen. Wir ergriffen die Gelegenheit und sprangen auf unseren Roller und fuhren so schnell wie möglich weg. Wir sind mit dem Schrecken davon gekommen… wir waren immer noch voller Adrenalin als wir am Strand nahe des Flughafens ankamen.

    Diese Erfahrung hat uns gezeigt, dass wir nie wieder bei Affen an der Straße halten werden. Die dummen Menschen, die diese Affen fütterten wären uns letztendlich fast zum Verhängnis geworden. Hier hätte eine gewisse Bildung nicht geschadet.

    Wir waren fix und fertig danach und entspannten am Strand. Erstmal ein bier 🍻 und Glück im Unglück.

    Am Strand konnten wir dann die spektakulären Landungen der Flugzeuge beobachten. Die Zeit am Strand genossen wir dann in vollen Zügen und kamen so richtig runter.

    Am Nachmittag entspannten wir am Pool und ließen den ereignisreichen Tag bei einem leckeren vietnamesischen Restaurant ausklingen.

    Puh…zum Glück nochmal gut gegangen.
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  • Con Dao Island

    23 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute Morgen war es endlich soweit: Zeit zum Tauchen! Wir freuten uns schon riesig darauf, endlich mal wieder ein paar Stunden unter Wasser zu verbringen.

    Gegen 07:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Steg, wo wir uns mit der Tauchschule treffen sollten. Wie immer vor dem Tauchgang füllten wir ein Formular aus, in dem wir unsere Selbstverantwortung für eventuelle Unfälle bestätigten. Danach gingen wir gemeinsam zum Schnellboot.

    Unsere Besatzung bestand aus Danny, unserem Tauchlehrer aus England, Erwin aus Holland und einer Vietnamesin, deren Namen wir nicht kennen.

    Mit dem Boot fuhren wir etwa 30 Minuten zu einer Insel. Dort angekommen, gab es ein kurzes Briefing, bevor wir uns auf den Weg unter Wasser machten.

    Unser erster Tauchgang war etwas chaotisch, da die Vietnamesin Schwierigkeiten beim Tauchen hatte. Zuerst kam sie nicht unter Wasser, dann plumpste sie auf den Grund. Bei jedem Beinschlag blieb sie an den Korallen hängen und tauchte kreuz und quer, sodass wir nicht nur einmal ihre Flossen abbekamen.

    Trotz dieser Herausforderungen versuchten wir, das Beste aus dem Tauchgang zu machen und erkundeten die Unterwasserwelt von Con Dao.

    Auch hier waren wir entsetzt. So viele Korallen waren tot und nur wenige Fische ließen sich blicken. Danny erklärte uns, dass das Meer im letzten Jahr über 30 Grad warm wurde und dadurch die Korallen starben - gleichzeitig überfischten die Vietnamesen die Meere - so blieb auch die bunte Fischwelt aus. Wir waren etwas traurig über unsere zwei Tauchgänge, da Con Dao der schönste Platz sein sollte, um in Vietnam zu tauchen. Unser zweiter Tauchgang verlief nicht viel anders, als der erste und so kamen wir gegen Mittag wieder zurück. ☀️

    Nach dem Tauchen kam der Hunger und wir gönnten uns ein leckeres Mittagessen und mal wieder einen Kokosnusskaffee im Nachbarrestaurant. 🥥☕️

    Wir ließen uns am Pool nieder und relaxten den Nachmittag voll. Am Abend gingen wir an der Tauchschule vorbei zum Zahlen und unterhielten uns noch über eine Stunde mit Danny und tauschten uns über unsere Taucherfahrungen aus - er hat einfach über 10.000 Tauchgänge und an unglaubliche Spots getaucht. Hoffentlich denkt er noch daran uns die Tauchbilder von heute zu senden. ☺️

    Den Abend klingten wir mit einem Burger und Tacos aus und gingen früh schlafen, denn am nächsten Tag hieß es wieder früh aufstehen 😍
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  • Con Dao Island

    24 de agosto de 2025, Vietnam ⋅ 🌧 28 °C

    Um 4:15 Uhr klingelte unser Wecker. Normalerweise würden wir nicht so früh aufstehen, aber heute stand etwas Besonderes an 🐢😍

    Zwei Einheimische holten uns mit dem Motorrad ab und fuhren mit uns zum Nationalpark. Es war noch stockdunkel, als wir ankamen, und Fledermäuse flogen um uns herum und jagten die Insekten, die von unserem Taschenlampenlicht angezogen wurden.

    Unser Reiseleiter ließ uns stehen und holte noch eine Familie aus Italien ab. Gemeinsam wanderten wir in der Finsternis durch den Nationalpark. Es war etwas unheimlich, aber je länger wir gingen, desto heller wurde es. Nach etwa einer Stunde erreichten wir dann auch schon unser Ziel.

    In einem Käfig sahen wir einem Ranger dabei zu, wie er nach Schildkröteneiern und -babys Ausschau hielt. In zwei Körben waren etwa 100 Babyschildkröten, die es kaum erwarten konnten, ins Meer zu gelangen und wir durften ihnen bei diesem Weg helfen 🌊

    Leider überleben nur 20 % der Babyschildkröten, da sie von Vögeln, Fischen oder Krabben gefressen werden. Wir konnten jedoch dafür sorgen und aufpassen dass sie sicher ins Meer gelangten.

    Wir durften den Korb umdrehen und beobachten, wie die Schildkröten ihren Weg ins Meer fanden. Einige blieben jedoch im Korb zurück und bewegten sich kaum. Wir nahmen diese auf die Hand und trugen sie ins Wasser. Leider wissen wir nicht, ob sie überhaupt überleben würden.

    Unser Guide meinte, dass die Schildkröten zum Teil bis nach Indonesien oder sogar Philippinen schwimmen würden - vielleicht sehen wir sie ja eines Tages wieder beim Tauchen 😍 die Weibchen kommen dennoch irgendwann wieder zu ihren Geburtsort zurück, um dort ihre Eier zu legen.

    Es war ein wunderschönes und einzigartiges Erlebnis. Nachdem wir die Schildis in die Freiheit geschickt haben gab es Frühstück und wir unterhielten uns mit der italienischen Familie über das Reisen und fanden es sehr beeindruckend, dass doch so viele mit Kindern nicht auf die Abenteuer verzichten.

    Nachdem wir wieder aus dem Nationalpark gewandert sind gingen wir erst einmal zurück ins Hotel um noch ein paar Stunden Schlaf nachzuholen. Da das Wetter heute sehr regnerisch und windig war, beschlossen wir ins Fitnessstudio zu gehen.

    Noch ein letztes Mal ließen wir uns in Vietnam massieren und genossen ein leckeres Abendessen auf dieser Insel.
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  • Phnom Penh

    25 de agosto de 2025, Camboya ⋅ ☁️ 30 °C

    Welcome to Cambodia 🇰🇭

    Nachdem am Vortag unsere Schildkrötentour fast abgesagt wurde, da der Hafen gesperrt wurde, ist uns nun klar geworden, was passiert ist. Aufgrund des Taifuns, der auf Vietnam zusteuerte, wurden in 7 Provinzen die Häfen gesperrt. Uns geht es zum Glück gut, da der Taifun im Süden Vietnams nicht zu spüren ist.

    Am Morgen konnten wir dann zurück nach Ho-Chi-Minh-City fliegen. Con Dao wird uns echt fehlen, die Insel hat uns doch den Ereignissen besonders gut gefallen. Nach einer Mittagspause fuhren wir am Nachmittag dann direkt weiter nach Kambodscha 🇰🇭. Wir erreichten nach 6 Stunden im bequemen Bus die Hauptstadt Phnom Penh. Hier werden wir 2 Nächte bleiben und uns die Stadt ansehen. Wir sind schon gespannt, wie Kambodscha uns gefallen wird. In jedem Fall ist uns gleich aufgefallen, dass es teurer wird und der US-Dollar als zweite Währung im Land Zahlungsmittel ist. Das Land der Khmer öffnet uns ein neues Kapitel unseres Abenteuers.
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  • Phnom Penh

    26 de agosto de 2025, Camboya ⋅ ☁️ 29 °C

    Ausgeschlafen in der Hauptstadt von Kambodscha, Phnom Penh, starteten wir entspannt in den Tag.

    Phnom Penh ist eine kleinere und ruhigere Version von Bangkok. Nur wenige Schritte von unserem Hotel entfernt befindet sich der Königspalast, unser erster Halt bei unserer kleinen Stadtführung. Auch dieser erinnerte uns an Thailand. Wir spazierten durch die Straßen und entlang des Ufers des Mekongs und entdeckten immer wieder Tempel mitten in der Stadt und Mönche, die uns telefonierend entgegenkamen. Neben den Bruchbuden, Hochhäusern und Villen sind auch einige Gebäude im Kolonialstil zu finden. Hier wird die Kluft zwischen Arm und Reich deutlich: Während die einen in Villen mit schicken Autos leben, wohnen andere in Tuk-Tuks oder sogar in Booten.

    Gegen Nachmittag tauschten wir unsere verschwitzen Klamotten gegen Badebekleidung. Während Meli entspannte, ging Yannick wieder auf Shoppingtour, um seine Sammlung an Trikos zu erweitern.

    Am Abend machten wir uns auf den Weg zum Essen und entdeckten auf dem Weg das Unabhängigkeitsdenkmal von Phnom Penh. Anschließend schlenderten wir durch den Nachtmarkt, der jedoch nicht so schön war wie die Märkte, die wir aus Thailand oder Indonesien kennen.
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  • Kratie

    27 de agosto de 2025, Camboya ⋅ 🌩️ 30 °C

    Heute ging es von der Hauptstadt Phnom Penh weiter nach Kratie, einer grünen Stadt im Landesinneren.

    Unser Ziel: die seltenen Flussdelfine, die wir hoffentlich morgen sehen werden.

    Bevor es auf die fünfstündige Busfahrt ging, haben wir uns noch einmal im Fitnessstudio ausgepowert und bis zum Mittag am Pool entspannt.

    Die Fahrt war etwas holpriger als erwartet, da es zum Teil keine geteerten Straßen mehr gab. Unser Fahrer drehte die Klimaanlage so hoch, dass Meli trotz zweier Pullis frierte.

    In Kratie angekommen, regnete es in Strömen. Wir fanden ein Restaurant in der Nähe und Yannick konnte zum Glück das Basketballspiel am Abend noch streamen 😄
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  • Kratie

    28 de agosto de 2025, Camboya ⋅ ☁️ 31 °C

    Kajaktour zu den seltenen Irawadidelfinen 🐬 🛶

    Tatsächlich haben wir die 4 Stunden Busfahrt fast nur wegen den hier noch lebenden Flussdelfinen auf uns genommen. Sonst gab es in Kratie nicht viel zu sehen. Im Hinterland haben wir dennoch einen schönen Einblick in das Landleben der Locals erhalten.

    Am frühen Morgen richteten wir uns für den anstehenden Halbtagesausflug. Da es Low-Season ist, waren wir die einzigen auf unserer Kajaktour. Mit einem LKW fuhren wir mit unserem Guide in ein kleines Dorf, von wo aus wir über den Melong Fluss mit unseren Kajaks fuhren. Die Strömung war sehr stark und somit hatten wir auch ein gutes Kraftausdauertraining. Unser Guide fuhr in einem extra Einzelkajak. In der Regenzeit überschwemmt der Mekong mehrere Inseln, weshalb immer wieder Bäume und Gestrüpp aus dem Wasser ragten. Zu diesem Zeitpunkt war noch gar nicht klar, ob wir die extrem scheuen Tiere überhaupt zu Sicht bekommen.

    Doch dann hatten wir wieder extrem großen Glück und unser Guide erspähte eine größere Gruppe der Flussdelfine. Sie tauchten immer wieder kurz auf und wir konnten sogar die Miniflossen der Babytiere sehen. Ein unglaubliches Erlebnis. Ein paar Delfine tauchten sogar ganz nah neben unserem Boot auf. Unglaublich schön 🥰

    Irawadidelfine leben entlang des Mekong Fluss in mehreren Ländern. Leider hat die Verhaltensweisen der Menschen den Lebensraum der Flussdelfine durch Fischerei extrem eingeschränkt und die Population sankt extrem stark. Hier in Kratie lebt noch die höchste Population mit 109 gezählten Tieren. Die Delfine werden zwischen 2,30-275 groß und erreichen bis zu 150 Kilogramm. Im Vergleich zu den langen schmalen Schnauzen der Meeresdelfinen, haben die Irawadidelfine eine rundliche Kopfform, welcher eines Weißwals ähnelt.

    Nach der Delfinshow entspannten wir mit leckerem Sticky-Rice und Bohnen im Bambusstil auf einer einsamen Insel. Hier badeten wir auch im Fluss.
    Auf dem Rückweg sahen wir dann leider keine Delfine mehr, waren jedoch sehr dankbar für die erneute Wildtierbeobachtung.

    Am Nachmittag erforschten wir die Stadt und sahen uns den Sonnenuntergang auf unserer Dachterasse an. Sehr interessant zu beobachten, waren am Abend die Aerobic Tänzerinnen, die einfach mit Musikbox auf dem Gehweg ihr Trainingsprogramm durchzogen.
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  • Kampot

    29 de agosto de 2025, Camboya ⋅ ☁️ 30 °C

    Einmal quer durch Kambodscha 🚐

    Heute Morgen hieß es mal wieder Rucksack packen und ab zur Busstation. Dort angekommen waren wir uns nicht sicher, ob wir Kratie verlassen, denn unser Ticketverkäufer machte ein überraschtes Gesicht, als wir sagten, dass wir Tickets nach Kampot gekauft haben.

    Eine Stunde später kam dann ein Bus - ob geplant oder nicht war uns egal - hauptsache wir kommen wieder weiter. Drei Frauen aus Kambodscha versorgten uns während der Fahrt mit Früchten und Sticky Rice aus dem Bambusstamm - super lieb und herzlich!

    Ein Zwischenstopp in Phnom Phen und eine Fahrt durch den Regen mit dem Tuk Tuk und wir saßen in einen anderen Bus nach Kampot. So läuft das hier irgendwie kommt man ans Ziel egal wie und wann.

    Spät am Abend sind wir in Kampot angekommen. Yannick verpasste leider sein Basketballspiel, doch ein leckeres Essen mit dem berühmten Kampot Pfeffer besserte auch wieder unsere Laune ☺️
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  • Kampot

    30 de agosto de 2025, Camboya ⋅ ☁️ 26 °C

    Geh hin, wo der Pfeffer wächst - genau das war unser Plan! Nach einem Frühstück bei uns im Hotel leihten wir uns einen Roller aus, um nicht nur die Gegend zu erkunden, sondern eine Pfefferfarm zu besuchen.

    Auf der Farm bekamen wir eine einstündige Führung durch die Plantage mit allen wichtigen Infos zum Pfeffer. Tatsächlich waren wir beide blutige Anfänger, was dieses Gewürz betrifft, obwohl wir es liebend gerne essen. Interessant war, dass egal, ob roter, schwarzer, weißer oder grüner Pfeffer von derselben Pflanze stammt - je nach dem, wie diese verarbeitet werden, entstehen die unterschiedlichen Sorten. Nach der Rundführung gab es für uns noch eine Verkostung, was dazu führte, dass uns nicht nur der Mund brannte, sondern wir auch zum Shoppen verführt wurden.

    Nach unserem Besuch der Pfefferplantage spielte Yannick noch einen Runde Basketball. Anschließend probierten wir noch etwas Spannendes aus, wir ließen uns von zwei Blinden massieren. Laut Yannick war das die beste Massage von unserer Reise.

    Am Abend aßen wir an der Straße selbstgemachte Pasta mit Pesto - sehr lecker!
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