• Nóra Előhegyi
  • Nóra Előhegyi

Schweden, Finnland

A 18-day adventure by Nóra Read more
  • Trip start
    July 16, 2026

    Anreisetag

    July 16 in Sweden ⋅ ☁️ 30 °C

    Es ging superfrüh los... Ein paar Minuten nach 6 Uhr saßen wir schon im Auto, um den Überseehafen in Rostock anzusteuern. Pünktlich in der 7. Reihe mussten wir noch ein bisschen auf unsere Fähre warten. Wie am Schnürchen: angekommen, Fahrzeuge ausgespuckt, alle rauf und los ging die Fahrt. Zwei Stunden mit Mittagessen an Bord und zack waren wir in Dänemark. Eine lange gerade Straße und alle Fahrzeuge, keine Chance zum Überholen. Die Öresundbrücke war von Weitem zu sehen und ein Highlight, rüberzufahren. Dann kam leider nicht mehr viel bis Jönköping. Ewig lange und breite, gerade Autobahn mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h über 4 Stunden. Die Temperaturen erreichten hingegen 33 Grad. Dann erreichten wir doch irgendwann Jönköping – ein tolles Städtchen am Vätternsee. Unser Hotel lag nah am Wasser und an der Stadt. Da Olaf schon vorausschauend gebucht hatte, hatten wir ein Plätzchen in einem neu eröffneten Italiener, der völlig überrannt war. Etwas länger gewartet, aber das Essen war köstlich. Danach konnten wir nur noch ins Bett fallen.Read more

  • Eine kleine entspannte Radrunde 😉

    July 17 in Sweden ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach dem Aufstehen gab's ein super Frühstücksbuffet. Gestärkt wollten wir uns die Innenstadt ansehen und bei Coop ein paar Sachen einkaufen. Olaf brauchte auch noch eine Jeans, die wir dann in einem netten Jeansladen für schwedische Verhältnisse echt günstig bekommen haben. Bei tollem, nicht zu heißem Wetter startete nach 11 Uhr unsere schöne Radtour. Ein bisschen Sightseeing und dann nach nicht mal 5 km der erste Platten. Genervt wechselte unser Radprofi den Schlauch und nach ein paar Minuten konnte die Fahrt weitergehen. Durch schön angelegte Parks und über eine Brücke schlängelte sich der Weg, um Richtung Husqvarna zu kommen. Nach den nächsten 5 km wieder ein Platten. Nach kurzer Beratung musste ein Fahrradladen her, um das Problem endgültig und vor unserer großen Tour zu klären. Dreimal Luft nachgepumpt und wir waren in einem Einkaufszentrum inkl. Fahrradladen gelandet. Nach einem Großeinkauf an Schläuchen und Reifen startete Olafs Radwerkstatt wieder. Nachdem alles montiert war, konnten wir die Tour so richtig starten. Mittlerweile wieder warm, begann der Aufstieg zu einem Aussichtspunkt. Es waren nach kurzer Zeit mit doch ein wenig Anstrengung einige Hundert Höhenmeter gesammelt worden. An schönen Häusern und Landschaften vorbei ging die Rückfahrt und man konnte am Ende an der Strandpromenade vorbei wieder zu unserem Hotel ankommen. Dann doch keine knappe 40 km Tour mit Entspannung, sondern über 50 km mit 600 Höhenmetern und den Strapazen. Zum Glück wartete im Hotel auf uns ein Zweigängemenü. Die ersten Wolken sind da, mal sehen, was das morgige Wetter so bringt, wenn wir nach Stockholm weiterreisen.Read more

  • Stockholm Tag 1

    July 18 in Sweden ⋅ 🌧 19 °C

    Heute sind wir nach einer kurzen Nacht mit lauter Partymusik und Liveband bis um 2, und einem gemütlichen Frühstück nach Stockholm aufgebrochen. Nach dem üblichen Autobahn-Rumgedümple bei 110 und 120 km/h haben wir dann die Hauptstadt erreicht. Das Hotel liegt super schön mit Blick auf Stockholm und aufs Hafengeschehen. Da Regen angesagt war, haben wir uns aufgemacht, das Schloss anzuschauen. Schon der Hinweg war interessant mit einer Brücke zur Altstadt mit regem Treiben und einer Menge Souvenirläden. Nach ca. einer halben Stunde Fußmarsch haben wir das Ziel erreicht. Die imposanten Räume kennt man aus dem Fernsehen, war schön anzusehen. Die Ausstellung zum 50. Hochzeitstag des Königspaares war mit persönlichen Gegenständen, Kleidern und Fotos interessant. Auf dem Balkon des Schlosses empfing uns eine Demo gegen Gewalt im Iran. Der Rückweg führte uns wieder durch die engen Gassen der Altstadt. Nach einem kurzen Verweilen am Ufer haben wir uns für eine Busfahrt für den Rückweg entschieden. Leider viel zu kurz für 2 Stationen, da die Linie nicht in unsere Richtung fuhr. Entschädigt hat uns ein tolles Restaurant. Hip, total voll, freundliche Bedienung und absolut tolle Köttbullar. Auf dem Rückweg gab's noch ein Eis und wieder einen schönen Blick auf die Stadt.Read more

  • Stockholm Tag 2

    July 19 in Sweden ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute ging's etwas später los, aber wir hatten’s wegen dem Regenwetter nicht eilig. Erstmal gab’s ein super Frühstücksbuffet: Lachs, eingelegte Fische, verschiedene Küchlein... In einer kurzen Regenpause sind wir dann mit Buslinie 2 in die Stadt gefahren. Echt cool, dass man kein Busticket kaufen muss. Handy dranhalten reicht, einmal bezahlt, los geht’s. Unser erstes Ziel war (am Sonntag!) ein Fahrradladen, um unsere Ausrüstung noch zu vervollständigen. Nach dem erfolgreichen Einkauf sind wir zur Fähre, um die Museumsinsel zu besuchen. Angekommen waren noch ein paar Schiffe auf dem Weg, die man frei besichtigen konnte. Unser eigentliches Ziel war das Vasamuseum. Aber eine ewig lange Schlange hat uns, obwohl wir schon Tickets hatten, abgeschreckt. Wir wollten im Regen nicht 2 Stunden anstehen. Auf der Suche nach einer Toilette haben wir uns im Restaurant des Spritmuseums vor dem stärkeren Regen zurückgezogen und einen Kaffee getrunken. Da wir auch Tickets für ein Ausflugsschiff hatten, sind wir losgelaufen und haben uns entschieden, nach der Bootsfahrt wieder ins Vasamuseum zurückzukommen. Da wir einiges laufen mussten, brauchte man nicht mehr so lange warten, bis unser Nostalgieschiff abgelegt hatte. Auf uns wartete eine 2,5-stündige Fahrt in die Schären, ein leckeres Essen und tolle Aussichten. Nach der Fahrt war nochmal Laufen angesagt, um das Museum noch zu schaffen. Das geborgene Kriegsschiff war so groß wie die Halle und man konnte es aus allen Perspektiven anschauen, überall mit Details und kleinen Ausstellungen ergänzt. Der Film zur Geschichte war kurzweilig, aber interessant. Das Tagesziel war erreicht, also mit der Fähre und dem Bus zurück zum Hotel. Nun geht’s bald mit dem Fahrrad weiter...Read more

  • Stockholm-Norrtälje

    July 20 in Sweden ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute haben wir unser Auto in einem Parkhaus in Stockholm geparkt und sind ab heute mit den Rädern weitergefahren. Bepackt sind wir losgefahren und erstmal an den falschen, bereits bekannten Orten in Stockholm vorbei aus der Stadt rausgefahren. Schmucke Dörfer mit schönen Häfen umrandeten weiter unseren Weg. Es war bewölkt, nicht besonders warm, sodass wir lange Hose und Jacke anziehen mussten. Nach etwa 30 km haben wir uns in einem netten Café gestärkt. Es gab Kaffee, belegte Croissants und ein Kanelbulle. Die weitere Strecke führte an Golfplätzen XXXL, Wäldern, Wiesen, Pferden und immer weniger werdenden Häusern vorbei. Die typischen Felsen waren überall zu sehen. Irgendwie gilt die Regel: Wo Wasser ist, sind die Hügel nicht weit. Also haben wir auch fleißig die Höhenmeter gesammelt, denn es gab plötzlich immer eine Steigung. Die letzten 15 km waren nicht so toll, denn wir mussten die Strecke mit einigen vorbeifahrenden Autos teilen. Man hatte das Gefühl, dass die Schweden zum ersten Mal Fahrräder sehen. Nach 94 km und 937 Höhenmetern sind wir dann aber in Norrtälje angekommen. Unser Abendbrot haben wir im Hotel verspeist, was diesmal nicht unbedingt ein Highlight war. Umso mehr schmeckte eine belgische Waffel mit Eis, Erdbeeren und Sahne To-go in einer riesigen Schüssel im Hotel. Nun ist Feierabend, wir müssen uns ein wenig erholen. 😉Read more

  • Norrtälje-Väddö

    July 21 in Sweden ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach 'ner kurzen Nacht (Olaf hat gut gepennt) sind wir nach dem Frühstück losgeradelt. Heute war's schon früh sonnig, also konnten wir uns kurz-kurz anziehen. Der Wind war immer noch kräftig, aber wir sind gut vorwärtsgekommen. Eine kleine Pause haben wir an einem "Rastplatz" eingelegt. Ein kleines, aber belebtes Strändchen an einem See. Nach ein paar Kilometern haben wir ein Schifffahrtsmuseum erreicht. Der Betreiber, der Roslagen Seefahrtandenkensverein, heute mit 1200 Mitgliedern, wurde 1938 mit der Aufgabe gegründet, "Erinnerungen an eine verschwundene Zeit zu bewahren".
    Seit der Jahrhundertwende 18/1900 hatte ein Drittel aller schwedischen Segelfahrzeuge ihren Heimathafen in Roslagen. Die Besatzung stammte auch zum größten Teil aus Roslagen.
    Nach der Besichtigung des größten Privatmuseums Schwedens fehlten nur noch ein paar Kilometer zu unserer nächsten Unterkunft. In 'nem netten gelben Holzhäuschen mit Anlegestelle zum Kanal. Da wir relativ früh angekommen sind, haben wir die Zeit genutzt, um zum preisgekrönten und wohl besten Burgerladen zu fahren und selbst die Burger zu testen. Mein Trüffelburger war absolut lecker. 😋
    Am Nachmittag ist eher etwas Erholung angesagt, bevor es morgen zur Fähre weitergeht, um nach Finnland überzusetzen.
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  • Von Väddö nach Mariehamn

    July 22 in Åland Islands ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute Morgen ging es ziemlich früh los, um die Fähre zu kriegen. Nach einem schnellen, kleinen Frühstück sind wir zum Fährhafen gefahren. Nach etwa 17 km waren wir in Grisslehamn, um umzusteigen. Da wartete eine riesige Fähre auf uns. Erst wollten wir fälschlicherweise mit den Fußgängern einsteigen, mussten dann aber zurück, um ganz unten einzuparken. Die MS Eckerö von Eckerö Linjen fährt zwischen Grisslehamn (Schweden) und Berghamn (Eckerö, Åland). Die Fähre kann bis zu 1600 Leute und 256 Autos mitnehmen. Die Überfahrt dauerte 2 Stunden. In der Zeit haben wir das Schiff mit seinen 8 Decks erkundet, mit Bistros, Restaurants, Spielautomaten und einer super Live-Band. Total beliebt war der Einkaufsmarkt mit der Schnapsabteilung, da konnte man echt keine Stecknadel fallen lassen. Die Leute haben kistenweise Dosen und Flaschen in XXL-Größe mit Trolleys rausgeschleppt. Ein echtes Spektakel! Auf Åland angekommen, erwartete uns ein toller Radweg bis Mariehamn, das wir nach etwa 33 km erreicht haben. Ein kleines, ziemlich ruhiges Hafenstädtchen. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, sind wir mit den Rädern zurück in die Stadt gefahren und haben Pasta gegessen. Unser Rückweg führte uns am Hafen vorbei, wo einige Segelschiffe zu sehen waren. Nun sitzen wir mit unseren Fahrrädern auf einer Insel mitten in der Ostsee. Ob wir hier wieder wegkommen, wird sich morgen zeigen. ;)Read more

  • Inselhopping - ein langer Tag

    July 23 in Åland Islands ⋅ 🌬 16 °C

    Nach dem Aufstehen um 7.00 Uhr musste es schnell gehen. Nach dem Frühstück sind wir auch losgefahren, um den Marathontag zu starten und zumindest einige der Tausenden Inseln zu sehen. Fähre 1 war zwar eine große Fähre, aber in 5 Minuten war die Fahrt auch schon vorbei. Die Tour setzte sich fort, um unsere 2. Fähre zu erreichen. Etwa 50 Autos, ein paar Fahrräder und wenige Leute zu Fuß sind mit uns eingestiegen, damit wir die Fahrt in der Schärenwelt bewundern konnten. Das Wetter spielte mit und bei herrlichem Sonnenschein konnte man immer wieder neue Bilder der Natur anschauen. Wir steuerten noch 2 andere Häfen zwischendurch an, bevor wir auf der Insel Torsholma angelegt hatten. Es hat uns eine Straße mit rotem Asphalt und ein kräftiger Wind empfangen. Die 23 km bis Brändö waren etwas langsamer als sonst, aber wir hatten Zeit und es gab viel zu gucken. Eine kleine Rast haben wir an einem Felsenstrand gemacht. Im Hafen angekommen, hatten wir noch 2,5 Stunden Zeit, um mit der nächsten Fähre mitfahren zu können. Zum Glück war ein Wartehäuschen mit Wlan und Steckdosen zum Laden, damit man die Zeit vertreiben konnte. Pünktlich um 18.30 Uhr legte Fähre Nr. 3 nach Kustavi ab. Nach 45 Minuten Fahrt warteten wir auf das vorgestellte Abendbrot. Leider war das Restaurant wegen Krankheit bereits zu. Also mit knurrendem Magen weiterfahren, um noch 10 km Hügellandschaft überzuwinden. Die letzte Fähre ließ auf sich warten. Erst um 20.00 Uhr legte sie ab, um uns auf die andere Seite zu bringen. Da es schon so spät war, erledigten wir noch einen Schnelleinkauf mit Fertignudeln und Pizza, damit wir überhaupt noch etwas zum Essen kriegen. Auf dem Campingplatz angekommen, nachdem wir unsere Hütte nach mehreren Versuchen gefunden hatten: ein tolles Ferienhaus am Wasser mit Badestelle vor der Nase. Leider konnten wir all das gar nicht genießen, denn wir sind nach dem Essen und nach über 130 km Fahrt mit Rad und Fähre gleich ins Bett gefallen. Und am nächsten Tag mussten wir wieder früh aufstehen, um unsere letzte Urlaubsfähre zu kriegen.Read more

  • Auf nach Turku

    July 24 in Finland ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach dem langen Tag und frühem Aufstehen packten wir routiniert unsere Sachen. Olaf hatte eine Frühstückstüte bestellt und im Ferienhaus gab es noch einen Kaffee, bevor wir los mussten. Gleich nach dem Frühstück bekamen uns mehrere Steigungen nicht so gut. Etwas später ging es besser und wir radelten auf und ab, auf und ab. Die Steigungen waren wieder etwas mehr, ähnlich wie in Schweden. Unsere Fähre erreichten wir nach 25 km bequem und wir warteten in einem kleinen Hafen, bevor es weitergehen konnte. Eine schmale gelbe Fähre nahm uns mit. Es waren ausschließlich Radler an Bord. :) Nach einer halben Stunde waren wir auch angekommen und sind Richtung Turku losgeradelt. Einen schönen Zwischenstopp haben wir in Naantali gemacht. Ein schmuckes Hafenstädtchen mit Holzhäusern, einem gepflegten Park. Am Hafen haben wir, nachdem wieder unsere Mägen knurrten, ein Restaurant mit einem Mittagsbuffet gefunden. Für 25 Euro gab es tolle Vorspeisen mit viel Fisch, verschiedene Salate, Hauptspeise mit vermutlich Elchfleisch, Dessert und Kaffee. Mit vollen Bäuchen sind wir wieder los, um die letzten 15 km bis zu unserem nächsten Hotel zu fahren. Die Hügel wurden nicht weniger und so haben wir während der Fahrt 677 Höhenmeter gesammelt. Angekommen erwartete uns ein sehr spezielles Hotel oder Museum😅?Read more

  • Ein Pausentag in Turku

    July 25 in Finland ⋅ ☁️ 18 °C

    Vielleicht keine schöne Stadt, wie man sie im Buche findet, aber eine mit vielen interessanten Ecken und Sehenswürdigkeiten. Nach dem Frühstück in unserem Museumshotel (wenn es um die einzigartige Sammlung von Kunstblumen, Bildern und vielen Dingen geht) sind wir Richtung des Flusses Aura gelaufen. Die Straße war durch Plattenbauten und Geschäfte umrahmt, die nicht unbedingt einladend aussahen. Am Fluss empfing uns eine nette Brücke, am Ufer parkten kleinere und größere Boote sowie Schiffe. Einige waren zu Restaurants umfunktioniert. Ein paar Hundert Meter weiter haben wir die Uferpassage erreicht, wo die Ausflugsschiffe ablegten. Das Bild wurde interessanter mit mehr Schiffen, die zum Maritim-Museum gehörten und ein paar Kränen, die sich kunstvoll in das Gesamtbild einfügten. Hier kamen wir gar nicht so richtig vorwärts, da wir mitten in eine Triathlonveranstaltung geraten sind. Gerade kamen nach dem Schwimmen Eltern mit ihren Sprösslingen an und wechselten aufs Rad. Noch einige Schritte am Hafen vorbei kamen wir an der Burg Turku an. Die stattliche Burg Turku bewacht seit dem späten 13. Jahrhundert die Mündung des Flusses Aura. Die hohen Granitwände verbergen in ihrem Inneren die Epochen der Geschichte. Im Laufe ihrer Geschichte wurde die Burg verteidigt und belagert, die Herrscher wechselten und zur Zeit Herzog Johanns wurde die Burg zur Bühne des höfischen Lebens. Durch die mittelalterlichen Räume bis zu den prachtvollen Räumen der Rokokozeit konnten wir einen Eindruck über das Leben gewinnen. Nach der Burgbesichtigung haben wir uns mit einer kleinen Seilbahn 30 Meter höher versetzen lassen. Auf dem ehemaligen Gefängnishügel Kakolanmäki in Turku war das historische Areal mit einem modernen Trendviertel mit Gastronomie, Bäckerei und Brauerei zu sehen.
    Auf dem weiteren Rückweg haben wir eher die kulinarische Seite von Turku kennengelernt. Eher geflüchtet vor dem Regen sind wir in einem Restaurant gelandet, wo wir einen Spieß vom Rinderfilet mit Kartoffeln und einem bunten Salat gegessen haben. Als Dessert gab es einen Kuchen und Kaffee auf dem Marktplatz. Zurück mussten wir nur noch Richtung Art Museum laufen, natürlich auf den Berg, um durch den Felsenpark wieder zu unserem Hotel zu gelangen.

    Und ein kleines Rätsel:
    ​» KIRSIKKATOMAATTIA «
    ​Kannst du erraten, was das auf Deutsch heißt?
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  • Turku - Salo

    July 26 in Finland ⋅ 🌧 17 °C

    Wir sind so gegen 10 Uhr los, um die 55 km zu radeln. In einer Regenpause, komplett in Regenzeug, ging's los. Die ersten 25 km hatten wir Glück und blieben vom Regen verschont. Haben dann eine Pause an einem Kiosk gemacht, die Leute da haben uns vielleicht angeguckt. ;) Nach einem Kaffee, Würstchen und einem Gebäck sind wir weitergefahren, obwohl's richtig geschüttet hat. Sind an einem Lieferroboter vorbeigekommen, sowas haben wir schon öfter gesehen. Die Finnen können sich ihre Einkäufe von den süßen fahrenden Kisten liefern lassen. Die passen echt gut an Fußgängerüberwegen auf und fahren langsam, aber sicher zum Ziel. Unser Ziel war noch nicht in Sicht, aber wir waren schon mehrmals richtig geduscht. Ein paar Steigungen haben es auch nicht leichter gemacht. Eine kleine Verschnaufpause konnten wir in einer Einmann-Bushaltestelle mit Gardine, Blümchen und Licht machen, bevor es weiterging. Wir haben da echt gerade so reingepasst... ;) Leider konnten wir davon kein Foto machen, weil alles nass war. Es gab immer wieder Schauer, aber wir sind durchgefahren und konnten bald in unser Hotel einchecken. Nach einer warmen Dusche und als wir wieder trocken waren, sind wir los, um was zu essen zu finden. In einem großen Supermarkt sind wir fündig geworden. Ein asiatisches Buffet, direkt im Supermarkt, hatte alles, was wir brauchten. Auffüllen, an der Kasse zahlen und dann in einer Sitzecke essen. Cooles Konzept. Den 20-minütigen Rückweg zu Fuß haben wir mit E-Scootern gemacht. App installiert, angemeldet, losgefahren. Am Anfang war's gewöhnungsbedürftig, aber wir waren ruckzuck wieder am Hotel. Jetzt sind wir gespannt, was das Wetter morgen so mit uns vorhat.

    Interessantes zu Salo: Schon in den 1920ern haben die in Salo angefangen, Funktechnik zu produzieren. Was damals mit Radios anfing, ging dann mit Computermonitoren und Handys weiter. Nokia war der größte Arbeitgeber in Salo. Die Nokia-Produktionsstätte, die 1979 eröffnet wurde und wo zuletzt 850 Leute an der Handy-Produktion gearbeitet haben, wurde im November 2012 geschlossen. Die Produktion von Computermonitoren endete schon 2004.
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  • Salo - Ekenäs vs. 3-mal geduscht

    July 27 in Finland ⋅ 🌧 18 °C

    In unserem tollen Hotel in Salo haben wir erst mal gemütlich gefrühstückt. Es gab keinen Grund, sich zu beeilen und nach draußen zu gehen. Nachdem wir gestern alle Alternativen durchgespielt haben, um dem Regen zu entkommen, haben wir uns nach einer Ladung Songs bei YouTube doch dazu entschieden, loszufahren und die eigentliche Tour nach Ekenäs zu nehmen. Wieder komplett regendicht angezogen ging es los und was soll ich sagen, halt komplett 27 km im strömenden Regen durch. Und so nebenbei, die Steigungen ließen nicht auf sich warten. Einen kurzen Halt haben wir in Mathildedal im Hafen gemacht. Ein nettes Café mit selbst gemachtem Kuchen und Kaffee war genau das Richtige. Erstaunlicherweise hat der Regen aufgehört und so konnten wir unsere Fahrt fortsetzen. Die Straßen waren noch ziemlich nass, so dass ich immer schön Abstand zu Olaf halten musste, damit ich nicht das ganze Spritzwasser abbekomme. Ein Abschnitt führte über eine nicht asphaltierte Straße. Da waren wir schon froh, dass wir sie nicht im Regen fahren mussten. Gelandet sind wir leider wieder auf der Hauptstraße, wo der Verkehr im Vergleich zu früh deutlich zunahm. LKWs und Autos donnerten an uns mit recht wenig Abstand und hoher Geschwindigkeit vorbei. Da ist man über ein Radar am Fahrrad froh. Ein paar Nebenstraßen durch Wälder oder Felder konnten wir auch fahren, wo man sich ein wenig vom Verkehr (aber nicht von den Steigungen mit 8-14%!) erholen konnte. Eine schon anstrengende Tour führte uns nach 77 km und knapp 900 Höhenmetern nach Ekenäs, wo wir wieder vom Wasser und einigen Brücken mit Blick auf unser Hotel empfangen worden sind. Schnell geduscht haben wir uns wieder aufgemacht, um das Abendbrot zu sichern. In der Stadt sind wir dann fündig geworden. Die Straßen waren ziemlich leer, gefühlt hat sich alles im Restaurant Kripa gesammelt. Ein nepalesisches Restaurant, was für uns Neuland war. Es hat sich gelohnt, es hat super geschmeckt. Leider hat das alles ein Tick länger gedauert und so mussten wir wieder im strömenden Regen den Rückweg antreten. Olaf hat sich wieder einen E-Roller ausgeliehen. Er war zwar schnell, dafür komplett nass. Ich eilte zu Fuß mit großen Schritten wieder zum Hotel. Meine Schuhe habe ich aber auch eingebüßt.
    Wir warten immer noch auf gutes Wetter. Morgen könnte es zum Teil sogar klappen. Ein wenig können wir bis dahin die Aussicht aus unserem Hotelzimmer mit Seeblick genießen.
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  • Ekenäs-Lohja vs. bei schönem Wetter kann jeder

    July 28 in Finland ⋅ ☁️ 17 °C

    Der Tag fing echt super an. Im Hotelzimmer wurden wir von der Sonne geweckt. Nach dem Frühstück haben wir unsere Sachen gepackt und konnten schnell losfahren. Olaf war sogar mutig und ist in kurz-kurz losgefahren. Nach einer kurzen Hafenbesichtigung in Ekenäs kamen nach ein paar Kilometern schon die ersten Regentropfen. Danach wurde es besser und wir konnten die Tour auf einem schönen Radweg fortsetzen. In Karis, nach etwa 20 km, haben wir kurz angehalten, sind aber gleich weiter. Der schöne Radweg endete leider bald und wir mussten auf die stark befahrene Hauptstraße. Ein Wolkenbruch hat unsere Tour unterbrochen. Es gab nicht mal Zeit, die Regenklamotten anzuziehen. So waren wir schon nach wenigen Metern nass. Wir sind kurz von der Hauptstraße abgebogen und haben bei einem Autoteilehändler Schutz gesucht. Es gab leider keinen Dachüberstand und es schüttete mittlerweile wie aus Eimern, sodass wir bis auf die Unterhaut nass waren. In den Laden konnten wir uns zumindest erstmal reinstellen und unsere Regenklamotten so gut es ging anziehen. Olaf konnte seine Hose und die Schuhe wechseln. Bei mir hätte sich das nicht gelohnt, also habe ich Regenhose und Gamaschen noch über die nassen Sachen gezogen. Zumindest hatte man auf den letzten 18 km keine kalten Füße. Es wurde zunehmend heller, die Fahrt war trotzdem anstrengend. Die ersten Kilometer wieder auf der Hauptstraße, wo die LKWs uns ohne Abstand überholt und vollgespritzt haben. Danach wurde es etwas besser, bevor es auf den letzten Metern wieder anfing zu schütten. Wir hatten zu tun, um alles erstmal trocken zu kriegen (bei den Schuhen bleibt es abzuwarten). Nach einer heißen Dusche haben wir uns ins Hotelrestaurant gesetzt, wo es Knoblauchbrot und einen Burger gab. Wir haben alkoholfreies Bier bestellt, aber wir waren beide der Meinung, dass da was nicht gestimmt hat. So eine schlimme Fahrt hatten wir, glaube ich, noch gar nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Für morgen zeigt die Wettervorhersage ausschließlich ☀️.
    Ein paar Bilder sind noch abends in Lohja entstanden.
    Nun sitzen wir da und föhnen alle halbe Stunde unsere Schuhe trocken. 😎
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  • Lohja-Helsinki 🏁

    July 29 in Finland ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute ging's mit strahlendem Sonnenschein und noch etwas nassen Schuhen los. Eine kleine Pause haben wir diesmal in einer kleinen Bäckerei gemacht, wo uns der Zimtduft hingeleitet hat. Bei dem schönen Wetter lief die Tour ganz gut, obwohl die Strecke wieder ganz schön hügelig war. So waren wir recht schnell wieder am Wasser und damit bereits vor Helsinki. Die letzten 30 km dümpelten am Wasser entlang etwas hin, aber hier haben wir an einem Strand auch angehalten, um ein wenig Sonne zu tanken. Der Fahrradweg führte dann direkt am Wasser nach Helsinki rein. Die Fahrradwege wurden etwas voller und wir wurden von einigen Ampeln ausgebremst. Schließlich fanden wir aber unser Hotel.
    Nun haben wir unsere Radreise geschafft, die Bilanz sieht ganz gut aus: 654,1 km und 6128 Höhenmeter von Stockholm bis Helsinki. Morgen ist Sightseeing angesagt, da lassen wir es etwas ruhiger angehen.
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  • Sightseeing Helsinki

    July 30 in Finland ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach dem Frühstück sind wir Richtung Dom losgelaufen. Da wir den Marktplatz und den Hafen erreicht hatten, haben wir uns umentschieden, die Festungsinsel Suomenlinna zu besuchen. UNESCO-Weltkulturerbe, aber wir waren nicht so beeindruckt. Nach einer ausgiebigen Runde landeten wir wieder bei der Fähre, um wieder in die Stadt zu kommen. Die alte Markthalle hatte so allerlei anzubieten, allerdings zu sehr hohen Preisen. Fisch, Süßigkeiten, Honig oder halt 250 g Kaviar für 680 €. Nach einem Mittagessen haben wir das Wahrzeichen von Helsinki besichtigt, den Dom zu Helsinki. Ein imposantes Gebäude, zu dem einige Treppenstufen vom Senatsplatz aus führten. Unsere zweite Station war die Zentralbibliothek Oodi. Ein architektonisch sehr interessantes Gebäude. Gegenüber befinden sich das Parlament und das Konzerthaus. Ein insgesamt beeindruckendes Ensemble. Unsere Erkundungstour haben wir mit einem kleinen Stadtbummel abgeschlossen. Gesucht und gefunden haben wir einen Moomin-Shop. Mumins sind liebenswerte, weiße Trollwesen aus Finnland, die stark an kleine Nilpferde erinnern. Sie wurden ab 1945 von der finnlandschwedischen Künstlerin und Autorin Tove Jansson in Büchern beschrieben.
    Mumins, die weißen Trollfiguren aus Finnland. Die Mumins sind liebenswerte weiße Trolle mit einer Körpergröße von etwa 50 cm, die im idyllischen Mumintal leben.
    Zum Schluss haben wir uns hier und dort nochmal in den Einkaufszentren umgeschaut, bevor es ins Hotel zurückging.
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  • Eine letzte Radrunde, dann rauf auf's Schiff

    July 31 in Finland ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach dem Frühstück haben wir alles zusammengepackt, um die letzte Radtour in Helsinki zu starten. Unsere Fähre sollte um 18 Uhr abfahren. Wir wollten, auch wegen des Wetters, zwischen 15 und 16 Uhr am Terminal sein. Eigentlich sollte es eine gemütliche Tour werden, aber man merkte schon die müden Knochen. Wir sind von Insel zu Insel gefahren, gefühlt alle Brücken in Helsinki abgefahren. Eine kurze Kaffeepause haben wir am Sibelius-Denkmal in einem kleinen Cafe gemacht. Leider war mir die Sache nicht ganz geglückt. Kaum war ich mit vollem Tablett mit Blaubeerkuchen und Kaffee draußen, während Olaf noch bezahlte, startete eine freche Möwe einen Angriff. Abgepickt vom Kuchen hat sie einen Kaffeebecher umgekippt, wobei ich den heißen Kaffee vollständig abbekommen habe. Etwas unbeholfen stand ich da und wusste nicht, was mir geschieht. Eine nette Frau hat mir geholfen und ein paar Papiertücher gebracht, um die Reste noch zu retten. Die größte und interessanteste Brücke kam zum Schluss. Nagelneu, erst im April für Fußgänger, Radfahrer und öffentlichen Nahverkehr freigegeben. Mit über 1 km Länge ist sie die längste autofreie Brücke Finnlands. Durch ihre Höhe mit den Stahlseilen ist sie auch imposant und sicherlich ein Wahrzeichen von Helsinki. Noch vor den dunklen Wolken sind wir im Fährterminal angekommen. Es hat aber leider nicht lange gedauert, bis es wieder wie aus Eimern schüttete. Uns blieb nichts anderes übrig, als uns wieder wasserdicht einzupacken. Nach dem Einchecken wurde der Regen etwas weniger, aber wir durften uns unterstellen, so dass wir nicht die ganze Zeit im Freien stehen mussten, bis alle Fahrzeuge aufs Schiff gefahren sind. Als fast Letzte haben wir für unsere Fahrräder die Plätze zugewiesen bekommen und mussten von Deck 3 auf Deck 10 hoch, um das Zimmer zu finden. Nach einigen Wirrungen haben wir unsere Kabine gefunden und sind schnell umgezogen, um das Schiff zu erkunden. Raus aufs Deck 11 und 12, um die Aussicht zu genießen. Auf Deck 8 haben wir die Restaurants sowie eine größere Bühne mit Publikumsplätzen gefunden. Nach einem alkoholfreien Cocktail waren wir noch auf Deck 7 in einem für die Verhältnisse großen Shop und haben uns umgeschaut. Für das Abendbuffet gab es erst für 21 Uhr Plätze, auch wenn unsere Mägen schon knurrten. Das Warten hat sich gelohnt. Aus einer riesigen Auswahl haben wir uns mehr als satt gegessen. Im Anschluss erwartete uns noch ein wunderschöner Sonnenuntergang auf dem obersten Deck.Read more

  • Rückfahrt mit Zwischenstation in Malmö

    August 1 in Sweden ⋅ ⛅ 20 °C

    Am Anfang war das Schlafen auf dem Schiff echt gewöhnungsbedürftig. Man musste sich erst mal an das Schaukeln und die Geräusche gewöhnen. Bei mir hat es im Gegensatz zu Olaf etwas länger gedauert. So konnte ich sogar noch im Dunkeln Schiffe beobachten, die schön beleuchtet parallel zu uns gefahren sind. Die nächste Wachphase war in Mariehamn, wo unser Schiff kurz gehalten hat. Früh weckte uns die Sonne oder die donnernde Klospülung und in der Schlange zum Frühstück um 6:30 Uhr (bereits schwedische Zeit) waren wir nicht ganz die Ersten. Schön war die Einfahrt nach Stockholm an den ganzen Inseln vorbei, wo wir die Silhouette der Stadt bereits erkannt haben. Runter vom Schiff war es unproblematisch. Der Verkehr rollte und mit unseren Rädern konnten wir überall die Abkürzung nehmen. Den Weg zurück zu unserem Auto konnten wir an vielen Stellen wiedererkennen. Diesmal gab es eine Abkürzung: mit dem Lift auf den Berg. Fahrräder rein und oben angekommen nur noch ein paar Meter bis zur Autogarage. Mit netter Hilfe haben wir den Eingang gefunden und unser Audi stand zum Glück noch da. Recht schnell haben wir alles verstaut und los ging die Fahrt raus aus der Stadt auf die Autobahn. Die Strecke mit der breiten Autobahn und der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 110, max. 120 km/h hatten wir gut in Erinnerung. Nach ein paar Pausen haben wir dann schließlich Malmö erreicht.Read more

  • Heimreise

    August 2 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einem wieder mal tollen Frühstück im Scandic-Hotel in Malmö haben wir unsere Rückreise gestartet. Problemlos sind wir vorwärtsgekommen. Die Fahrt über die Öresund-Brücke war wieder ein Highlight. Noch eine größere Brücke in Dänemark führte uns weiter auf unserem Weg. Unsere Fähre legte pünktlich ab und wir wollten im Restaurant das Buffet probieren. Wir hatten einen guten Sitzplatz und das Essen war gut und reichlich, auch wenn es nicht mit dem Angebot der Viking Line konkurrieren konnte. Die Hafeneinfahrt nach Rostock konnten wir vom besten Platz aus genießen. Die Autobahn war später dafür voll und es staute sich mehrfach. Nun sind wir gut wieder Zuhause angekommen.
    Vielen Dank für die Reiseplanung meines persönlichen Reisebüros - "Aktivreisen Oli". ;)
    Es war eine interessante Reise mit vielen neuen und spannenden Erfahrungen und sportlichen Anstrengungen. Auch wenn das Wetter zu wünschen übrig ließ, konnten wir die Zeit sehr gut genießen. 😃
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    Trip end
    August 2, 2026