29. Tag - Kirchstetten - Henzing 24 km
30 agosto 2025, Austria ⋅ ☁️ 23 °C
Wir haben heute ganz gemütlich an unserem Wagerl gefrühstückt und sind dann los gefahren auf unsere vorletzte Etappe. Nun trennen uns nur noch 42 km von unserem Ziel. Die Strecke war heute total eben, viel auf Schotter- oder kleinen Teerwegen am Bach entlang. Also super entspannt.
Doch zuerst mussten wir in Neulengbach die letzten Vorräte einkaufen. Dazu fuhren wir zur Samstag-vormittäglichen Rush-Hour zum Eurospar mitten in der Einkaufszone. Die Polizisten, die am Straßenrand standen staunten nicht schlecht, als wir um die Ecke bogen und uns vorschriftsmäßig mit Blinker in die Abbiegespur an der Ampel einordneten.
Solange Nicole im Laden einkaufte, musste sich Franziska auf dem Parkplatz von einer militanten PETA-Anhängerin ausschimpfen lassen. Nicole bekam nach dem Einkauf auch noch ihr Fett weg und so fuhren wir unter dem Gezeter der Dame und des Augenverdrehens der Zuschauer wieder von Dannen.
Für die Mittagspause fanden wir einen Bolzplatz mit etwas Gras und Schatten für die Pferde am Bach.
Hier fand Franziska über die "Landvergnügen"-App (eine App, die Stellplätze auf Bauernhöfen für Wohnmobil-Fahrer auflistet) unser Quartier für die Nacht. Wir fuhren also in Richtung dem Buschenschank Hauck in Henzing. Wir wurden nett begrüßt und da der Parkplatz für Wohnmobile für uns und die Pferde nicht taugte, bekamen wir eine Wiese am Rand des Dorfes zugewiesen. Die Wiese war traumhaft! Viel tolles Gras für die Pferde und ein ruhiges Plätzchen für unseren Wagen. Nur die Einfahrt war nochmal eine kleine Herausforderung... es ging nämlich im dichten Gras erst ein gutes Stückchen aufwärts, bevor es wieder abwärts ans flache Ende der Weide ging. Mit einer letzten Kraftanstrengung der Pferde und überraschtem Stapfen von Bentley (wegen der allgegenwärtigen Disteln auf dieser Wiese) schafften wir auch das und richteten uns häuslich ein.
Nachdem die Pferde versorgt waren kümmerten wir uns um unser Wohl. Leider hatte die Familie Hauck eine geschlossene Gesellschaft, daher wichen wir zum Nachbarn, dem Heurigen Kienberger aus. Nach guten 2 Wochen Österreich haben wir es endlich auch mal zu einem Heurigen geschafft. Hier haben wir uns mit einer Jausenplatte, süßem Schafskäse und Filzstrudel mit Ribisel-Marmelade die Bäuche voll geschlagen.
Bevor wir satt und zufrieden in unser Wagerl gekrochen sind, haben wir die Pferde noch mit Regendecken versehen, denn es hatte schon angefangen zu regnen und es war für die Nacht weiterer Regen vorhergesagt.Leggi altro

















