• Philipp Palm
  • Philipp Palm

Russland 2017

En 21-dags äventyr från Philipp Läs mer
  • Eisbaden

    17 februari 2017, Ryssland ⋅ ⛅ -4 °C

    Es ist soweit. Eisbaden, in kaltem Wasser, im Schnee, in Russland. Das hatte ich schon seit einigen Tagen im Kopf und wusste mehr oder weniger was auf mich zukommen würde. Auch weil ich mich ein bisschen davor sträube habe ich mir gewünscht das zu machen. Sich seinen Ängsten stellen. Mit guter mentaler Vorbereitung ging es am Rands eines Waldes, 30 min von Gorodez entfernt, in eine von zwei Kabinen mit Zugang zu einer Quelle innerhalb einer offenen Holzkapelle. Kristinas Schwester badet in der Kabine nebenan. Die Stufen und ein Tuch auf dem Boden sind mit einer dicken Eisschicht bedeckt.
    Schnell noch ein Foto im Schnee. Ich bin im Tunnel. Augen auf und durch!
    Schnell rein, drei mal komplett untertauchen und wieder raus, so ist die Tradition. Das Wasser ist kalt, tut aber nicht weh oder ist unerträglich. Dank der Vorbereitung im Kopf geht alles gut und schnell und bald steh ich schon wieder im Ski Thermoshirt vor der Kapelle. I did it :)
    Nach einen Picknick im Auto geht's wieder zurück nach Nischni, müde, aber glücklich und mit gutem Gefühl es gemacht zu haben!
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  • Zuhause bei Andrej und Olja, Nischni Now

    18 februari 2017, Ryssland ⋅ ⛅ -4 °C

    Schon wieder erlebe ich Gastfreundschaft und habe die tolle Gelegenheit mit zu Freunden von Kristina nach Hause zu kommen. Andrej und Olga sind in meinem Alter und leben zusammen etwas entfernt vom Zentrum in der obersten Etage eines Plattenbaus. Wie so oft, könnte man von außen denken dass es alles sehr trist ist, von innen ist es aber total modern, warm und wohnlich. Die beiden reisen gerne und recht oft, sind unternehmungslustig und selbstlos was den Umgang mit Gästen angeht. Die bereist für einen Wochenendeausflug zur Datscha mit russischer Sauna (Banya) eingepackten Flaschen mit abgefülltem Fassbier werden kurzerhand schon heute serviert. Kristinas bester Freund und seine Freundin sind echt cool und sehr lockere, angenehme Zeitgenossen :-)
    Die Einladung zur Banya musste ich dann aber schweren Herzens ablehnen.
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  • Nizhny zu Fuß, Nischni Nowgorod

    18 februari 2017, Ryssland ⋅ ☁️ -2 °C

    Heute hatte ich eine Verabredung mit Ludmila, einer Freundin mit der ich mich immer sehr gut unterhalten und alles mögliche besprechen kann. Es stellte sich heraus, dass sie nicht nur ein angenehmer Gesprächspartner ist, sondern auch ein Händchen dafür hat, Touris wie mich an einem Mittag durch die Stadt zu führen, sodass man sich nachher tatsächlich auszukennen scheint. Auch wenn ich noch vom Vorabend gezeichnet war, hab ich den Spaziergang genossen und wieder einmal gespürt, wie schön es ist mit Menschen unterwegs zu sein, mit denen man auf einer Wellenlänge ist. Und dass ich sogar Freunde in Nischni habe, die mir ihre Stadt zeigen und sich für mich Zeit nehmen.
    Nischni ist eine bemerenswerte Stadt. Das beeindruckendste ist, finde ich, dass das Stadtbild fast durchgängig von einer Mischung aus alten, typisch russischen, bunten, kleinen Holzhäuser und moderner Gebäude aus der sozialistischen oder heutgen Zeit geprägt ist. Dieser krasse Kontrast prägt das Bild der Stadt total finde ich. Leider sind die alten Häuser fast ausnahmslos einerseits von außen sehr stark verfallen, verlassen oder z. B. ausgebrannt, und andereseits wohl innen oft ohne Warmwasser- und Gasversorgung, wie Kristina und Luda sagen. Demnach was ich ebendfalls gehrt und gelsen habe, sind die Häuser der Stadtverwaltung ein Dorm im Auge und sollen zu Gunsten neues, modernen Bauten angerissen werden. Das ist eigentlich nicht möglich, weil die alten Häuser wohl denmalgeschützt sind, es wird aber teils trotzdem gemacht, sagt Luda. Dass die Stadt die alten Häuser absichtlich verfallen lässt, ist nur eine Spekulation die mir in den Sinn kam.
    Ansonsten ist Nischni durch den Fluss Oka außerdem in zwei Teile geteilt, den oberen und unteren. Ich wohne im oberen Teil, in dem sich auch der Kreml, die Altstadt und das meiste des sonstigen sozialen Lebens abspielt. Der untere Teil ich mehr geprägt von Wohnunge und Büros, habe ich mir sagen lassen.
    Im oberen Teil habe ich langsam das Gefühl einen Überblick zu haben, wie man von einem Ort zum anderen kommt und wie die Straßen zusammenhängen. Überall gibt es kleine (süße alte) Busse, außerdem ja die Metro, Trams und Trolleybusse. Ich mag die Stadt, fühle mich wohl und würde sie gerne nochmal im Sommer sehen, wenn der ganze Schnee (den ich grade so genieße) weg ist. Mal sehen!
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  • Seledka and Coffee, Nischni Nowgorod

    18 februari 2017, Ryssland ⋅ ☁️ 0 °C

    Eine Zeitung, die nach einer Fischart benannt ist und Kaffee - das sagt der Name des Cafés, in dem wir eine lange Pause vom Laufen und der Kälte machen. Obwohl es jetzt um -0° ist, tut es gut und wir nutzen die Zeit zum Reden. Die Bedienung wirkt hier warm, es gibt Kaffee, Limonaden und leceres essen und das Café ist eines von vielen netten, hip wirkenden Café die ich während unsere Spaziergang noch entdecken sollte. Hier hat Luda aber wirlich ein sehr gemütliches Café ausgesucht.
    Es ist schön sich einfach mal führen zu lassen, ohne zu wissen was kommt, darauf zu vertrauen dass der andere sich was schönes überlegt hat und am Ende mit allem begeistert zu sein.
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  • Kreml, Nischni Nowgorod

    18 februari 2017, Ryssland ⋅ ☁️ 0 °C

    Der Nischni Nowgoroder Kreml, vom Ufer der Wolga mit seinen roten Mauern bestens sichtbar. Zu ihm führt eine lange, lange Treppe hoch, vor dem eine Hochzeitsgesellschaft Fotos macht. Neben dem beeindruckenden Bild, das er abgibt, beherbergt er auch das Rathhaus, administrative Gebäude und Museen. Auch ein II. Weltkriegs-Mahnmal mit ewigem feuer ist hier zu finden. Von der Festungsmauer hat man einen guten Blick auf die Mündung des Flusses Oka in die Wolga, den längsten Fluss Europas, das neu entstehende WM Stadion für 2018 und eine große Kirche. In der Ferne in der anderen Richtung sieht man schemenhaft die Gondeln der Seilbahn nach Bor schaueln.
    Für mich eher ein Pflichtpunkt auf der Agenda für Nischni Nowgorod, das ist aber nur mein persönlicher Geschmack.
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  • Zuhause bei Nastya und Arthum, Nischni

    18 februari 2017, Ryssland ⋅ ☁️ 0 °C

    Heute Nachmittag stand ein Spaziergang mit Leia an, den Kristina schon länger für ich geplant hatte. Ich hatte mir mal beim Warten an der Uni-Cafeteria aus Jux einen Spaziergnag mit einem Hund gewünscht... dass ich nun den süßesten Hund treffe, den ich bisher kennengelernt habe, hatte ich natürlich nicht erwartet. Mit Frauchen Nastya, ihrem Verlobten Arthum, seiner Tocher Sonya und Kristina ging es durch den fallenden und auf dem Boden liegenden Schnee zu einem kleinen Abhang, der doch ziemlich steil war, um dort mit einen Rodel-Reifen Richtung Tal zu preschen. Ein paar Fotos und Paste bei ihnen zuhause gab es auch noch - ein weiterer Punkt auf der Liste der unglaublichen Erlebnisse und Gastfreundschaften!Läs mer

  • "Meine" WG, Nischni Nowgorod

    19 februari 2017, Ryssland ⋅ ⛅ 0 °C

    Bevor ich morgen meine Reise fortsetze und mit Kristina nach St Petersburg fliege, kann ich sagen dass ich mich hier, in "meiner" WG tatsächlich wie zuhause fühle. Auch wenn meine Gastgeberin Katya am zweiten Tag schon nach Island reisen musste, habe ich mich mit ihrer Mitbewohnerin Anja super verstanden und eine tolle Zeit gehabt. Wir haben uns zwar nicht so viel gesehen, weil ich ständig unterwegs war, aber wenn dann hatten wir gute Gespräche und zum Abschluss ein gutes Abendessen. Ich mag Katya und Anjas Art sehr und bin sehr glücklich, dass ich mit ihnen zwei so erfrischende Menschen kennengelernt habe, die ich bestimmt bald mal wieder sehe. Und die Wohnung an sich ist natürlich auch fantastisch, wie ihr seht.Läs mer

  • Flughafen Nischni Nowgorod

    19 februari 2017, Ryssland ⋅ ☀️ 0 °C

    Weiter geht's über Moskau nach St. Petersburg. Die Sonne lacht, die Stadt zeigt sich von ihrer besten Seite und ich wäre gern noch ein, zwei Tage geblieben. Die Holzhäuser ziehen vorbei, Kristinas Schwester bring uns mit ihrem Freund zum Flughafen und bleibt noch auf einen Kaffee.
    Wir sind spät aber pünktlich und können direkt boarded, ohne Schlangen und Warten, wir sind aber nicht die letzten.
    Danke Nischni und allen die so nett zu mir waren und mir die Zeit hier so schön gemacht haben!
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  • 48 Chairs Jazz Bar, St. Petersburg

    19 februari 2017, Ryssland ⋅ 🌧 2 °C

    Der erste Abend und das erste kulturelle Highlight. Die Jazz Bar läd mit sehr gemütlicher Atmosphäre und kostenlosem Eintritt zu live Konzerten und einem Drink an der Bar. Die netten Barkeeper hatten Zeit und Lust zu quatschen, sodass wir einen schönen ersten Abend hatten. Ein Gast sprach mich an um über Deutschland zu sprechen, allerdings mehr oder minder wirr, sodass ich nicht ganz verstand, was er eigentlich wollte, nur dass es alles etwas komisch war. Irgendwas mit "Deutschland geht's heute wirtschaftlich besser als Russland, obwohl es den Krieg verloren hat", da kann man sich vorstellen in welche Ricgtung das Gespräch ging. Musik, Atmosphäre und Getränke waren mehr als gut!Läs mer

  • Bar Bermudy <3 St. Petersburg

    20 februari 2017, Ryssland ⋅ ☁️ 2 °C

    "Mein" Bermudy, die Bar in der ich als Student vor 3 Jahren viel Zeit am Wochenende verbracht habe. Die lockere Atmosphäre, nette Leute, gute ältere und neuere internationale Musik und russiche Lieder die jeder (Russe) kennt und günstige Getränke locken zusammen mit dem Kicker junge Leute. Wochentags ist es leerer, so waren wir heute nur zu sechst oder siebt in der Bar und wir konnten uns nett unterhalten, mit Pasha, der auch ab und zu in die Bar kommt. Ein bisschen Kicker, ein Bier und nette Leute - und das direkt neben unserem Wohnheim.Läs mer

  • St. Petersburg

    20 februari 2017, Ryssland ⋅ ☁️ 0 °C

    Unkommentierte Sehenswürdigkeiten St. Petersburgs, die wir während unserer Zeit hier gesehen haben. Für mich diesmal noch intensiver, weil Kristina alles in Ruhe auf sich wirken lassen wollte und mir zu allem noch vieles Neues erzählt hat. Sie weiß sehr viel über St. Petersburg und verschiedene Orte hier, obwohl es ihr erstes Mal ist.Läs mer

  • FAB Store Coffee, St. Petersburg

    20 februari 2017, Ryssland ⋅ ⛅ -1 °C

    Nach einem touristischen Tag treffen wir Toby, einen meiner guten Freunden vom Auslandssemeter 2014. Er hat grade ein 2. Auslandssemeter in St. Petersburg beendet und lebt hier grade mit seiner Frau zusammen. In der Straße neben der Uni und dem Wohnheim genehmigen wir uns einen Kaffee, im Café der vielen unhemlich hippen Geschäfte auf dieser Straße. Ein Nostalgie Kaffee. Wir unterhalten uns gut, ein bisschen über Klischees und Russische Frauen, sehr interessant ;-)Läs mer

  • Pobeda, St. Petersburg

    20 februari 2017, Ryssland ⋅ ⛅ -1 °C

    Nun ist auch Tobies Frau Yana mit von der Partie, wir essen lecken und genießen den Abend in einem Restaurant, das mit Soviet Stil wirbt und dieses Versprechen auch einhält, in einer Mischung aus Soviet- und sehr modernem Ambiente.
    Toby hat sich nicht lumpen lassen und ein Fläschen Appenzeller Margenbitter aus der Schweiz (er ist Schweizer) mitgebracht. Auch eine Erinnerung an 2014. Den gönnen wir uns vor Ort ebenfalls.
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  • Azimut Sky Bar, St. Petersburg

    21 februari 2017, Ryssland ⋅ ⛅ -4 °C

    Eine der Anlaufstellen, die man beim ersten Mal in St. Petersburg unbedingt mitnehmen sollte. Auch im Sommer bei Sonnenschein und -untergang sehr zu empfehlen. Heute bekommen wir sogar noch jeder ein gratis Getränk, weil Kristina ein Foto bei Instagram postet und das Azimut Hotel verlinkt. Guter Deal, für beide.Läs mer

  • Roof Excursion (I), St. Petersburg

    22 februari 2017, Ryssland ⋅ ⛅ -4 °C

    Wir sind mit Vanya verabredet, einem jungen Mann der uns für umgerechnet 13€ pro Person auf einige Dächer der Stadt führt. Ich bin echt gespannt wie das wirds. Das ganze ist informell per VK, dem russichen facebook, veranredet und natürlich, wie uns Vanya bestätigt, nicht ganz legal. Er kennt die Stellen wo man gut auf Dächer steigen kann und hat die entsprechenden elektronischen Schlüssel für die Innenhoftüren und die physischen Schlüssel für die Dachbodentüren. Einmal im Dachstuhl agekommen, kann man den durch das Dachfenster auf's Dach steigen. Und das ist genau das, wonach es sich anhört. Kein Steg oder sonstwas, einfach ein stinknormales Dach. Wo es stinknormal runter geht. Zwar gibt es überall mit Silikon ummantelte Kabel und an jederm Ende des Daches kleine Zäune, aber klar, ein bisschen mulmig ist es doch. Vor allem weil ich Schuhe ohne Profil trage und Kristina, die Verrückte, mittelhohe Absätze. Im Bulgarien habe ich Mädchen in Stöckelschuhen Volleyball spielen sehen, aber das ist nochmal einen Nummer krasser.
    Wir sind bzw. fühlen uns trotzdem jederzeit sicher und werden von Vanya bestens betreut. Es weiß wann es gefährlich wird und wo man auch unter unseren Umständen gut voran kommt.
    Wir genießen die Aussicht, durch Vanya wirkt es, als wäre es etwas ganz gewöhnliches auf fremden Dächern rumzulaufen. Ein paar Fotos, wir unterhalten uns und bald geht es durch ein anderes Fenster wieder rein. Und zum nächsten Haus.
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