Unser eigenes Halloween...
October 31, 2019 in Ireland ⋅ ☁️ 9 °C
(buuuujuu- ein Geist mit Autokorrektur)
Nun war es soweit. Der Tag vor dem es uns graute war gekommen. Halloween! Den Tag, den die Iren und ihre Geschäfte liebten und wir eigentlich nur hinter uns bringen wollten...
Die Küche war voll und es herrschte ein Verkehr wie auf einem Wochenmarkt. Das war auch ein Grund, warum wir heute nur ein schnelles Frühstück zu uns nahmen und dann schleunigst aus Küche und Hostel verschwanden.
Der Eigentümer des Hostels hatte uns den Tipp gegeben, den Markt zu besuchen (mit der Vorwarnung, dass er nicht wirklich groß sei) und so machten wir uns auf den Weg zum Castle, vor dem der Markt stattfinden sollte.
Und tatsächlich, ein Markt war vorzufinden, wenn auch kein großer (aber immer noch größer als der in Killarney).
Da wir schon mal beim Castle waren, entschieden wir uns für einen Spaziergang im Park. Dort machten wir Bekanntschaft mit einem Herrn mit Hund. Der Hund hieß Calsie und der Mann Kevin.
Kevin redete viel und schnell (und hoch), wobei er seine Meinung recht direkt mitteilte. Nachdem er uns gefragt hatte, woher wir sind, ob wir uns gestritten hatten (Antonia holte mich gerade ein, da sie noch etwas länger auf der Bank gesessen hatte) und wie lange wir schon in Irland waren und noch sein werden, teilte er uns auch mit, wie er politisch eingestellt war und dass Tons ein Babygesicht hätte (er meinte es nicht böse, ich wollte es nur festhalten, weil ich es so lustig fand und mir das womöglich nicht merken kann. Und Antonia ist, was das angeht auch nicht unbedingt eine Hilfe, hat sie doch das Gedächtnis eines Goldfisches...)
Irgendwann war aber auch dieses Gespräch beendete und wir setzten unseren Spaziergang fort, über Stock und über Stein und auch über Holzstege außerhalb des Parks.
Mittags aßen wir dann (wie gestern schon angeteasert) bei dem kleinen Café über dem Buchladen, wobei Tons ihren frischen Orangensaft und ich meinen Smoothie bekam, allerdings war die Kaffeemaschine kapuschikofski, weshalb der Mocha leider ausfiel.
Nachdem Tons einen weiteren Spaziergang unternahm und für abends einkaufte, beendete ich mein Buch (welches ich nur sehr empfehlen kann!) im Café und machte mich dann auf den Heimweg. Unterwegs traf ich Tons mitsamt neuer Jacke und Chips und wir liefen gemeinsam heim.
Kurz darauf zog ich nochmal alleine los, um eine Kirche zu finden und Kerzen anzuzünden (<3) und als ich zurückkam waren wir beide bereit für Halloween. Unser ganz persönliches Halloween. Das hieß also, Chips essen (die quasi vor dem Film leer war)en und dabei (eher danach) Ghostbusters schauen. Und danach noch Prinz aus Zamunda (irgendwie waren die beiden Filme cooler, als man jünger war!).
Die Klingel machte ihrem Ruf alle Ehre und klingelte dauernd, um kleinen Kindern den Weg zu Süßigkeiten zu ermöglichen, aber gegen 11 Uhr verstummte auch sie und verschaffte uns die Gelegenheit zu schlafen...Read more







