• Schokolade, Äpfel und andre Geheimnisse

    November 4, 2019 in Ireland ⋅ 🌧 9 °C

    (Jap, ich weiß, in der Überschrift fehlt ein e, aber es gibt nun mal eine Zeichenbegrenzung, also denkt euch das einfach;) )

    Der Morgen begann wie die letzten beiden Tage mit Toast und Müsli, allerdings verabschiedeten wir uns recht schnell, sodass wir gegen 10 Uhr am Bahnhof standen und auf den Zug zu Connolly Station warteten. Von dort aus wollten wir dann ins Zentrum Dublins laufen und auf unseren Bus um 1 warten. Aber natürlich regnete es (wie hätte es auch anders sein können?) und so flüchteten wir uns in die Omnibus Station, in der wir vor 2 Monaten auf den Bus nach Athlone gewartet hatten. Nur dass wir diesmal gar nicht in diese Station mussten (aber die andere lag irgendwo in mitten der Straßen Dublins und hatte, wie sich herausstellte, kein wirkliches Dach, also war es eine gute Idee gewesen die drei Stunden im warmen mit Mocha und Latte zu verbringen).
    Aine hatte uns beiden Äpfel mitgegeben, dessen Menge wir dort minimierten (= ich hab einen meiner zwei gegessen...Wieso mögen so viele Leute Äpfel?).
    Um halb eins machten wir uns dann aber doch auf die regnerische Reise (in der vor allem meine große Tasche sehr leiden musste).
    Nach einer kurzen nassen Verzögerung fuhren wir los nach Wicklow, wo wir die nächsten drei Wochen unseres Lebens auf einer Pferdefarm verbringen würden.
    Schon bei unserer Ankunft war uns klar, diese Farm würde sich von der in Athlone unterscheiden.

    Amelia holte uns von der Bus Station ab und fuhr uns durch das mechanische Tor (so ein cooles Tor! Es öffnete sich per Anruf!), was uns den Weg frei machte, um auf die großen Koppeln (mit den vielen Pferden) des Anwesens zu schauen.
    Das Haus ist der Wahnsinn: dreimal so groß wie Danis und dreimal so sauber - was Amelia besonders wichtig ist.
    Kaum kamen wir an, wurden wir auch schon herumgeführt, sodass wir letztendlich bei den Ställen landeten. Amelia zeigte uns, wie sie diese ausmistet und kurz darauf schaufelten wir auch schon Kacke von Calypso und Hannah auf den Schubkarren.
    Zwischendurch wurde immer mal wieder in den Stall mit den sechs Hundewelpen geschielt und letztendlich durften diese sogar kurz in der Scheune frei herumspringen (der erste Eindruck täuscht, die Krallen sind um einiges schärfer und die Kleinen schwerer als gedacht). Generell gibt es hier viele Hunde, darunter Sherlock und Watson und meine Lieblinge Bernie und Alfi...
    Gegen 6 Uhr waren wir fertig. Es war bereits dunkel und es schüttete immer noch aus Kübeln. Keine Ahnung, wie es möglich ist, dass so viel Wasser in den Wolken hängt, dass es in diesem Land durchgehend regnen kann (vermutlich liegt es an der Zone...Geheimnis gelüftet)
    Immerhin war es drinnen warm und Kate, die Köchin, servierte uns Irish Stew mit Rindfleisch. Kurz vor halb acht kam dann auch Marine, unsere französische Zimmergenossin.
    Bevor wir zu Bett gingen schnabulieren wir noch ein Stückchen Schokotorte von Kates...Schokokuchen. Dass es nur ein Stückchen war bemerkte auch Amelia und "zwang" uns zu einem weiteren - keine Ahnung, wie sie es bei ihrer Ernährung (bestehend aus Schokolade und Pepsi) schafft, so schlank zu bleiben...selbst ihre Haut ist total rein, aber manche Geheimnisse werden wohl nie gelüftet werden...
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