• 24.3. - Ein schöner Tag startet mit einem Schock

    March 24 in Italy ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute is wieder strahlender Sonnenschein, blitzblauer Himmel und wenig Wind, was uns erlaubt, den morgendlichen Tee auf der Terrasse einzunehmen. Birdie darf ohne Leine laufen, denn Miriam meint, ich sei overprotective und sie läuft sicher nicht weg. Naja, was soll ich euch sagen, keine 5 Minuten später ist Birdie verschwunden. Nach 20 Minuten intensiver Suche habe ich sie 20 Meter tiefer unterhalb des kleinen Seitenbalkons entdeckt. Von diesem Balkon ist sie leider abgestürzt, weil Birdie ja aufgrund ihrer zervikalen Kleinhirnhypoplasie (besser bekannt als wobbly cat syndrom) kein Balancevermögen hat und auch nicht - wie man vielleicht annehmen möchte - auf ihren Pfoten aufkommt. Sie fällt einfach wie ein Stein runter. GsD sind hier einige Büsche, die ihren Fall aufgefangen haben und sie sich dann irgendwie ganz hinunter auf die Felsen beim Meer hinunter gehantelt hat. Dort entdecke ich sie und habe sie unter großer Mühe gerettet. Von wegen overprotective...

    Nach diesem morgendlichen Schock hübschen Miriam und ich uns auf für eine Stadttour durch Peschici. Birdie bleibt in der Casa Zaiana und schläft ihr Abenteuer friedlich weg.

    Unser erster Stopp war jedoch unweit unseres jetzigen Zuhauses für ein köstliches Mittagessen im Ristorante L'Angolo del break. Chefin und Kellner erinnern sich wieder an mich, was mich schon freut. Miriam und ich genießen als primi piatti die Empfehlung des Hauses - hausgemachte Makkaroni mit Ragout. Schmatzofatz gut. Als secondi piatti erfreuten wir uns an griglia mista di calamari und gamberi für mich und pulpo griglia für Miriamm.

    Gut gestärkt gehts zum nächsten Halt - Bar la Terrazza auf einen Aperol Spritz und Campari Spritz. Danach marschieren wir durch das centro storico. Dabei entdecken wir neue Teile der Altstadt, die ich auch noch nicht kannte. Zunächst runter zum Hafen für einen Spaziergang am Kai und Stadtstrand. Dort gibt es die sehr feine Bar "Eden", die natürlich auch noch nicht geöffnet hat. Danach bewältigen wir den Aufgang zurück in die City, wo wir witzigen Tonabbildungen, die an den Hauswänden montiert sind, folgen. Diese Figürchen stellen die Handwerkskunst Peschicis dar. Nach über 5 Stunden und fast 11.000 Schritten treten wir den Heimweg an. Noch ein kurzer Einkaufsstopp, dann gehts zurück in die Casa Zaiana.

    Birdie freut sich, dass wir wieder da sind. Miriam und ich eröffnen unseren ersten Spieleabend mit Würfelpoker und Amaretto sour, doch leider wird die Idylle durch einen heftigen Krampfanfall meines Katzis unterbrochen. Es geht ihr aber wieder gut.
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