24. Tag - Niederhausleiten - Ferschnitz
25 agosto 2025, Austria ⋅ 🌙 16 °C
28 km.
Heute zogen wir nach einem schönen Frühstück mit Manuela weiter.
Die Pferde waren nach der Nacht in der Box ausgeruht und gut drauf. Da sie in der Nacht kein Gras hatten, wollten wir uns einen Pauseplatz mit schönem Gras suchen und eine Weide einmachen. Dass der Platz so früh am Tag kommt, hat uns dann aber doch überrascht. Nach etwa 6 Kilometern kurz nach der Überfahrt über die Ybbs hielt uns in Wallmersdorf ein Vater mit seinen Kindern an. Wir bekamen einen Kaffe angeboten und die Pferde Wasser und schönstes Gras auf dem Gemeindeparkplatz. Also verlegten wir die Pause etwas vor, machten gemeinsam mit den Kindern eine Koppel ein und genossen den Kaffee, den Sandra und Ernst uns servierten.
Die Kinder und die Nachbaschaft waren sehr interessiert an unserem Wagen und unserem Vorhaben. Wir wurden kurzerhand noch zum Pizza essen auf der Terrasse eingeladen.
Als Gegenleistung boten wir an, die Kinder ein Stück mitzunehmen. So fuhren wir dann zu fünft weiter. Die Kinder waren super lieb und total interessiert. Und Spaß hatten sie obendrein. O-Ton Florian: "Des is ibarhaubt ned longweilig, des is voll cool!"
Beim Billa in Neuhofen wartete schon Sandra und sammelte die Kinder wieder ein. Nicole erledigte unseren Einkauf und weiter ging die Fahrt.
Bei einem kurzen Tränke-Stopp an einem Brunnen haben uns einige Kinder entdeckt, die uns mit den Fahrrädern ein gutes Stück hinterher fuhren.
Wir steuerten Ferschnitz an, denn ein Freund von Ernst hat uns den Tipp gegeben, dass es direkt am Ufer der Ybbs einen schönen Platz gäbe, an dem wir vielleicht Quartier machen könnten.
Dort angekommen, stellte sich heraus, dass der Platz tatsächlich total toll ist. Das Gras war zwar nicht allzu üppig, dafür machten wir eine große Koppel ein. Natürlich konnten wir es nicht lassen, mit den Pferden ein wenig zu planschen.
Kurz danach kam ein Radfahrer und sprach uns an. Er war der Vater des jungen Mannes, der uns den Tipp mit dem Platz gegeben hatte. Er rief dann noch kurzerhand den Besitzer der Wiese an und sicherte uns das Einverständnis für unser Verbleiben und somit eine ruhige Nacht. Vielen Dank!
Endlich konnten wir auch unsere Vorräte angreifen. Am Kiesstrad der Ybbs kochten wir Würstl und Spiegeleier. Dabei stellten wir fest, dass wir den halben Hausstand bei Manuela vergessen hatten... ab morgen gibt es nur noch eine Kaffeetasse...
Wir zündeten noch ein Lagerfeuer an und genossen den Sonnenuntergang.Leggi altro



















