Der geheime Geheimauftrag
18 Oktober 2019, Ireland ⋅ 🌧 9 °C
Die erste Nacht im Black Sheep Hostel war vorüber und wir können uns nicht beklagen, denn die Matratzen sind echt bequem!
Das Frühstück war auch nicht übel. Natürlich kam es nicht ansatzweise an ein B&B oder Hotelfrühstück dran, aber das frische Brotdings (ich weigere mich das Brot zu nennen, aber es ist halt mehr oder weniger...Brot) ist auf jeden Fall eines der besten Gebäcksdinger (keine Ahnung, wo dieser Satz hinführen soll), das wir bis jetzt hier gegessen haben.
Nach dem Frühstück wollten wir den Markt besuchen, der im Essraum an der Tafel aufge...tafelt...war. Also wurde im Zimmer alles zusammengepackt, was man für einen Milch Market benötigt (nichts?), dem Putzmann noch schnell Tschüss gesagt und piu, schon waren wir mitten in der City...Kleinstadt...was auch immer.
Es regnete (Wer hätte damit gerechnet?), aber das war nicht weiter schlimm, denn wir hatten uns nicht nur den Markt, sondern auch noch einen geheimen Auftrag zum/als (Franzi help!) Ziel gesetzt.
Der Markt war schnell gefunden, bestand er doch nur aus drei Ständen...DREI! Und das ist nicht mal untertrieben. Ich hab keine Ahnung, warum daraus so ein großes Ding gemacht wird. Drei Stände, das ist ein Viertel Hemsbacher Kerwe! Über die Laudenbacher redet man doch auch nicht, als würde man die ernst nehmen...
Aber gut, wir hatten unser Bestes gegeben, zudem hatten wir ja immer noch den geheimen Geheimauftrag (so geheim, dass ich ihn euch vorenthalten, ist er aber auch nicht). Schuhe kaufen! 'Schon wieder shoppen? Was soll daran noch besonders sein?'
Da kennt ihr aber die Größe und Schwierigkeit dieses Spezialauftrags nicht. Klamotten shoppen ist schon eine gewiefte Sache, besonders bei mir und meiner Beziehung zur heutigen Mode. Aber Schuhe kaufen, das ist als würde man sich freiwillig dazu entscheiden Folter zu begehen (keine Ahnung, ob das möglich ist. Begeht man Folter?).
Also zumindest für mich und da ich diejenige war (Und Spoiler! bin), deren Schuhe sich langsam aber sicher von selbst auflösen (#idontfeelsogoodmrstark - ich liebe Hashtags, die sind wie Deutsch, man kann einfach alles zusammensetzen und es ist ok), war die Stimmung recht unbehaglich.
Und deshalb endete die Suche auch nach knapp allen Schuhläden Killarneys, und wir machten uns auf den Weg zu einem viel wichtigeren und komplexeren Auftrag: das richtige Restaurant finden!
Denn unser Hunger meldete sich und den zu befriedigen hat nun mal oberste Priorität!
Nach einigem Umherlaufen und überlegen fanden wir dann auch schließlich den richtigen Laden und ließen uns dort für Mittagessen und Kaffee nieder.
Danach liefen wir wieder zurück zum Hostel, wobei Antonia sich für einen weiteren kurzen Spaziergang entschied - ich unterhielt mich derweil mit Skippy, dem Australier vom Morgen (der Putzmann).
Irgendwann an diesem Tag liefen wir dann nochmal zusammen herum...keine Ahnung, warum wir mehr Zeit mit Laufen verbringen als mit Essen- dabei macht letzteres doch so viel Spaß.
Abends wurde dann noch irgendwas geguckt (jeder für sich) und dann wurde wieder gelaufen...ähh geschlafen...Baca lagi









