• Schuhe für Hulk

    2 de novembro de 2019, Irlanda ⋅ 🌧 11 °C

    Der Morgen begann mit einem langen Gespräch mit Aine bzw. ihrem Monolog über Matratzen (nicht, dass wir dessen abgeneigt waren, wir kamen jedoch nur selten zu Wort, was womöglich auch an dem Müsli und Toast vor uns lag).
    Nach dem Frühstück machten wir uns auf ins Zentrum Dublins. Wie schon vor zwei Monaten kamen wir bei Connolly Station an, entschieden uns aber dafür, diesmal die andere Seite Dublins zu erkunden.
    So streiften wir in Dublin City, Nähe der Temple Bar, umher, in der Hoffnung ein Schuhgeschäft zu finden. Inzwischen war es in meinen Wanderschuhen nämlich nicht mehr aushaltbar und ich humpelte die Gassen entlang.
    Kurz bevor wir einen Markt fanden, begann es zu regnen. Weiche, sanfte Tropfen machten es sich auf Haut und Haar bequem (das ist jener typische Regen, den man zunächst nicht spürt und dann plötzlich bemerkt, dass man klatschnass ist und friert).
    Also stellten wir uns zunächst bei jenem Markt unter, liefen dann aber doch weiter
    - Richtung Shopping Mall.
    Glücklicherweise konnten wir uns in ein Einkaufszentrum flüchten - zu meinem großen Glück, denn dort fand ich endlich einen Laden, der flache Damenschuhe anbot!
    Nach 20 Minuten ernsthaften Entscheidungsproblemen, nahm mein Körper mir die Schuhwahl dann ab und entschied sich für das wasserdurchlässige, uncoolere, aber dafür teurere Paar.

    Aber alles war besser als sich weiter in diesen Wanderschuhen fortzubewegen und so feierten wir diesen Erfolg mit Pizza (den Laden hatten wir schon vor zwei Monaten gesichtet).
    Aber nicht nur einem kleinen Stück. Nein, stattdessen teilten wir uns eine ganze Partypizza- zu Freuden und Verwirrung der anderen Besucher.
    Es regnete unermüdlich, auch nach dem Pizzaschmaus. Das hielt uns allerdings nicht davon ab erneut in die Shopping Mall zu schlendern und dort den Disneyladen unter die Lupe zu nehmen.
    Dort trafen wir auf Hulk, Iron Man und Cap (<3) und sooo viele coole Spielsachen!
    Nachdem Tons als Fotograf missbraucht worden war, liefen wir erneut zum Markt, um dort einen Smoothie zu schlürfen und machten uns dann langsam auf den Heimweg.
    Meine Tasche, in welche ich die Wanderschuhe gestopft hatte, löste sich allmählich auf, weshalb sich eine grüne Schicht um alles, was ich mit den farbigen Fingern anfasste, bildete.
    Somit glich ich dem Hulk immer mehr, insbesondere dann, als ich mir - aus Versehen - einen Kung-Fu- Meister-Bart zeichnete.
    Am Bahnhof kauften wir uns noch eine Cola (als Ausgleich zum gesunden Smoothie...) und dann ging es auch schon Heim, wo sich sportlich betätigt (Tons...) oder auf dem Bett entspannt wurde (...schuldig...). Nach Film oder Serien schliefen wir dann auch (Achtung!) gegen 1 Uhr nachts (!!! Wir sind so jugendlich!) ein...
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