• Tag 4 (Sacre Coeur und Montmartre)

    August 6 in France ⋅ ☁️ 18 °C

    Der Montmartre (Märtyrerhügel) ist ein Hügel im Norden von Paris. Das 1860 durch Eingemeindung der Dörfer Montmartre, La Chapelle und Clignancourt entstandene 18. Pariser Arrondissement trägt ebenfalls diesen Namen.

    Der Hügel von Montmartre (frz. Butte Montmartre) ist die höchste natürliche Erhebung der Stadt. Ihren in 130 m Höhe gelegenen Gipfel krönt die von weitem sichtbare Basilika Sacré-Cœur. Auf den Hügel führen Treppen und eine Standseilbahn, der Funiculaire de Montmartre.

    Das Dorf Montmartre war im 19. Jahrhundert eine Hochburg der Künstler und Literaten und ein beliebtes Ausflugsziel mit vielen Amüsierbetrieben und Bordellen. Heute ziehen die Künstler, die auf der Place du Tertre ihre Arbeiten ausstellen und Porträts, Karikaturen und Scherenschnitte anfertigen, hauptsächlich Touristen an.

    Die Basilika Sacré-Cœur de Montmartre (Basilika des Herzens Jesu vom Montmartre), umgangssprachlich kurz Sacré-Cœur, ist eine römisch-katholische Basilica minor auf dem Hügel Montmartre im 18. Arrondissement der französischen Hauptstadt Paris. Sie wurde 1875 (Grundsteinlegung: 16. Juni) bis 1914 nach Entwurf von Paul Abadie im neobyzantinischen Stil errichtet und trägt das Patrozinium des heiligsten Herzens Jesu. Die Idee zum Bau der Sühnekirche geht auf Félix Fournier, Bischof von Nantes, nach der Niederlage Frankreichs in der Schlacht von Sedan während des Deutsch-Französischen Kriegs 1870 zurück.

    Die vor allem aus der Ferne beeindruckende Wirkung des Bauwerks beruht auf der einzigartigen Lage auf dem Montmartre-Hügel, dem strahlenden Weiß des verbauten Materials, der Monumentalität und dem fremdartigen Effekt der steilen Kuppelformen mit ihren schlanken, nicht belichtenden Laternen.

    Den Montmartre habe ich am gleichen Tag zwei Mal besucht. Morgens zu Fuß mit Mitreisenden und nachmittags mit der Reiseleiterin.
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