• Tag 14 Ardales-La Línea de la Conception

    30. september 2023, Spanien ⋅ ☀️ 21 °C

    Mit dem Gedanken gestartet die rund 140 km bis Gibraltar in zwei Etappen zu absolvieren (Zeitdruck gab es keinen), fuhr ich um 11 Uhr in Ardales los. Erster Teil hügelig bis nach Gaucín, zweiter Teil langes bergab Stück und anschließend 30 km eben bis nach La Línea, den spanischen Teil Gibraltars, wenn man das so ausdrücken darf.
    Ronda war der erste Punkt auf der Etappe. Hier ging es über eine tolle felsige Landschaft hinein bis in die Stadt.
    Von Reiseempfehlungen im Internet konnte ich nicht wirklich zehren. Diese belobigten Ronda als tolles weißes Dorf, dass man gesehen haben muss. Durch die Fußgängerzone bis zur Brücke war es ganz nett, aber nicht sonderlich berauschend. Von einem Dorf kann auch keine Rede sein, denn mit 35000 Einwohner mit Stadtrecht, hat der Reiseberichtende wohl wenig Recherche gemacht.
    Sowohl vor Ronda und dahinter gab es Aussicht allerdings zu ihren besten.
    Weiße Dörfer, die das Bild der nächsten Kilometer nach Gaucín prägten, waren alle paar Kilometer zu sehen und das monotone Weiß machte doch einiges her, um die Landschaft noch ein Stück weit besonders zu machen.
    Mittlerweile beschloss ich noch am selben Tag die Strecke bis La Línea zu absolvieren. Es lief zugegeben ganz gut und die Wunsch-Unterkunft hatte nur die nächsten zwei Nächte ein einigermaßen günstigeres Zimmer frei.
    Hinter Gaucín, was zugegeben ebenso landschaftlich schön liegt, kam die längere bergab-Passage. Unten erreichte ich dann die Provinz Cádiz. Auf den letzten Kilometer waren die Straßen erstmals nicht so wahnsinnig gut, dennoch übertrafen sie so manche Italienischen immer noch bei weitem.
    Über Los Angeles gelangte der Weg in einem Vorort und das Navi leitete mich weg vom Radweg, was etwas mehr Zeit kostete. Zurück auf dem Radweg traf ich wieder auf zwei Mountainbiker, die ich einige Minuten zuvor überholt hatte, was zugegeben ein lustiges Zusammentreffen war und sie führten mich in die Stadt.
    Auf den letzten Kilometern zeigte sich dann dieser markante Fels von Gibraltar und ich muss gestehen, dass ich beeindruckt war, denn so imposant hatte ich mir diesen nicht vorgestellt.
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