• Dinos im Hirschsfell

    17 Oktober 2019, Ireland ⋅ 🌧 9 °C

    Was hat es denn jetzt schon wieder mit dieser Überschrift auf sich?
    Dazu kommen wir erst später, zuvor mussten wir zunächst mal aus dem Hostel zur Bus Station, aus Kenmare nach Killarney zurückreisen. Die Koffer wurden also gepackt, das Rührei vernichtet und nach knapp drei Stunden Warten im Hostel, wurde auch schon losgerollt.
    Die Busfahrt selbst erspare ich euch. Mein kreidebleiches Gesicht und meine vor Überanstrengung zitternden Hände und Beine danach, ließen darauf schließen, dass sie eine der schlimmsten Busfahrten seit langem war (und Antonia fand sie glaube ich ähnlich bescheiden).
    Aus dem Grund und der Tatsache, dass wir noch irgendwas schnelles Essen wollten, blieben wir erstmal bei der Bus Station in Killarney und aßen einen Salat. Danach ging es auf ins Hostel- diesmal ins Black Sheep Hostel!
    Und man muss sagen, der Wechsel von Neptunes Hostel hier her hat sich gelohnt! Das Hostel ist noch recht neu, die Zimmer sauber und ich hab mich auf den ersten Blick in meine "Bärenhöhle" verliebt (#Nostalgie!).
    Dennoch hielt uns das nicht ab, zum Park zu laufen und in der Natur umherzuschlendern. Ein heftiger Regenschauer machte uns zwischendurch einen Strich durch die Rechnung und so mussten wir uns erstmal unter einen Baum verschanzen, bis es wenigstens etwas weniger wurde, auch, wenn es nicht komplett aufhörte. Dementsprechend nass waren wir auch und beschlossen den Rückweg anzutreten.
    Wir nahmen den gleichen Weg, den wir auf den Hinweg genommen hatten, da der Park teilweise einem Labyrinth gleicht.
    Hätte ich nicht gewusst, dass in diesem Teil besonders viele Rote Rehe und damit verbunden Rote Hirsche grasen/hausen/..., so wäre ich vermutlich (vermutlich nicht) davon ausgegangen, dass einige Großreptilien aus vergangener Zeit überlebt haben und nun wilde Hetzjagden auf kleinere Lebewesen vornahmen. Die Rufe der Hirsche klangen wie jene eines Dinosauriers oder aber wie eine Kuh auf Drogen.
    Ein Hirsch lief stolz auf uns zu. Entweder er war äußerst neugierig oder aber er hatte unsere Unterhaltung über Knödel mit Hirschgulasch mitbekommen- egal, was es nun war, wie machten uns recht schnell (aber langsam, sodass wir keine Rehe erschreckten...) aus dem Staub.
    Zuhause (also im Hostel, in meiner mega bequemen Bärenhöhle) schauten wir dann Maze Runner zu Ende und gingen dann unsere eigene Wege...also Antonia verließ mich, um in ihr Bett zu steigen...davor war sie allerdings nochmal draußen und versorgte uns mit Chips und Cookies (Danke Tons <3 ). Nach einem regnerischen Tag, gefühlt 80 Folgen Brooklyn Nine-Nine (und auf einer bequemen Matratze!) schlief man dann ein...
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