30. Tag - Henzing - Zeiselmauer - 18 km
31 agosto 2025, Austria ⋅ ☁️ 22 °C
Gestern Abend wurden wir beim Einschlafen noch "Ohrenzeuge" eines Feuerwerks. Zwischendurch machten wir uns mal kurz Sorgen, dass Krieg ausgebrochen wäre... Die Donnerschläge wollten einfach nicht aufhören.
In der Nacht wurden wir durch heftigen Regen geweckt. Gott sei Dank hatten wir den Pferden die Regendecken angezogen. So waren sie am Morgen trocken und warm und Dank des vielen Futters auch satt und gut drauf. Das brauchten sie auch, denn wir mussten gleich am Start in der dicken Wiese den Berg wieder hinauf. Das packten wir nach unserem gemütlichen Frühstück auf dem Kutschbock an.
Nicole wartete oben und Franziska schickte die Pferde von Null auf Vollast. Die Rösser waren so gut erholt, dass sie die Herausforderung bestens meisterten und mit vollem Elan weiter marschierten.
Die heutige Strecke war nochmal wirklich toll, vor allem für die Pferde. Alles topfeben und ganz viele Schotter- oder sogar unbefestigte Wege. Mittag machten wir schon nach knapp 8 Kilometern am Wegesrand, wo wir den Pferden ein Stück Wiese einmachen konnten an dem sie sich nochmal satt fressen konnten.
Gemütlich ging es dann noch die letzten 10 Kilometer ins Ziel zum Florianihof in Zeiselmauer. Wir wurden schon erwartet und begrüßt und direkt bestens versorgt.
Die Pferde bekamen ein Paddock mit einem kleinen Offenstall und reichlich Heu. Unser Wagerl steht direkt gegenüber.
Als alles soweit versorgt war, machten wir uns auf in Richtung Donau, um etwas zu Essen zu ergattern. Das fanden wir dann auch am Hafen. Hier genehmigten wir uns zur Feier des Tages ein richtiges Wiener Schnitzel.
Nach einem Verdauungsspaziergang zurück zum Hof bastelten wir uns eine kleine Duschkabine am Wagen und widmeten uns der Körperpflege bevor wir in unser Bett krochen.
Nach 724 Kilometern endet hier die Fahrt. Pferde und Menschen sind gesund und fit am Ziel angekommen.
Um die Pferde nicht mit übermäßigen Steigungen und zu viel Verkehrsaufkommen zu überfordern, sind wir nicht direkt im Schwarzwald gestartet und nicht ganz bis Wien gefahren. Trotzdem sind wir stolz auf unsere Rösser. Sie haben uns Schritt für Schritt den langen Weg gezogen, lassen sich immer noch gerne einspannen und sind mit Feuereifer bei der Sache.Leggi altro
















