• 21. Tag-Pfarrkirchen-Hargelsberg 33km

    August 22, 2025 in Austria ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach einer durchregneten Nacht und einem schönen Frühstück bei Familie Großholzner sind wir wieder mal gestartet. Bei trockenem Wetter. Ziel: unbekannt.
    In Bad Hall war plötzlich unsere Straße mit mehreren Pollern abgesperrt. Nicole - bewaffnet mit dem Poller-Schlüssel hat schnell festgestellt, dass der Schlüssel nicht funktioniert, die Poller aber biegbar sind. Also fuhr Franziska todesmutig darauf los. Den Poller mittig anfahren und die Kutsche übernimmt den Rest. Leider lag das Handy auf der Kutsche, so dass wir das Manöver nicht bildlich festhalten konnten. Schade aber auch. Geklappt hat es trotzdem bestens und es ging weiter. Bis zur nächsten Einmündung an der uns ein Lieferwagen frech im Abbiegevorgang überholte...
    Auf der Suche nach einem Mittagsrastplatz erwischten wir einen sehr matschigen Weg auf dem Bentley seine Springpferde-Eigenschaften testete und über eine Pfütze sprang. Franziska jammerte mal wieder, weil die Kutsche total schlammig wurde.
    Da der Weg keine Aussicht auf einen guten Rastplatz bot, drehten wir wieder um und pausierten direkt am Straßenrand.
    Plötzlich hielt ein Auto an und ein netter Herr bewunderte unser Gefährt. Er bot uns dann direkt vom Fleck weg einen Übernachtungsplatz an. Dieser lag tatsächlich fast auf der Strecke. Wir planten also um, tauschten Telefonnummern und er fuhr weiter. Wir auch.
    Die Strecke bis dorthin war sehr schön. Viel Schotterwege und ganz viel Landschaft.
    Am Hof angekommen wusste noch niemand von uns und Stefan - unser Samariter - war noch nicht da. Dieser kam kurz darauf angefahren, informierte die Hofbesitzerin und wir bekamen unser Plätzchen zugewiesen. Die Pferde durften auf dem Gras-Parkplatz stehen und die Kutsche direkt daneben. Nachdem alles versorgt war tranken wir mit Stefan und einem netten älteren Herren eine Tasse Kaffee im wunderschönen Vierseithof. Danach brachte Stefan uns in ein Wirtshaus, in dem wir endlich österreichisch speisten.
    Zurück am Wagen nutzten wir noch die Dusche und begaben uns in unser Bett.
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