• Zusammenfassung

    6. juli 2024, Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Name Weltkulturerbe Dolomiten ist alleine schon vom Namen her einen Besuch wert. Die bizarren, unnatürlich wirkenden Formen der Gipfel muten zum anschauen und erkunden an.
    Auch gaben sie beim Wandern einen etwas anderen Blick frei, wie es bei einer Tour mit dem Fahrrad möglich war. Einfach in diese Festungen aus bleichem Gestein hineinschauen zu können, wie es im Falle vom Langkofelkar war, war beeindruckend. Oder über die grüne Seiser Alm zu gehen, eingefasst in dieser schroffen Bergkulisse.

    Von den Hütten her war es sehr gemischt. Abgesehen vom Hotel waren es mal mehr, mal weniger luxuriöse Unterkünfte, wie die Mahlknechthütte oder die Plattkofelhütte, die schon eher einen Pensionsstandart haben. Warme Dusche, teilweise eine Sauna, die Innenräume sehr modern eingerichtet und WLAN Verfügbarkeit. Da war es ganz gut, mit der Langkofelhütte eine natürlichere oder eben auch ursprünglicher Hütte getroffen zu haben. Dusche ja, aber nur außen. Die Räumlichkeiten, denen man ihr Alter anmerkt. Strom, der nachtsüber bis auf das Licht nicht zur Verfügung stand. Alles etwas von vor ein paar Jahren, dafür sehr authentisch.
    Das hatte Rama, meine Begleitung auch als ihre liebste Hütte empfunden. Wenn man mich fragt, war es die Tierser Alpl Hütte, da hatten wir einfach tolle Tisch- und Zimmernachbarn und die verwinkelten Gänge, die wir nehmen mussten um zu unserem Raum im obersten Stock zu kommen waren schon lustig.
    Alle Hütten hatten jedoch eines gemeinsam, sie boten Schutz vor Unwetter und Kälte, welchem wir durchaus ausgesetzt waren. Auf über 2000 Meter dem Treiben draußen, von drinnen zu zuschauen und sich die Zeit mit etwas lesen oder Gesprächen zu vertreiben, ist immer wieder angenehm.
    Und eben in der Früh zu starten, die Baumgrenze bereits hinter sich zu lassen, in diese schöne felsige Landschaft schauen zu können ist in jeder Region der Alpen einen Besuch wert.
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