• Ein rettendes Mahl

    28 Oktober 2019, Ireland ⋅ ⛅ 9 °C

    Es war ein Tag wie jeder andere...nein, eigentlich nicht...es war einer dieser Tage an dem es wieder Zeit war unsere Koffer zu packen...

    Heute ging's nach Kilkenny! Allerdings nicht so schnell, wie es mit dem Auto möglich wäre, denn anstatt die kurze Strecke direkt von Cashel nach Kilkenny zu fahren, fuhren wir über Dublin. Das bedeutete eine zweistündige Fahrt nach Dublin; raus aus dem Bus, rein in den nächsten und eindreiviertel Stunden Richtung Kilkenny. Und das zunächst ohne Frühstück im Magen (glücklicherweise hatten wir in Dublin kurz Zeit eine Kleinigkeit zu kaufen).
    In Kilkenny angekommen liefen wir dann auch erstmal zum Hostel, nur um von dort aus einen Bankautomaten zu finden (da diese STA Karten nicht so richtig funktionieren wollen) und dann wieder zurück zum Hostel zu hechten.
    Das Backpacktralalalablabliblubbblubbhostel gehört wohl zu den traditionelleren Backpackerhostels (mit Schimmel in der Dusche, aber! es ist eine private Dusche in einem Badezimmer, dass an unserem privaten Familienzimmer andockt und wir haben mehr Platz als im B&B - zudem ist es billiger und...privates Bad!).
    Da gutes Wetter war, wollten uns aber nicht lange im Hostel aufhalten und so schlenderten wir schon kurze Zeit später durch die Gassen Kilkennys, um die Stadt besser kennenlernen (mal abgesehen davon waren wir am Verhungern und suchten dringend ein Restaurant).
    Knapp zwei Stunden später, mit einer Pause am Castle Kilkennys, sowie eines dortigen Latte Macchiatos, fanden wir auch endlich ein freies Plätzchen in einem Hotelrestaurant und hatten dort (mit Abstand- zumindest für mich) das beste Essen (Nachtisch ausgenommen), was wir auf dieser Reise verzerrt haben - Roast Beef mit allen möglichem Gemüse (darunter einen wirklich genialen Pilz), Kartoffelbrei und einer dunklen Soße.
    Dieses Essen hatte unseren Hunger nicht nur gestillt, sondern unseren Tag verschönert und ich hatte es somit heimlich zum Retter des Tages gekürt.
    Aber nicht nur das Essen, auch das Lokal selbst hatte uns in seinen Bann gezogen und wir wollten gar nicht mehr aufbrechen, obwohl es draußen bereits dunkel wurde (haben dann herausgefunden, dass es trotz dessen erst kurz vor 6 Uhr war).
    Mit einem Guinness mehr im Bauch und beinahe gefüllten Mägen (...ich sag zum Plural jetzt einfach nichts mehr) verließen wir das Restaurant, machten noch einen schnellen Abstecher im Dunnes Store, um Wasser, Kekse und Chips zu kaufen und liefen dann zurück zum Hostel. Dort wurden die Chips vernichtet und tausendundeinmal "I want it that way" gesummt, bevor wir uns zu Bett legten...
    Baca lagi