• 25. Tag - Ferschnitz - Diesendorf 23,5 k

    26 agosto 2025, Austria ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute gönnten wir uns ein Frühstück auf der Kiesbank, bevor wir los fuhren. Die Pferde machten derweil noch ein Nickerchen.
    Die heutige Strecke hatte leider viele Steigungen parat, die die Pferde meistern mussten.
    An einem Forstweg, durch den uns das Navi führte, stand ein Auto mit einer Forstarbeiterin. Diese verwehrte uns die Durchfahrt... der Weg wäre für Radfahrer und Pferde gesperrt und sie wisse eh nicht, ob die Schranke am anderen Ende offen wäre...
    Also mal wieder umplanen.
    Wofür das gut war, erfuhren wir ein paar Kilometer weiter, als wir plötzlich vor einer Wasserdurchfahrt standen. Das wollte Franziska schon immer mal machen. Nicole wurde zum Erkunden vorgeschickt und konnte grünes Licht geben. Also fuhr Franziska drauf los. Die Pferde sind ohne zu zögern durch gelaufen. Nur die Kutsche musste sehr leiden. Der Untergrund bestand aus großen Steinplatten mit großen ausgewaschenen Fugen... wie gut, dass wir als Vorsichtsmaßnahme schon immer alles fest binden... sonst wäre die Hälfte unserer Ladung rausgehüpft.... selbst Franziska hob es vom Sitz.
    Mittagspause machten wir mal wieder am Straßenrand. Hier ersetzten wir auch einige Nägel an Champus Eisen. Der erste Satz wäre jetzt durchgelaufen...
    Gleich nach dem Mittag kam der härteste Teil für die Pferde... Eine Steigung von 13% und rutschiger Asphalt. Da war nix mit Schwung, da brauchte es langsames aber beständiges Tempo.
    Oben angekommen ging es den Rest des Tages fast nur noch bergab.
    Leider erwischten wir einen Straße, auf der die Autos ungebremst an uns vorbei bretterten. Den Pferden machte das scheinbar weniger aus als uns. Trotzdem beschlossen wir, aktive Verkehrserziehung zu betreiben. Wir banden die Warnweste an unsere Peitsche und hielten sie seitlich aus der Kutsche bis die Autos abbremsten. Das wirkte und wir konnten entspannter weiter fahren.
    Nach etwa 20 Kilometern fingen wir an, nach einem Quartier Ausschau zu halten.
    Wir sahen einen Hof mit Pferdekoppeln und fragten dort. So kamen wir bei Familie Gansberger unter. Die Pferde bekamen eine tolle Weide zugewiesen und wir durften den Wagen neben das Haus stellen.
    Wir wurden direkt zur Jause eingeladen und haben den Abend mit netten Unterhaltungen mit Erika und Karl, der als Schafscherer arbeitete, verbracht
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