• Felix Däschler
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Motorrad Tour 2026

A 15-day adventure by Felix Read more
  • Trip start
    May 16, 2026

    1. Tag

    May 16 in Poland ⋅ ⛅ 6 °C

    2:30 Uhr...so früh gings noch nie los😅 und dazu bei eiskalten 4°C... durch Nebelfelder und bis zu 2°C hieß es Kilometer fressen bis der Sonnenaufgang einen Großteil entschädigen konnte..hat man au nicht alle Tage ☺️ danach ging das Frieren weiter bis ich die polnische Grenze überquert und kurz darauf bei der vereinbarten Werkstatt ankam... großes Glück und ein riesengroßes Dankeschön an Manne und Ewa👌🏻 Waldemar machte einen super Job und tat sogar Talk bzw Puder in den Mantel 🫡 Hut ab

    Danach wurde ich von Ewa freundlich genötigt sie auf einen Kaffee nach Hause zu begleiten..Dort wartete ihre Mutter schon mit reichlich Essen und einem wohltuenden heißen Kaffee ☕️

    Nun hieß es noch die nahegelegene Jesus Statue anzuschauen, die tatsächlich 6 Meter höher ist,als die weltbekannte Statue in Rio de Janeiro 😳

    Das erste Hotel erwies sich leider bzw rückblickend zum Glück als Fehlentscheidung..denn danach kam ich zu einem kleinen ehemaligen Gehöft und das war der absolute Wahnsinn 😍 schnuckelige Zimmer und direkt an einem See gelegen...die Krönung des Tages war das Essen,beginnend mit Kabeljau Seviche mit Koriander und Erdbeeren, gefolgt von einem unglaublich zarten Landhuhn,leckerem Pils und zum Abschluss einen hauseigenen Wein und ein Baiser Nachtisch mit Erdbeeren 🍓

    Selbst das schlechte Wetter kann den ersten Tag mit richtig tollen Menschen und einem super Hotel nicht trüben..wenn Polen weiterhin so bleibt, wirds richtig richtig gut 👍
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  • 2. Tag

    May 17 in Poland ⋅ ☀️ 13 °C

    Eigentlich ist es ja ganz schön vom Sonnenaufgang geweckt zu werden... aber halb 8 anstatt halb 6 wäre auch toll gewesen 😬 einziges Manko am Hotel..keine Rollläden 😅

    Jedenfalls konnte ich dadurch in aller Ruhe zusammen packen und feststellen dass ich wie immer zu viel Zeug dabei hab🙈

    Um kurz nach 8 gings dann gemütlich ein sehr reichhaltiges und leckeres Frühstück genießen 👌🏻 leider keine Bilder,da das Handy mim herunterladen der polnischen Karte beschäftigt war. Prioritäten sind wichtig und so 😅

    Beim Auschecken gabs noch ein Eis aufs Haus, denn die Inhaberin hat damit den 3. Platz bei der polnischen Eismeisterschaft gewonnen..falsche Zeit morgens,aber sehr sehr lecker 😋

    Bei strahlendem Sonnenschein gings dann los und ich stieg auf den TET Polen nahe des Hotels ein. Nach kurzer Zeit war die Freude groß.. Endlich Schotter unter den neuen Reifen, also Belüftungen an der Jacke auf und Feuer frei 💪🏻💪🏻 gestern schon bei def Anfahrt zum Hotel bemerkt dass ich mich im Gebiet des ehemaligen Ostwalls aus dem zweiten Weltkrieg befand.. unzählige Spuren und etliche Bunker waren entlang der Route zu sehen. Allein hierfür könnte man Tage mit Besichtigungen der Bunkeranlagen und Panzerfabriken verbringen. Geführte Touren werden angeboten

    Bei mir hieß es allerdings TET Polen zu bewältigen... Anfangs über einfache Schotterpisten und Feldwege, kamen nach und nach immer sandigere Passagen dazu... mögen die Tenere und ich noch nich so.. aber Papas guter Afrikatipp " Gewicht nach hinten und GAS GAS GAS" im Kopf, meisterten die gute und ich auch den ekligen Sand unter gaaanz leichter Anstrengung 😉 leider machte es so unglaublich viel Spaß dass ich die Zeit vergaß bzw es über den TET zu lange gedauert hätte um das Ziel "Nähe Danzig" zu erreichen, also wieder auf normale Straßen.

    Durch dichte Wälder und vorbei an riesigen Raps und vermutlich Weizen Feldern ging es Richtung Norden. Leider haben die Polen ihre Land- bzw Bundesstraßen anscheinend mim Lineal gezogen..sehr viel lange Geradeaus 😐 die letzten ca 100km vorm Ziel wurden dann besser und man kann fast von Kurven reden 😅

    Am Ziel angekommen war schnell klar, dass ich wieder ein hervorragendes Hotel erwischt habe 👌🏻 wenn auch etwas fehl am Platz 😅 Tenere bekam einen privaten Parkplatz in der Tiefgarage und ich eine bitter notwendige Dusche 🚿 🚿 nebenbei gleich die Klamotten kurz gewaschen 😅

    Das libanesische Abendessen und der überragende Service ließen keinerlei Wünsche übrig☺️ den Tipp von der Kellnerin,dass die Grillplatte eventuell zu groß sei, hätte ich wohl besser annehmen sollen 🙈 nach dem Verdauungsschnaps gings fix und fertig ins Bett 😴😴
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  • 3. Tag

    May 18 in Poland ⋅ ⛅ 13 °C

    ..oder auch Taxi Tag 😅

    Heute hieß es mal die Tenere stehen zu lassen und mich chauffieren lassen

    Das Frühstück überraschte mich mit einer wahnsinnigen Auswahl und so konnte ich sehr gut gestärkt in den Tag starten. Um kurz vor 10 stieg ich ins erste Taxi für heute.. ein guter alter Skoda Oktavia mit knapp 295tkm😅 anscheinend dürfen Taxifahrer hier wesentlich schneller fahren als erlaubt..anders kann ich mir nicht erklären warum wir mit 102 km/h Spitze durch die Ortschaften bis zum Ziel gebrettert sind 🙈 Ziel war die Altstadt von Danzig. Dort angekommen ging es Richtung Innenstadt und ich nahm mir erstmal die Zeit um anzukommen und genoss einen doppelten Espresso und ließ alles auf mich wirken. Danach schlenderte ich durch die malerische Altstadt und über Wasserkanäle die mich an Amsterdam erinnerten. Wunderschöne und alte Häuser überall👌🏻 eigentlich war geplant ein 2ter Weltkriegsmuseum anzuschauen, denn wenns um Geschichte von Danzig geht, kommt man daran nicht vorbei..Leider haben viele Museen montags Ruhetag.. so gings noch ein bisschen durch die Stadt und ein Bier später, stieg ich ins nächste Taxi um an die Westerplatte zu gelangen. Hier, wie auch über die ganze 1600km lange Grenze, fing die Wehrmacht am 1. September 1939 um 4:45Uhr an Polen anzugreifen... leider wird gerade viel an der Gedenkstätte umgebaut und renoviert, aber das was zu sehen und lesen ist, hinterließ ein sehr starkes beklemmendes Gefühl bei mir... erschreckend zu sehen..

    Danach ging ich zum Eingang um dort ein Taxifahrer abzufangen. Leider erwies sich die Kommunikation als schwierig und ich war mir nicht sicher,ob der Fahrer wieder kommt..nach ner guten halben stunde, ließ ich eine nette Kioskbesitzerin ein anderes Taxi rufen. Wer stand dann zwei Minuten später auf de Straße? Genau.. der erste Taxifahrer 🙈🙈

    Ne halbe Stunde später war ich wieder an Hotel und ging das nächste Problem an..zu viel Zeugs dabei.. also aussortieren und ab zur nächsten polnischen Post 😅 dort n Karton gekauft, voll gestopft und mit leichten Kommunikationsschwierigkeiten losgeschickt..mal schauen ob irgendwann daheim n Paket ankommt 🙈

    Zum Ende des Wandertages ging es noch ans Meer 🌊 🌊 zum Schwimmen zu kalt,aber die Füße mussten rein 😅 mit menschenleerem Strand als Ausblick,gabs noch n Gläschen Wein bevor es zurück ins Hotelzimmer ging.

    Abendessen war wieder hervorragend, auch wenn es eine Portion extra gebraucht hat, bis ich satt war 🙊
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  • 4. Tag

    May 19 in Poland ⋅ ☀️ 14 °C

    Eigentlich guter Tag mit strapazierendem Ende 🙈 aber von Anfang an..

    Los ging es wieder mit einem tollen (heute vegetarischem)Frühstück 😋 danach noch kurz den Rest auf der Tenere verstauen und los gings. Anfangs qualvolle Kilometer durch Danzig und Umgebung, bis ich endlich den Großstadttrubel hinter mir lassen konnte...weiter ging es leider wieder über viele kurvenlose Kilometer bis am Ende des Horizonts endlich mal sowas wie Berge zu erkennen waren 😍😍 wenige Kilometer später war ich in den Masuren angekommen..was soll ich sagen.. ein Traum und bisher die schönste Gegend Polens 👌🏻 Berge/Hügel und Kurven 😍 und dann war auch schon das eigentliche Ziel angeschrieben..die Wolfsschanze

    Dank eines Audioguides,der mir von zwei deutschen Motorradfahrern empfohlen wurde, besichtigte ich die ganze Anlage. Viel zu viel Info auf einmal..da muss ich nochmal alles nachlesen..
    Eine beeindruckendes und aufwühlendes Gelände. Allein die Bunkerwände mit ihren 3 Metern Stahlbeton lassen einen fast vom Glauben abfallen 😳 natürlich ein dunkles Kapitel und Gänsehautmomente gabs genug. Immer wieder wurden über die Kopfhörer Geschichten von Leuten erzählt die dort gearbeitet haben und den Alltag beschrieben... damals war des wohl Normalität..
    Die großen und wichtigsten Bunker mitsamt Führerbunker wurden laut Schätzungen mit jeweils ca 8 Tonnen Sprengstoff versehen um diese dem Erdboden gleich zu machen..hat definitiv nicht geklappt und manche Bunker bzw Teile davon sind dafür noch gut in Schuss 🙈 eigentlich sollte man sich für die Anlage mehr Zeit nehmen und mit normalen bequemen Klamotten hingehen..spannend und beeindruckend ist es auf jeden Fall.

    Aber mein Tagesziel war natürlich ein anderes.. die Grenze nach Litauen überqueren😅

    Also ging es nach der Besichtigung weiter durch die traumhaften Masuren, allein hierfür würde sich eine erneute Reise lohnen 👌🏻 zum Ende des ersten Teils von Polen musste nochmal die Autobahn herhalten und ohne großes Trara stand ich plötzlich in Litauen 🙈 fast das Landesschild übersehen

    Eigentlich wollte ich kurz nach der Grenze ein kleines Häuschen an einem See nehmen und es stand eigentlich noch Wartung und Kette spannen an der Tenere an. Hätte zeitlich auch sehr gut gepasst..wenn jemand von der Anlage zu erreichen gewesen wäre...ich irrte ne halbe Stunde herum und versuchte immer wieder telefonisch jemanden zu erreichen, denn die Anlage und der See waren der Hammer🙈 leider wurde das nichts und die weitere Hotelsuche stellte sich dank Gereiztheit, fehlendem Zucker und mangelnder Flüssigkeit, als schwierig heraus.. als ich endlich n Hotel ne Stunde weiter gefunden hatte, wurde mir am Telefon gesagt dass das Restaurant vor 4 Minuten geschlossen wurde.. wohl gemerkt um 19 Uhr...

    Zwei nette deutsche Hotelbewohner meinten,dass es in der Umgebung nicht wirklich gute Restaurants gibt.. also ab in Supermarkt..zur Feier des blöden Endes eines eigentlich tollen Tags, gab es dann leckeren Tilsiter auf komisch süßem Brot 🙈😐

    Zumindest das Zimmer ist gut und wenigstens die Kette wurde geschmiert..da muss ich mir die nächsten Tage etwas mehr Zeit nehmen 🙈
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  • 5. Tag

    May 21 in Latvia ⋅ ☁️ 11 °C

    Nach ner ganz guten Nacht, bin ich schon fast zu spät aufgewacht, aber als ich ausm Fenster geschaut hab und Tenere nass vom Nebel war, gings ganz entspannt weiter 😅 erst gemütlich zusammenpacken, dann ne Dusche in ner Minibadewanne und dann ab zum super Frühstück. Erst dachte ich mit Wurst,Käse,Brot und süßen Stücken wärs das gewesen und ich hab mich daran reichlich bedient...bis plötzlich noch ein leckeres Parmesanomlett aufgetischt wurde..also wieder bisschen überfressen😅

    Zurück im Zimmer gings dann an die Routenplanung.. Riga lag eigentlich halbwegs auf dem Weg, also beschloss ich dort Halt zu machen und einen Kaffee zu trinken. Eigentlich dachte ich es gäbe die Möglichkeit in der Innenstadt irgendwo an der Straße halten zu können, aber auf Grund des Trubels und mangelnder Geduld... entschloss ich mich einen Kaffee mit Blick auf Riga zu genießen 😅 Danach gings weiter Richtung Lettland 👌🏻 aber auch hier hätte ich fast den Grenzübergang verpasst..keine Kontrolle oder sonst irgendwas...einfach n Schild und zack war ich in Lettland 🤷‍♂️ nach ein paar schönen Kilometern und ein bisschen Schotter bzw Dreck war Hotelsuche angesagt... naja was soll ich sagen... Glück gehabt 😬 ich fand eine kleine Anlage mit einzelnen Hütten direkt am See 👌🏻 kurz im Supermarkt noch Verpflegung und n kleines Getränk geholt und zurück ☺️

    Dort angekommen war erstmal "Teatime" mit einem weißen Tee aus dem Südosten von Australien 😬

    Bin gespannt auf Lettland, auch wenn ich es erst auf dem Rückweg näher anschauen werde. Morgen bin ich wahrscheinlich schon in Estland 🤷‍♂️
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  • 6. Tag

    May 21 in Estonia ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute war Tag des Regens 😒

    Schon die Nacht über gabs immer wieder Schauer und beim Aufstehen und packen wars immer noch Nieselregen..hilft nichts..dick einpacken und los🤷‍♂️

    Da s Wetter erstmal nich wirklich besser wurde, hieß es Kilometer fressen und es hieß bald Tere (Hallo) Estland 💪🏻 wieder ohne großartigen Grenzübergang..einfach nur n Schild 😅 weiter gings Richtung Halbzeit Ziel Narwa ganz nordöstlich von Estland. Teilweise wieder monotones Geradeausfahren mit kurzzeitigen kurvige Abschnitten.. aber für s Wetter wars passend 🙈 auf dem Weg musste ich mal zum Aufwärmen anhalten und gönnte mir einen heusen Kaffee und was zum snacken..naja..eigentlich gönnte ich den Kaffee dem Schotter, denn der erste fiel mir gleich aus der Hand 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️ also nochmal rein in den Laden und wie ein bedröppelter Pudel nochmal rin Kaffee bestellt 🙈 aus lauter Mitleid bekam ich den von der netten Dame umsonst 🙈😅

    Eigentlich wollte ich in Narwa dann den nächsten Kaffee mit Blick auf Russland trinken, aber ich fand auf die schnelle nur einen Aussichtspunkt.. eigentlich schon krass,dass die Grenze dort eigentlich nur ein Fluss ist. Ich hätte mit mehr Militär oder Polizei gerechnet, aber außer am Grenzübergang selber war nicht viel davon zu sehen 🤷‍♂️ nach ein zwei Bildern, ging es wieder zurück und die Hauptstadt Estlands war das Tagesziel. Auf dem Weg in strömendem Regen noch kurz ein halbwegs passables Hotel gesucht und dort dann bis auf die Unterhose nass auch angekommen. Nachdem ich alle Klamotten aufgehängt und ich mich mit einer heißen Dusche aufgewärmt hatte, gings in die Innenstadt um was zu essen. Eigentlich sollte ich nach all meinen Reisen cleverer sein und nicht auf Touristenfallen hereinfallen..weit gefehlt..kurz drauf saß ich am Tisch eines totalen Touri Restaurants und aß völlig überteuertes Essen auf dem Marktplatz 🫣 beim darauffolgenden Bummeln durch die wirklich schöne Altstadt mit ihren kleinen Gassen gabs dann noch eine Minitüte gebrannter Mandeln für schlappe 6 Euro 🙈 ein klein wenig frustriert über den Tag und meine Dummheit gings zurück Richtung Hotel, als ich kurz vor m Hotel noch ne kleine urige Kneipe sah..dort gabs dann ein originales Borschtsch und ein Bier zu normalen Preisen 😅

    Mal schauen wie die Nacht wird..die Lüftung im Zimmer bläst wie die Sau und lässt sich nicht abschalten 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️

    Ab morgen geht's dann quasi wieder heimwärts...allerdings wirds ab jetzt spannend, da ich größtenteils Offroad fahren möchte..mal schauen was der Regen mit den Pisten gemacht hat 🙈
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  • 7. Tag

    May 22 in Estonia ⋅ 🌧 14 °C

    Nach einem Zimmerwechsel um 11 Uhr nachts, nachdem ich leider große Probleme mit dem Zimmer bzw der Lüftung darin hatte ( ließ sich nicht abschalten, war mega laut und blies einem direkt ins Gesicht), war die Nacht dann ganz gut. Witzigerweise ging die Lüftung im Gebäude um 12 Uhr komplett aus..hätte man sich also eigentlich sparen können 🙈

    Nach nem passablen englischem Frühstück, gings dann auch schon los..erstmal durch das Chaos von Tallinn kämpfen..den Kampf hätte beinahe in einem schlimmen Unfall geendet,da ich nich bei der Sache und die Umleitung etwas schwierig war..Jedenfalls fuhr ich ne kurze Zeit auf der doppelspurigen Gegenfahrbahn und hab mich noch über die anderen Autos aufgeregt, weil jeder gehupt hat🙈 als mir dann plötzlich von ner Kreuzung aus bestimmt 20 Autos entgegen kamen, war mir auch klar was des Gehupe sollte 🙊🙈 Gott sei Dank nichts passiert, aber danach war ich wach 😅

    Weiter gibgs ca 2,5 Stunden Richtung Osten um dort auf den TET Estonia einzusteigen 👌🏻 leider meinte es der Wettergott heute auch nicht sonderlich gut mit mir und ich musste bei Regen eine Pause einlegen und kam nass am Zielort an...

    Aaaaaber kurz darauf wurde ich dafür entschädigt 😍

    Die Route des TET war richtig richtig gut 💪🏻💪🏻 zwar kamen viele Schotterautobahnen vor, auf denen eigentlich 30 sind 🫣🫣🫣 vielleicht stand auch des ein oder andere Mal die 1 vor den 30 🙊🙊 aber war trotzdem der Hammer. Vorallem nach dem Regen der letzten Tage.. zwischendurch gabs immer wieder anspruchsvolle Singletrails und Wanderwege 👌🏻 irgendwann wurde es auch kurz heller am Himmel und die Sonne ließ sich beinahe sehen 😅

    Da es noch gute 250km Offroad gewesen wären und es schon 16 Uhr war, entschied ich mich zur Hotelsuche 🙈

    Auf Grund starkem Regens kam ich völlig durchnässt am Hotel an...mit den Worten dass ich n Zimmer, ne heiße Dusche und was zum Essen brauche hats dann geklappt. Zimmer ist gut und es ging an die Trocknung der Klamotten.... zum Schluss noch ein leckeres Abendessen und danach noch entspannen 👌🏻

    Hoffentlich wird der TET weiterhin so gut und dass Wetter noch besser 🙈
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  • 8. Tag

    May 23 in Estonia ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach ner ziemlich guten Nacht und nem guten Frühstück, hieß es noch kurz den Dreck von Klamotten und Taschen zusammen kehren und dann gings bei bestem Wetter los zum Tanken ⛽️ es waren morgens schon 15 Grad, also endlich mal nicht ganz dick anziehen 🙈

    Nach ca 25 Kilometern auf guten Straßen, stieg ich wieder auf den TET ein 💪🏻 im Gegensatz zu den letzten Streckenabschnitten, gings hier nach kurzer Zeit gleich zur Sache🙈 der Boden war stellenweise wie Schmierseife und sandig, also entschied ich mich dazu n bisschen Luft aus den Reifen zu lassen..Nach Gefühl natürlich 🙈 während der Fahrt machte ich mir grad noch Gedanken dass ich doch eigentlich auch ne Strichliste für die Stürze machen könnte, genau wie die fürs Tanken...den Gedanken noch nicht ganz fertig gedacht,passierte es...Vorderrad hin und her geschlängelt und dann nicht mehr halten können...zack links weggerutscht 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
    Nachdem wieder aufstellen und erstmal grober Bestandsaufnahme war klar, dass nichts wirklich kaputt war. Außer der Sturzbügel der jetzt an der Verkleidung an liegt und die weggerissene Tasche für die Regenjacke, ist zum Glück am Motorrad nichts kaputt. Kurze Schreckmomente in denen die Tenere nicht anspringen wollte, ging s dann auch schon weiter 🙈 je weiter ich dem TET folgte,desto komischer fühlte sich das Fahrverhalten an... also mal Pause machen,ne Cole genießen und schauen. Nachdem ich den Luftdruck mal ordentlich geprüft und von 0,8 vorne🙈🙈🙈 auf 1,5 erhöht hatte, gings weiter..und siehe da..fährt sich wieder super.. man hat s halt doch in den Eiern, wenn bei der Karre was nicht passt 🙊😅

    Und es ging dann noch richtig zur Sache, die Passagen wurden stellenweise richtig anspruchsvoll aber führten auch traumhaft durch den Wald 👌🏻 der Boden war vereinzelt richtig nass und schlammig, bis ich plötzlich vor nem richtigen Schlammtümpel stand... auch der Ausweichweg sah schlimm aus 🙈 ausnahmsweise siegte die Vernunft und ich drehte um und suchte mir einen komplett anderen Weg. Mit neuen Reifen,ohne Sturz und noch früh am tag, hätte ichs riskiert🙊

    Kurz drauf kam aber gleich die richtige Herausforderung..n richtig steiler Sandberg (sieht leider auf den Bildern ziemlich einfach aus) aber hilft ja nichts...Anlauf nehmen,zweite Welle rein und Feuer frei 💪🏻 kam auch erstaunlich gut hoch, aber oben angekommen sah ich dass noch einige gleiche Hügel folgten.. also weiter am Kabel ziehen und Füße auf den Rasten lassen👌🏻 als ich die Wüstenwege hinter mir gelassen hab,gings wieder ins Sumpfgebiet..auch nicht besser und der Trail war stellenweise einfach nicht zu erkennen 🙈

    So kämpfte ich mich Kilometer für Kilometer weiter bis ich plötzlich wieder an der "Grenze" zu Lettland war😅

    Nach guten 250 Offroad Kilometern entschied ich mich den Tag gemütlich auslaufen zu lassen und fuhr das ausgesuchte Hotel bzw die Lodge an. Dort angekommen außer ein Hausmeister niemand vor Ort. Der englischen Sprache nicht mächtig,rief dieser seinen Chef an und gab mir sein Handy 😅 Nachdem ich nach dem einkaufen wieder zurück war, ging ich eigentlich davon aus dass ich so ne kleine Hütte bekomme🙈 der Hausmeister schloss allerdings das Hotel auf und zeigte mir mein Zimmer 😅 bin also ganz alleine im Hotel,denn der Hausmeister geht auch nach Hause 🙈 mal schauen 😁

    Naja gut Hotel ist natürlich vielleicht auch nicht ganz passend, zumindest mein Zimmer hat eher den Stil eines Hostels..aber was solls..25 € die Nacht 🤷‍♂️😁 allerdings wird auf Dusche zwecks minimaler hygienischer Bedenken der sanitären Anlagen auch verzichtet 🙊 dafür muss morgen n gutes Hotel her 😁

    Nach nem kurzen Körpercheck mit Erkenntnis über blaue Flecken an Knie und Hüfte, ließ ich den Abend dann noch mit Serie schauen und ein zwei belegten Broten gemütlich ausklingen 😁

    Um halb 9 kam dann noch n weiterer Gast..ich glaub allein wäre ich mir wohler vorgekommen 🙈😁
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  • 9. Tag

    May 24 in Latvia ⋅ ☀️ 22 °C

    Die Nacht war dann für die Verhältnisse doch ziemlich gut und mit ner trockenen Scheibe Brot zum Frühstück gings los in den Tag. Zusammenpacken war ja nicht viel, also startete ich kurz nach 8 zum tanken ⛽️

    Nach ca ner dreiviertel Stunde Asphalt, gings dann wieder auf den TET 👌🏻 zum warm werden gings mit Schotterpisten und leichten Singletrails los, perfekt zum Start ins Gelände. Eigentlich sollte ich mir da mal Aufwärmübungen suchen,damit man nicht ganz so steif ins Gelände startet 😅 oder halt warm werden übers Fahren 🤷‍♂️ Landschaftlich ist des echt der Knaller. Man fährt durch dichten Wald, mal hauptsächlich Nadelbäume,mal Laubbäume. . Und plötzlich ne größere Lichtung und ein See 😳🙈 einfach traumhaft

    Stellenweise waren die Singletrails heute sehr anspruchsvoll und große Schlammllöcher hieß es zu durchpflügen oder zu umfahren... ging eigentlich immer gut, nur die Tenere musste wieder einiges einstecken 🙈

    So langsam macht sich der Körper und der gestrige Sturm bemerkbar..Hüfte, Knie und vorallem die Hände sind deutlich spürbar 😁 zum Glück hab ich meine Bärenpranken dabei,dann gehts zumindest den Händen etwas besser 😅

    Mein Angstgegner Sand galt es heute sehr sehr oft zu überstehen.. und überSTEHEN ist das Stichwort... ich brings immer noch nicht ganz in meinen Kopf dass es stehend, Füße auf den Rasten und am Kabel ziehen, am einfachsten ist... aber wird schon 😅 bis auf ein paar fast Abschmierer und Fuseinhänger gabs zum Glück keine Vorkommnisse, ich kam ganz gut voran und war dann nachmittags auch wieder in Litauen 👌🏻

    Da heute Sonntag ist und ich eigentlich wesentlich weniger fahren wollte, machte ich mich zeitig an die Hotelsuche und fand ein nettes Hüttchen direkt am See. Dieses Mal gabs kein Halten mehr und ich stürzte mich ins Wasser...Leider zu kalt um länger drin zu bleiben, aber als Erfrischung perfekt. Die heiße Dusche danach war nach gestern und dem Tag richtig gut 👌🏻 auf dem Rückweg zum Häuschen nahm ich noch ein Bierchen mit und dann "Call It A Day" 🍻🍺
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  • 10. Tag

    May 25 in Lithuania ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute wurde ich wieder zeitig wach und ich startete noch vor dem Frühstück in den Tag, denn Frühstück hätte es erst um 10 gegeben 🙈🙈

    Nach ner monotonen 230 Kilometer Liaison und ner kleinen Stärkung gings endlich zum ersten Mal auf den TET Lithuania 👌🏻

    Auch wenn es überwiegend Schotterautobahnen und Gute Feldwege waren, gab es dennoch ein paar sportliche Passagen mit zum Teils richtig tiefen Schlammlöchern🙈🙈 ein paar davo umfuhr ich,da mir nicht nach Quälerei zu Mute war 😅 blöderweise waren die Chickenways manchmal auch nicht besser und ich musste mich einmal durch sehr tiefe Furchen kämpfen und verbog mir dabei den Fußbremshebel...dachte ich 🙈 zum Glück war nur ein Stein verklemmt und es konnte schnell weitergehen. Allerdings bemerkte ich dass die hinteren Bremsbeläge eventuell nicht mehr bis nach Hause halten... zur Sicherheit hab ich n Yamaha Händler in Polen gesucht, vielleicht halte ich dort morgen an und schau ob die Beläge da haben🤷‍♂️

    Weiter gings auf dem TET und es wurde immer sandiger... ich will nicht zu voreilig sein,aber abgesehen davon dass es verdammt anstrengend ist...könnte ich doch Gefallen daran finden 🙊🙊 also Dakar Anmeldung doch noch nicht verwerfen 😬 an riesigen Ameisenhaufen vorbei ging es herrlich durch die Wälder bis ich plötzlich im nem Dörfchen auf ne Fähre musste 😁 dort zwei litauische Motorradfahrer getroffen und ein bisschen gequatscht 👍 danach immer wieder anspruchsvolle Sandpassagen, traumhafte Singletrails durch die Wälder und natürlich Schotterpisten 💪🏻💪🏻 eigentlich dachte ich,ich würde den ganzen TET heute schaffen, aber als um halb 5 noch 250 Restkilometer auf der Uhr standen, brach ich ab und suchte ein Hotelzimmer.

    Hatte wieder richtig Glück und die nette Dame an der Rezeption wies mich darauf hin,dass ich ja für zwei Personen über Booking gebucht hätte..für eine Person sei es günstiger 🙈😅 also bisschen hin und her,aber am Ende hab ich nur für mich alleine bezahlt 👌🏻

    Nach ner bitter nötigen Dusche und nem gigantischen Essen gings noch ein bisschen das Gelände erkunden..wirklich schön und wäre was für n tolles Fest 😊

    Auf einer etwas unsicher wirkenden,aber tollen Schaukel, ließ ich den Tag ganz entspannt ausschwingen 👌🏻😊
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  • 11. Tag

    May 26 in Lithuania ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute war die Auswahl zum Frühstück nicht ganz so übermäßig wie die letzten Tage,aber dennoch komplett ausreichend 😊😅

    Gut gestärkt gings in den Tag und mir ist aufgefallen dass ich mir keine Sorgen über Blitzer machen muss, denn das Kennzeichen ist so dreckig dass man nichts sieht 😬

    Ich musste heute auch nicht lange auf der langweiligen Straße verbringen, bevor ich wieder ins Gelände durfte 💪🏻💪🏻
    Dort gings dann nach ein bisschen Aufwärmen auch gleich gut los... Eine Flussdurchquerung war plötzlich vor mir🙈 erstmal absteigen und anschauen..die Zweifel und die Vernunft wurden stärker und stärker, denn der Untergrund war sandiger Schlamm und auf der anderen Seite sah es ziemlich tief aus... aber da Vernunft ja bekanntlich mein zweiter Vorname ist🙊
    Kurze Überlegung ob erster oder zweiter Gang und los gings... kurze Schreckmomente über die Wassertiefe (ging bis kurz unter die Sitzbank) später,war ich auch schon auf der anderen Seite..hätte auch böse ins Auge gehen können 😬😅

    Ein paar spannende und abwechslungsreiche Kilometer später, lag wiedermal ein Baum quer auf der Straße..also alter Endurospezialist kein Problem..dachte ich 😅 blöderweise war der Stamm so dick, dass ich mim Motorschutz und dann mit dem Hauptständer hängen blieb..also Gas geben und mit den Beinen drücken 🙈 hat ganz schön Gummi und Kraft gekostet 😅

    Egal, weiter geht's 🤷‍♂️

    Es wurde sandiger und sandiger... erster Sturz 🙈 schön am Gas und auf den Rasten geblieben, aber half nichts...Schlenker rechts,Schlenker links, gegensteuern...Zack🙈 nichts großartiges passiert, außer dass der nervige Spiegel endlich ab is 😬 vorbildlich und um Waldbrände zu vermeiden, nahm ich natürlich den Spiegel mit 👌🏻

    Danach erstmal ne Weile angenehme Wege, doch ich ahnte dass noch was kommen würde.. und ich hatte Recht.. plötzlich befand ich mich in den sandigen Dünenspielen von Litauen 😳 richtig steile Auffahrten galt es mit Vollgas und Sandfontäne schmeißend zu bewältigen..natürlich gings bergab genauso steil 😐 es kam wie es kommen musste..nächster Sturz..dieses Mal war am Motorrad nichts,aber mein linker Fuß klemmte unter der Tenere fest.. kurze Panik, denn nichts ging..weder hochheben noch Fuß rausziehen 🫣 Runterkommen war angesagt..Schluck Wasser trinken und Fotos machen. Es blieb nichts anderes übrig, als mich frei zu graben..Vorteil im Sand 🙈 Danach die Karre einige Meter zurück wuchten, damit ich wieder Anlauf hatte um den Hügel zu erklimmen. Ging dann ganz gut, aber des ganze hat richtig richtig Körner gekostet... als ich wieder halbwegs festen Boden unter den Füßen hatte, fiel schnell die Entscheidung dass genug im Sand gespielt war für heute (oder auch nicht 🙊) und es ging auf Asphalt Richtung Polen um dort nach Ersatzteilen zu schauen. Auf dem Weg hieß es noch kurz funktionserhaltendes Reinigen der Tenere und Taschen und weiter gings. Die Zeitverschiebung kam mir zu gute und ich war um halb 2 bei nem riesen Yamaha Händler, wie sich herausstellte war der bis vor ein paar Jahren der größte Polens. Hatte Glück und die hinteren Bremsbeläge waren auf Lager. Leider hatte ich Pech und erwischte einen super Verkäufer..halbe Stunde später und wesentlich ärmer verließ ich den Laden mit Bremsbelägen, zwei neuen Spiegeln und neuen Handschuhen 🙈🙈🙈

    Was nun? War ja erst 14 Uhr..Ach der TET Polen ist ja eigentlich ums Eck🙈 kurz darauf fand ich mich im Gelände und tatsächlich auch sandigen Passagen wieder 🙊😬

    Zum Glück war die erste Unterkunft, einsames Cottage, auf Grund Kommunikationsschwierigkeiten nicht buchbar. Der nächste Versuch war wieder ein Glücksgriff und ich hatte ein Apartment mit Seeblick. Kurz noch die Kette schmieren,die alte Spiegelhalterung demontieren und dann Abendessen und Feierabendbier👌🏻
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  • 12. Tag

    May 27 in Poland ⋅ ⛅ 20 °C

    Der heutige Tag startete ganz entspannt mit Frühstück inklusive Seeblick 👌🏻 vorher hatte ich schon alles zusammen gepackt und beladen, also ging es um ca 9 Uhr los.

    Ich war hin und her gerissen ob ich heute den TET nehmen soll oder doch auf der Straße bleibe... die letzten Tage sind langsam spürbar , auch wenn die Voltaren- und Tigerbalsamkur gestern echt gut getan haben 😅 ich entschied mich dem TET zu folgen und wenn es schwierig wird,einfach zurück auf die Straße zu fahren. War allerdings nicht nötig,denn die ersten ca 25 Kilometer des TET waren sowieso eine Baustelle die ich nicht hätte befahren dürfen (die Absperrung war aber auch so leicht zu übersehen 🫣) und danach ging es nochmal gute 200 Kilometer auf kleinen schönen Straßen und stellenweise ganz einfacher Feldwege oder Schotterautobahnen..von dem her konnte ich Körper und Maschine etwas schonen 😅 abgesehen von ner bösen und gefährlichen Attacke von Bambi 😳😳 (bin um die Kurve geheizt und des blöde Ding lag da und ist erschrocken..aber anstatt dass des Viech wegsprint, springt s auf mich zu und erwischt mich am Knie...wär fast richtig in die Hose gegangen) wars entspannt...nochmal kurz ne Fähre zwischendurch und mitsamt dem schönen Wetter, war ein angenehmer Vormittag... bis es passierte 🙈 ich spürte plötzlich wie der Hinterreifen zu schwimmen anfing und laut wurde... ohne zu schauen, war mir klar was anstand...Reifen montieren🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️ und so wars dann auch.. Platten mit glattem Durchschuss von nem Nagel 🥳🥳 es hielt gleich ein junger Bauer mit seinem Case Schlepper an und fragte was los sei..ich deutete auf meinen Platten und der Bauer fing an zu lachen...ich schaute ihn verwundert und er deutete nur auf das Gebäude gegenüber 🙈 was soll man sagen... da war eine Werkstatt mit Reifenservice😳😁 also hätte nicht besser laufen können, dachte ich🙈 mit starken Kommunikationsschwierigkeiten gab mir der Monteur zu verstehen dass er keine Motorradreifen montieren kann...mit Händen,Füßen und Übersetzer machten wir hin und her dass er doch ein Taxi rufen sollte,dieses wollte aber über irgendeine App im Vorfeld schon mal gute 20 € bis er überhaupt herkommt und plaplapla... ich war kurz davor einfach selbst zu montieren, bis plötzlich der Seniorchef ums Eck kam... ein paar Hände und Füße Gefuchtel später, saß ich mit meinem ausgebauten Rad und neuem Schlauch in seinem Auto und es ging in die nächstgelegene größere Stadt ☺️ der alte Oktavia würde jedem deutschen TÜV Prüfer die Tränen in die Augen treiben, aber das war mir egal 😅 der Reifenmonteur hatte etwas zu kämpfen und ich befürchte dass der Schlauch eventuell gequetscht bzw eingeklemmt wurde, aber dafür wollte er auch nur ca 5€🙈 mit großer Dankbarkeit und einem großzügigen Trinkgeld verabschiedete ich mich und zurück an der Werkstatt angekommen gings los mit Schrauben, denn ich tauschte gleich die Bremsbeläge und spannte die Kette.. alles unter den wachsamen Augen von Seniorchef,seinem Mechaniker und dessen Teenager.. Hatten einen mit Werkzeug so gut ausgestatteten Motorradfahrer wohl noch nie gesehen 😅 Geld wollte der Seniorchef nichts,also gings nach großem Dankeschön und Tschüss Sagen wieder weiter 🥳 gerade mal 2 Stunden hat alles gedauert 🙈

    Man hätte es gut sein lassen können, aber nicht mit mir😅🙈 ich fuhr noch ein gutes Stück auf dem TET,der natürlich gegen Abend noch anspruchsvoll und anstrengend wurde 🙈 ziemlich am Ende kam ich beim ausgesuchten Hotel an.. zum einen sah es aber ganz anders aus als auf den Bildern und zum anderen hätte es kein Essen gegeben und alles wirkte irgendwie seltsam 🙈 zurück auf Anfang..neues Hotel suchen, genervt hinfahren und schauen ob alles passt🙈
    Empfangen wurde ich von ner sehr netten und hilfsbereiten Dame 👍 nach dem ich mein Zeug aufs Zimmer gebracht hatte, gab es auch gleich die erbettelten Pierogi..denn eigentlich gibt es in dem Hotel kein Abendessen 🙈🙈 gut gestärkt, frisch kaltgeduscht und mit einem Bierchen gings aufs Bett und fertig für heute 🙈

    Ein blauer Fleck,der den Namen wirklich verdient hat, ist ein sichtbares Zeichen für die Strapazen der letzten Tage..aber gehört auch dazu 🙊😁
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  • 13. Tag

    May 28 in Poland ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach nem schnellen und einfachen Frühstück gings bei fast schon kalten 16°C los in den Tag. Heute wollte ich unbedingt den Streckenabschnitt vom TET schaffen.. über 450 Kilometer...also laufen lassen und ohne Pannen 🙈😅

    Die Strecken zeigten sich im Großen und Ganzen von der einfachen Seite und ich kam gut vorwärts. Stellenweise war die Navigation etwas schwierig weil zum Beispiel eine Gleisunterführung gesperrt war oder mal wieder ne Baustelle..Wahnsinn was in Polen gebaut wird🙈

    Kilometer für Kilometer spulten die Tenere und ich ohne Vorkommnisse ab. Zwischendurch gab's n kleines Tief kurz nach dem Mittag,denn da standen immer noch 5 Stunden auf der Uhr 🙈🙈🙈 aber ich klemmte die Arschbacken zusammen und gab weiter Gas.

    Richtung Ende wurde der TET noch sehr anspruchsvoll und immer wieder längere Sandstücke...bin ich froh wenn des rum ist😅

    Zwischendurch musste ich mich durch tiefe Spurrillen kämpfen und dort fuhr ich die Tenere fest..also am Heck anpacken,auf die Seite legen und Zentimeter für Zentimeter umdrehen... da gingen die letzten Kraftreserven vollends drauf 🙈

    Die letzten Kilometer vom Streckenabschnitt galt es noch zu bewältigen und mit größter Vorsicht schaffte ich es dann letztendlich auch.. und dem Zufall sei Dank.. exakt am Ende des Streckenabschnitts hatte ich genau 6000 Kilometer aufm Navi 🥳🥳🥳 dies sah ich als Zeichen es gut sein zu lassen 🙈 somit ist das Thema Offroad und TET mit einem lachenden und einem weinenden Auge für diesen Urlaub erledigt 💪🏻💪🏻

    Ich fand n gutes Hotel und nach nem guten, wenn auch auf Grund Kommunikationsschwierigkeiten zu vielen Abendessens gings erledigt aufs Zimmer.. morgen nochmal ne Gewalttour und dann bin ich morgen Nacht vermutlich zuhause 🙈
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  • 14. Tag

    May 29 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

    Der letzte Tag ging zeitig los, denn es stand ne Mammutetappe bis nach Hause auf dem Plan🙈 ca 850 Kilometer auf kleinen Landstraßen und zwei Grenzübergänge 💪🏻💪🏻

    Um halb 8 saß ich nach nem kleinen und schnellen Frühstück schon auf der Tenere 🙈 beim Frühstück fiel mir auf,dass es eigentlich nur Deutsche in dem Hotel gab 😅

    Mit voller Tatendrang aber auch sehr spürbarem Körper gings erst durch viele Städte, bis es endlich weniger besiedelt und schönere Straßen wurden ☺️ ich dachte eigentlich bis zur tschechischen Grenze würde es länger dauern,aber nach wenigen Kilometern stand ich auch schon in Tschechien..und da ging der Spaß so richtig los 😍 eigentlich wollte ich es zwar zügig aber entspannt angehen, aber bei den Straßen und den gigantischen Kurven, war das nicht möglich 😁 so tolle Straßen hatte ich den ganzen Urlaub nicht, also entpuppte sich die Heimreise als ein absolutes Highlight ☺️😍 abgesehen von kurzem Aussetzer von Calimoto und dem daraus resultierenden großen Straßen über Google Maps, ging es ausschließlich auf ganz kleinen Straßen durch Tschechien 💪🏻💪🏻 so kämpfte und freute ich mich gleichermaßen Kilometer für Kilometer Richtung Heimat 😊

    Ziemlich kaputt kam ich dann nach fast 13,5 Stunden am MC Uso an, genehmigte mir da noch ein leckeres Kaltgetränk und nette Gespräche, bis ich dann totmüde und nach 6876 Kilometern zu Hause auf dem Hof stand..

    GESCHAFFT 💪🏻☺️🥳
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  • Trip end
    May 30, 2026