Ein Pausentag in Turku
July 25 in Finland ⋅ ☁️ 18 °C
Vielleicht keine schöne Stadt, wie man sie im Buche findet, aber eine mit vielen interessanten Ecken und Sehenswürdigkeiten. Nach dem Frühstück in unserem Museumshotel (wenn es um die einzigartige Sammlung von Kunstblumen, Bildern und vielen Dingen geht) sind wir Richtung des Flusses Aura gelaufen. Die Straße war durch Plattenbauten und Geschäfte umrahmt, die nicht unbedingt einladend aussahen. Am Fluss empfing uns eine nette Brücke, am Ufer parkten kleinere und größere Boote sowie Schiffe. Einige waren zu Restaurants umfunktioniert. Ein paar Hundert Meter weiter haben wir die Uferpassage erreicht, wo die Ausflugsschiffe ablegten. Das Bild wurde interessanter mit mehr Schiffen, die zum Maritim-Museum gehörten und ein paar Kränen, die sich kunstvoll in das Gesamtbild einfügten. Hier kamen wir gar nicht so richtig vorwärts, da wir mitten in eine Triathlonveranstaltung geraten sind. Gerade kamen nach dem Schwimmen Eltern mit ihren Sprösslingen an und wechselten aufs Rad. Noch einige Schritte am Hafen vorbei kamen wir an der Burg Turku an. Die stattliche Burg Turku bewacht seit dem späten 13. Jahrhundert die Mündung des Flusses Aura. Die hohen Granitwände verbergen in ihrem Inneren die Epochen der Geschichte. Im Laufe ihrer Geschichte wurde die Burg verteidigt und belagert, die Herrscher wechselten und zur Zeit Herzog Johanns wurde die Burg zur Bühne des höfischen Lebens. Durch die mittelalterlichen Räume bis zu den prachtvollen Räumen der Rokokozeit konnten wir einen Eindruck über das Leben gewinnen. Nach der Burgbesichtigung haben wir uns mit einer kleinen Seilbahn 30 Meter höher versetzen lassen. Auf dem ehemaligen Gefängnishügel Kakolanmäki in Turku war das historische Areal mit einem modernen Trendviertel mit Gastronomie, Bäckerei und Brauerei zu sehen.
Auf dem weiteren Rückweg haben wir eher die kulinarische Seite von Turku kennengelernt. Eher geflüchtet vor dem Regen sind wir in einem Restaurant gelandet, wo wir einen Spieß vom Rinderfilet mit Kartoffeln und einem bunten Salat gegessen haben. Als Dessert gab es einen Kuchen und Kaffee auf dem Marktplatz. Zurück mussten wir nur noch Richtung Art Museum laufen, natürlich auf den Berg, um durch den Felsenpark wieder zu unserem Hotel zu gelangen.
Und ein kleines Rätsel:
» KIRSIKKATOMAATTIA «
Kannst du erraten, was das auf Deutsch heißt?Read more










