• 8. Tag

    May 23 in Estonia ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach ner ziemlich guten Nacht und nem guten Frühstück, hieß es noch kurz den Dreck von Klamotten und Taschen zusammen kehren und dann gings bei bestem Wetter los zum Tanken ⛽️ es waren morgens schon 15 Grad, also endlich mal nicht ganz dick anziehen 🙈

    Nach ca 25 Kilometern auf guten Straßen, stieg ich wieder auf den TET ein 💪🏻 im Gegensatz zu den letzten Streckenabschnitten, gings hier nach kurzer Zeit gleich zur Sache🙈 der Boden war stellenweise wie Schmierseife und sandig, also entschied ich mich dazu n bisschen Luft aus den Reifen zu lassen..Nach Gefühl natürlich 🙈 während der Fahrt machte ich mir grad noch Gedanken dass ich doch eigentlich auch ne Strichliste für die Stürze machen könnte, genau wie die fürs Tanken...den Gedanken noch nicht ganz fertig gedacht,passierte es...Vorderrad hin und her geschlängelt und dann nicht mehr halten können...zack links weggerutscht 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
    Nachdem wieder aufstellen und erstmal grober Bestandsaufnahme war klar, dass nichts wirklich kaputt war. Außer der Sturzbügel der jetzt an der Verkleidung an liegt und die weggerissene Tasche für die Regenjacke, ist zum Glück am Motorrad nichts kaputt. Kurze Schreckmomente in denen die Tenere nicht anspringen wollte, ging s dann auch schon weiter 🙈 je weiter ich dem TET folgte,desto komischer fühlte sich das Fahrverhalten an... also mal Pause machen,ne Cole genießen und schauen. Nachdem ich den Luftdruck mal ordentlich geprüft und von 0,8 vorne🙈🙈🙈 auf 1,5 erhöht hatte, gings weiter..und siehe da..fährt sich wieder super.. man hat s halt doch in den Eiern, wenn bei der Karre was nicht passt 🙊😅

    Und es ging dann noch richtig zur Sache, die Passagen wurden stellenweise richtig anspruchsvoll aber führten auch traumhaft durch den Wald 👌🏻 der Boden war vereinzelt richtig nass und schlammig, bis ich plötzlich vor nem richtigen Schlammtümpel stand... auch der Ausweichweg sah schlimm aus 🙈 ausnahmsweise siegte die Vernunft und ich drehte um und suchte mir einen komplett anderen Weg. Mit neuen Reifen,ohne Sturz und noch früh am tag, hätte ichs riskiert🙊

    Kurz drauf kam aber gleich die richtige Herausforderung..n richtig steiler Sandberg (sieht leider auf den Bildern ziemlich einfach aus) aber hilft ja nichts...Anlauf nehmen,zweite Welle rein und Feuer frei 💪🏻 kam auch erstaunlich gut hoch, aber oben angekommen sah ich dass noch einige gleiche Hügel folgten.. also weiter am Kabel ziehen und Füße auf den Rasten lassen👌🏻 als ich die Wüstenwege hinter mir gelassen hab,gings wieder ins Sumpfgebiet..auch nicht besser und der Trail war stellenweise einfach nicht zu erkennen 🙈

    So kämpfte ich mich Kilometer für Kilometer weiter bis ich plötzlich wieder an der "Grenze" zu Lettland war😅

    Nach guten 250 Offroad Kilometern entschied ich mich den Tag gemütlich auslaufen zu lassen und fuhr das ausgesuchte Hotel bzw die Lodge an. Dort angekommen außer ein Hausmeister niemand vor Ort. Der englischen Sprache nicht mächtig,rief dieser seinen Chef an und gab mir sein Handy 😅 Nachdem ich nach dem einkaufen wieder zurück war, ging ich eigentlich davon aus dass ich so ne kleine Hütte bekomme🙈 der Hausmeister schloss allerdings das Hotel auf und zeigte mir mein Zimmer 😅 bin also ganz alleine im Hotel,denn der Hausmeister geht auch nach Hause 🙈 mal schauen 😁

    Naja gut Hotel ist natürlich vielleicht auch nicht ganz passend, zumindest mein Zimmer hat eher den Stil eines Hostels..aber was solls..25 € die Nacht 🤷‍♂️😁 allerdings wird auf Dusche zwecks minimaler hygienischer Bedenken der sanitären Anlagen auch verzichtet 🙊 dafür muss morgen n gutes Hotel her 😁

    Nach nem kurzen Körpercheck mit Erkenntnis über blaue Flecken an Knie und Hüfte, ließ ich den Abend dann noch mit Serie schauen und ein zwei belegten Broten gemütlich ausklingen 😁

    Um halb 9 kam dann noch n weiterer Gast..ich glaub allein wäre ich mir wohler vorgekommen 🙈😁
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