• Ein schönes Wiedersehen

    November 1, 2019 in Ireland ⋅ ☁️ 14 °C

    Der Tag begann mit Regen- viel Regen. Nichts Ungewöhnliches für Irland und schon gar nicht für einen weiteren Abreisetag. Denn richtig! Wir würden heute Kilkenny verlassen und uns bereit für Wicklow machen. Doch noch war es nicht soweit. Zunächst würde es ein Wiedersehen geben und darauf freuten wir uns wirklich.
    Unser Bus sollte erst um 15.40 Uhr eintreffen, weshalb wir die Zeit nutzten, um den Vormittag mit Schuhe anprobieren und in Cafés sitzen (man bemerke den Plural) zu verbringen. Und da der Schuhkauf nicht so lief, wie ich mir es erwünschte (wir fanden keine), saßen wir uns schon bald in einem Café. Die Eingebung, dass Mocha eine Mischung aus Kaffee und (Mama jetzt ganz genau zuhören!) heißer Schoki ist, hatte uns dazu verleitet (zumindest mich) nur noch Mocha zu bestellen.
    Kurz nach eins wechselten wir dann aber zu dem Büchercafé und mampften dort Lasagne oder Fish and Chips (Wer was hatte, kann man sich vermutlich denken, oder?).
    Gegen Viertel vor zwei machten wir uns auf den Weg ins Hostel uns dann recht schnell zur Bushaltestellte auf.
    Und was kann man dann noch sagen?
    Der Bus kam 40 Minuten später als geplant und so warteten wir mit viel Gepäck bei mildem Wetter. Ach ja, und es schüttete- und zwar wirklich heftig!
    Also standen wir, ohne Schutz (außer Antonias kleinen Regenschirms) wortwörtlich im Regen und versuchten unser Gepäck mit dem eigenen Körper zu schützen.
    Klitschnass (und durchgefroren) hechteten wir in den Bus.
    Nach ungefähr zwei Stunden kamen wir endlich an unserem Ziel an. Dublin! Die Stadt war hell erleuchtet und es regnete nicht mehr. Was für ein schönes Wiedersehen! Aber es war nicht das einzige, denn wir mussten ja auch noch irgendwo unterkommen. Und das war bei niemand geringerem als Aine, unserer Gastmutter von vor zwei Monaten.
    Wir freuten uns schon riesig, auf der bequemen Matratze zu liegen und (vor allem!) Milas weiches Fell unter unseren Fingern zu spüren.
    Gegen 7 Uhr kamen wir dann, durchnässt und erschöpft, aber auch erleichtert an und wurden freundlich in Empfang genommen.
    Und nachdem wir uns umgezogen hatten, saßen wir noch lange mit Aine in der Küche und erzählten mit ihr oder schauten zusammen fernsehen.
    Gegen 10 Uhr verließen wir dann aber doch das Wohnzimmer und zogen uns nach oben zurück, wo wir noch einige Zeit Serien schauten und dann ging es auch schon schlafen...
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