Heute stand der Ausflug in die Puszta, der Steppenlandschaft an. Da die Recherche über die Angebote im Vorfeld sich als eher schwierig erwiesen, fuhren wir nach Hortobágy um uns im Touristeninformationscenter zu informieren. Nach Beratung entschlossen wir uns, zuerst das Gestüt Mata zu besuchen und an der Kutschfahrt teilzunehmen.
Diese gab einen guten Eindruck in die Weite der Puszta, die ursprünglichen Nutztiere, das Leben der Hirten und die Reitkunst der Horsemen. Die Horseman entstanden zur Zeit der Brigade. Das Knallen der Peitschen dient dazu, dass die Pferde gegenüber Gewehrschüssen abgehärtet werden. Die Puszta Five dient nur der Reitkunst und hat keine Funktion.
Zurück im Ort schlenderten wir über den alljährlich stattfindeten Brückenmarkt. Früher war dies der alljährliche Hirtenmarkt. Die steinere Brücke mit ihren 9 Bögen gilt als Besonderheit. Sie war 1833 die längste steinere europäische Brücke.
Nach der Verpflegung durch typische Gerichte, machten wir uns auf in den "Animal Zoo". Mit dem zooeigenen Bus wird man in den Zoo gefahren. Dort werden in leider viel zu kleinen Gehegen größtenteils vom Aussterben bedrohte Tierarten gehalten. In der Puszta wurden Przewalskipferde und Auerochsenverwandte ausgewildert. Mit Glück können diese vom abgegrenzten Bereich aus beobachtet oder mit einer Zusatzsafari besucht werden.
Nach der Rückkehr hatten wir das Glück einer Volkstanzaufführung beizuwohnen.Read more