• Into the wild...

    November 6, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Von Napier aus ging es direkt weiter nach Süden. Unser Mittagsstopp war dieses Mal das famose Pukaha National Wildlife Centre, einem aktiven Vogelschutzzentrum, wo in mühevoller Kleinarbeit versucht wird, den eigentlichen Bewohnern der neuseeländischen Wälder (vorwiegend Vögel) wieder Lebensraum zu schaffen. Dafür müssen vor allem Tiere wie Ratten, Wiesel und Igel gefangen werden. Hier haben wir gelernt, dass es wohl nur ein in Neuseeland heimisches Säugetier gibt: eine Fledermausart. Verrückt, denn das kann man sich gar nicht mehr vorstellen! Die ganzen Papageienarten, die man da so sehen konnte, waren jedenfalls sehr beeindruckend. Und es gab Mittagessen im Kaka Café (der Kaka ist ein brauner Papagei, der uns auch prompt das Mittagessen klauen wollte). Insgesamt ein sehr lohnenswerter Ausflug!
    Dann ging es weiter in Richtung Mt. Holdsworth im Tararua Forest Park, wo wir unseren Stopp für die Nacht geplant hatten. Es wurde eine sehr einsame Nacht, denn außer uns war auf dem sehr einfachen Campingplatz niemand und Touristen gab es sowieso keine mehr, beim Wandern am nächsten Tag wurden wir von den Einheimischen interessiert angesprochen. Jonte hat morgens alle ankommenden Wanderer begeistert begrüßt... Die Wanderung führte uns in die wilde Bergwelt, die wir hier so gar nicht erwartet hätten (war es für uns eigentlich nur ein günstig liegender Platz zum Übernachten) und wir konnten nach ordentlichem Anstieg mit schlafendem Jonte auf dem Rücken einen tollen Ausblick genießen!
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