11. Tag
May 26 in Lithuania ⋅ ⛅ 14 °C
Heute war die Auswahl zum Frühstück nicht ganz so übermäßig wie die letzten Tage,aber dennoch komplett ausreichend 😊😅
Gut gestärkt gings in den Tag und mir ist aufgefallen dass ich mir keine Sorgen über Blitzer machen muss, denn das Kennzeichen ist so dreckig dass man nichts sieht 😬
Ich musste heute auch nicht lange auf der langweiligen Straße verbringen, bevor ich wieder ins Gelände durfte 💪🏻💪🏻
Dort gings dann nach ein bisschen Aufwärmen auch gleich gut los... Eine Flussdurchquerung war plötzlich vor mir🙈 erstmal absteigen und anschauen..die Zweifel und die Vernunft wurden stärker und stärker, denn der Untergrund war sandiger Schlamm und auf der anderen Seite sah es ziemlich tief aus... aber da Vernunft ja bekanntlich mein zweiter Vorname ist🙊
Kurze Überlegung ob erster oder zweiter Gang und los gings... kurze Schreckmomente über die Wassertiefe (ging bis kurz unter die Sitzbank) später,war ich auch schon auf der anderen Seite..hätte auch böse ins Auge gehen können 😬😅
Ein paar spannende und abwechslungsreiche Kilometer später, lag wiedermal ein Baum quer auf der Straße..also alter Endurospezialist kein Problem..dachte ich 😅 blöderweise war der Stamm so dick, dass ich mim Motorschutz und dann mit dem Hauptständer hängen blieb..also Gas geben und mit den Beinen drücken 🙈 hat ganz schön Gummi und Kraft gekostet 😅
Egal, weiter geht's 🤷♂️
Es wurde sandiger und sandiger... erster Sturz 🙈 schön am Gas und auf den Rasten geblieben, aber half nichts...Schlenker rechts,Schlenker links, gegensteuern...Zack🙈 nichts großartiges passiert, außer dass der nervige Spiegel endlich ab is 😬 vorbildlich und um Waldbrände zu vermeiden, nahm ich natürlich den Spiegel mit 👌🏻
Danach erstmal ne Weile angenehme Wege, doch ich ahnte dass noch was kommen würde.. und ich hatte Recht.. plötzlich befand ich mich in den sandigen Dünenspielen von Litauen 😳 richtig steile Auffahrten galt es mit Vollgas und Sandfontäne schmeißend zu bewältigen..natürlich gings bergab genauso steil 😐 es kam wie es kommen musste..nächster Sturz..dieses Mal war am Motorrad nichts,aber mein linker Fuß klemmte unter der Tenere fest.. kurze Panik, denn nichts ging..weder hochheben noch Fuß rausziehen 🫣 Runterkommen war angesagt..Schluck Wasser trinken und Fotos machen. Es blieb nichts anderes übrig, als mich frei zu graben..Vorteil im Sand 🙈 Danach die Karre einige Meter zurück wuchten, damit ich wieder Anlauf hatte um den Hügel zu erklimmen. Ging dann ganz gut, aber des ganze hat richtig richtig Körner gekostet... als ich wieder halbwegs festen Boden unter den Füßen hatte, fiel schnell die Entscheidung dass genug im Sand gespielt war für heute (oder auch nicht 🙊) und es ging auf Asphalt Richtung Polen um dort nach Ersatzteilen zu schauen. Auf dem Weg hieß es noch kurz funktionserhaltendes Reinigen der Tenere und Taschen und weiter gings. Die Zeitverschiebung kam mir zu gute und ich war um halb 2 bei nem riesen Yamaha Händler, wie sich herausstellte war der bis vor ein paar Jahren der größte Polens. Hatte Glück und die hinteren Bremsbeläge waren auf Lager. Leider hatte ich Pech und erwischte einen super Verkäufer..halbe Stunde später und wesentlich ärmer verließ ich den Laden mit Bremsbelägen, zwei neuen Spiegeln und neuen Handschuhen 🙈🙈🙈
Was nun? War ja erst 14 Uhr..Ach der TET Polen ist ja eigentlich ums Eck🙈 kurz darauf fand ich mich im Gelände und tatsächlich auch sandigen Passagen wieder 🙊😬
Zum Glück war die erste Unterkunft, einsames Cottage, auf Grund Kommunikationsschwierigkeiten nicht buchbar. Der nächste Versuch war wieder ein Glücksgriff und ich hatte ein Apartment mit Seeblick. Kurz noch die Kette schmieren,die alte Spiegelhalterung demontieren und dann Abendessen und Feierabendbier👌🏻Read more

























