• Susanne Scheurer
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Ungarn

A 17-day adventure by Susanne & Snacketty. Read more
  • Trip start
    August 9, 2025

    Basel - Budapest

    August 9, 2025 in Hungary ☀️ 34 °C

    Nach einer kurzweiligen Bahnreise (Interessant gekleidete Streetparadeteilnehmer und einer Feuerwehrtruppe im Abteil) kamen wir trotz Verspätung (Vorheriger Zug hat jemand Notbremse gezogen) immer noch zu früh an. Beim Einchecken zeigte sich, dass die Onlineumbuchung nicht geklappt hat und wir getrennt sitzen mussten. Eines hinten und eines in der Mitte. Jedoch hatten wir beide einen Fensterplatz und konnten die tolle Sicht genießen. Susanne sass neben einem jungen Ungarn der in Basel und Luzern war und sich sehr darüber freute sein Deutsch zu gebrauchen. Die Verabschiedung war: "Danke für die Möglichkeit."
    Landung gut, Gepäck schnell ds und wir fanden sogar den Shuttle zum Autoverleih. Da hier die Sonne bereits um 20.00 Uhr untergeht, kamen wir im Dunkeln an.
    Beim letzten Licht gingen wir zum Angelsteg, beobachteten Fischotter oder Biber und machten die erste Bekanntschaft mit den Mücken...
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  • Sonntag = Ruhetag

    August 10, 2025 in Hungary ☀️ 36 °C

    Am Morgen erkundeten wir unser Fischerhaus und seine Umgebung.
    Da wir keine Lebensmittel hatten, spazierten wir ins Dorf, um dort einzukaufen. Zum Glück gibt es heute Übersetzungshilfen... Da wir in einer Ortschaft mit deutschen Wurzeln sind, sprechen die Bewohner sogar einige Fetzen, was den Einkauf an der Fleischtheke erleichtert. Da uns die über 10 Grad mehr (CH 25 Grad, Ungarn 37 Grad) zu schaffen machten, genossen wir, dass es in der Fischerhütte kühler war. Am Abend gönnen wir uns einen Ausflug in ein Gartenrestaurant mit tollen Limos (Eiche und Grün) und Burgern. Nachbarn wie Schwanfamilie und Stockentendamen kamen fleißig zu Besuch. Der erste Eindruck von Ungarn ist viel grün, Tümpel und Flussarme sowie herzliche Bewohner.Read more

  • Buda

    August 11, 2025 in Hungary ☀️ 30 °C

    Mit dem Auto fuhren wir zu einem P+R bei der M3 Endstation Köbàny-Kispest neben einem Einkaufszentrum. Unser Mietauto scheint die Parkgebühr includet zu haben. Zumindest öffnet und schloss sich die Schranke Simsalabim. Wir lösten eine 15-Tageskarte damit wir uns nicht schon festlegen mussten, wann wir nach Budapest fahren. Zudem ist es günstiger und vorallem einfacher als Einzel- oder Tageskarten. Mit einmal Umsteigen fuhren wir nach Szell Kálmá tér und machten eine interessante Toilettenerfahrung. Für eine kleine Gebühr erhielten wir eine Quittung, 4 Blätter Toilettenpapier und zwei Papierhandtücher. Die Sauberkeit war auch picobello, einzig beim Wasserhahn war es ein Suchen, bei welchem Sensor er funktionierte.
    Wir trafen zufällig auf einen Bus ins Burgenviertel und fuhren so bequem zur Matthiaskirche. Da gerade einige Reisegruppen vor Ort waren, war es echt voll. Nichts desto trotz besichtigten wir von außen die Kirche, die Dreifaltigkeitssäule und die Fischerbastei. Sogar das Relief von König David auf der Säule fanden wir. Selbst der Rabe mit dem Ring im Schnabel (Adelssymbol) entdeckten wir. Anschließend schlenderten wir durchs ruhige Burgenquartier und entdeckten so dieses und jenes. In einer kühlen Baumallee genossen wir den Ausblick auf die "Budanerberge".
    Weiter ging es Richtung Palast. Da die Standseilbahn an diesem Tag geschlossen war, ging der Abstieg durch die Treppen Richtung Gellert. Dabei bewunderten wir den sagenumwobenen Turul (Vogel mit Schwert). Unten angekommen ging es mit der Bahn zum Knotenpunkt Móricz Zsigmond. Dort verpflegten wir uns in einem Cafe bevor wir mit dem Bus Nr. 27 zur Zitadelle und Freiheitsstatue hochfuhren. In der schönen Grünanlage pausierten wir erst Mal, bevor wir Richtung Plattform und Freiheitsstatue spazierten. Leider war diese jedoch wegen Renovierungsarbeiten an der Zitadelle geschlossen. So wanderten wir dem Schatten entlang hinunter Richtung Freiheitsbrücke. Natürlich nicht ohne die Ausblicke auf die Donau und Pest zu genießen. Dabei passierten wir noch die Gellertstatue, dem Stadtheiligen von Budapest. Nach einem kurzen vorgezogenen Besuch der Markthalle ließen wir uns mit Straßenbahn und Bus durch Pest kutschieren bevor wir uns mit der Metro wieder auf den Heimweg machten.
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  • Kanufahren

    August 12, 2025 in Hungary ☀️ 31 °C

    Nachdem Daniel der Meinung war ein Fischotter gehört zu haben, beschlossen wir das Kanu zu nutzen. So paddelten wir auf dem Seitenarm der Donau. Dabei entdeckten wir springendes Holz (Schildkröten), diverse Wasservögel und eine Gruppe fischender Kinder. Zudem gäbe es dieses oder jenes Häuschen zum kaufen. Mit Spielen und Lesen verbrachten wir den Tag, bekamen Besuch vom Nachbarshund und machten noch eine Sonnenuntergang Kanutour.Read more

  • Markttag und Königsstadt

    August 13, 2025 in Hungary ☀️ 27 °C

    Morgens ging es los auf den Bauermarkt in Rackeve. Direkt am Fluss reihte sich zuerst der Gemüse, Früchte und Fleischmarkt auf bevor noch Kleider-, Spielwaren und Alltagsgebrauchsstände kamen. Ein kleiner alltäglicher (Mittwoch und Samstag) Markt, bei dem man das Gefühl hat, manche verkaufen direkt aus dem Kofferraum ihre Gartenüberschüsse.
    Weiter ging es Richtung Székesfehérvár die Stadt der Könige. Das große Hindernis Donau überquerten wir zur Abwechslung mit der Fähre. Die Fahrt über das Land vermittelt einen Eindruck der Weite Ungarns. Nach einem interessanten Mittagessen schritten wir durch ein Tor direkt zum Ruinenfeld der Basilika, in der 43 Könige gekrönt wurden. Da gerade gebaut wird, verzichteten wir auf die Besichtigung des Sarkophag von Stephan I. Auf dem Rathausplatz findet man das Denkmal des Reichsapfels. Da es zeitlich passte, kamen wir in den Genuss des Glockenspiel im Hinterhof von Kosuth utca. (10, 12, 14, 16 + 18 Uhr) Rund 5 Minuten tönt das Glockenspiel und im Turm drehen Figuren.
    In der Konditorei Daminczki, dessen Konditormeister Balles Daminczki mehrfach zum besten des Landes gekürt wurde, hatten wir die Qual der Auswahl. Das Eis wird nicht nach Anzahl Kugeln sondern nach Gewicht berechnet. In der vom Rathaus abgehender Straße hatte es viele Markthäuschen mit handgefertigte n Artikeln zu erschwinglichen Preisen. Auch eine Narrenfigur die über der Straße trohnt, darf nicht fehlen. Ein gewöhnlicher Ort mit kleinen Überraschungen fern von den Touristenmassen.
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  • Königsberg, Gipfeltreff und Spass haben

    August 14, 2025 in Hungary ☀️ 31 °C

    Dieses Mal überquerten wir die Donau über eine Brücke. Auf der Hinfahrt nach Visegrád nahmen wir die Straße durch das waldige Hinterland vorbei beim Freilichtmuseum Skansen in Szentendre. Wir parkierten auf dem freien Busparkplatz oberhalb des Salomonturms. Durch Buchen- und Eichenwald stiegen wir den zu Beginn steilen Weg hoch zur Burg. Bei der Burg angekommen, empfängt uns das Panorama über die Region. Mir etwas Glück kann man über die riesigen Frachtschiffe oder Kreuzfahrtschiffe staunen. Die Burgruinen sind so erhalten, dass man ein Gefühl für die Burg erhält. Es hat interessante Ausstellungen über die Königskrone, das Gipfeltreffen V4 und das Leben am Hof. Die Besichtigung ist kurzweilig und interessant.
    Anschließend machten wir uns auf zur Rodelbahn und hatten unseren Spass mit den zwei unterschiedlichen Bahnen. Nach dem finalen Abstieg quälte uns der Hunger und so fanden wir in Szentendre eine spannende Gaststätte (Rab Ràby Ètterem), die mit ihrer Decko und dem feinen Essen begeisterte.
    Nach der Hitze des Tages fanden wir tatsächlich einen Strand, an dem wir uns in einem Seitenarm der Donau abkühlen konnten.
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  • Jüdisches Viertel Teil 2: Vergnügen

    August 15, 2025 in Hungary ☀️ 35 °C

    Durch eine "Free Tour" machten wir eine Führung durch den Boeheme Teil des jüdischen Viertel (Zusätzlich zu den Synagogen von außen). Es gibt alte Gebäude, die den Krieg überstanden haben und von den Träumen der damaligen Besitzern erzählen. Durch den Standort vom Ufer der Donau entfernt und zur Nähe des Ghettos überstanden sie die Bombardierungen. Heute haben sich in den zum Verfall freigegeben Häusern die sogenannten "Ruinenbars" eingenistet. So zählt dieses Quartier heute als das Partyviertel von Ungarn.Read more

  • Jüdisches Viertel Teil 3: Abendprogramm

    August 15, 2025 in Hungary 🌙 30 °C

    Um 19.00 Uhr hatten wir ein Kombiangebot mit Konzert und Abendessen im Restaurant Spinoza gebucht.
    Anschließend schlängelten wir uns durchs Partyviertel ans Donauufer, das ebenfalls über ein sehr aktives Nachtleben verfügt. Spielendes Paar an mit Tischtuch gedecktem Picknicktisch. Grillende Familien die den großen Grill dabei hatten. Beleuchtete Ausflugsschiffe, Partyschiff....Read more

  • Jüdisches Viertel Teil 1: Geschichte

    August 15, 2025 in Hungary ☀️ 35 °C

    Heute machten wir einen Abstecher in die Geschichte und Welt des Judentums.
    Wir lernten, dass es drei Richtungen gibt: Die Neologen, "klassische" und Orthodoxen. Jede hat auch eine eigene Synagoge im jüdischen Viertel. Die größte, mit 3000 Sitzplätzen in Europa gehört den Neologen. Für den Gottesdienst wird jedoch gerade im Winter die angrenzende Heldensynagoge genutzt. Die größte Synagoge steht übrigens in New York. Zur Synagoge gehört noch das jüdische Museum, dass mit vielen Gegenständen der Alltag der Juden näherbringt. Im Innenhof befinden sich Massengräber aus der Zeit des Ghettos im 2. Weltkrieg. Diese werden normalerweise nicht in der Nähe der Synagoge bestattet, da Leichen als unrein gelten. Da sie jedoch nicht aus dem Ghetto auf den Friedhof bringen konnte, wurde dieser Garten zur letzten Ruhestätte umgewandelt. Von vielen Toten, die an Hunger oder Krankheit starben, ist die Identität nicht bekannt. Hinter der Synagoge gibt es den Gedenkbaum. Auf den Blättern sind Namen von Juden, die den Nazis zum Opfer fielen graviert. Man spricht von rund 600'000 Opfern, 3/4 aller Juden in Ungarn. Blätter gibt es nur von denen, deren Nachkommen ein Blatt gravieren ließen.
    Ein weiteres Gedenkmahl wurde am Ufer der Donau, in der Nähe des Parlaments, errichtet: Die gusseisernen Schuhe, die an die Juden erinnern, die am Ufer der Donau erschossen und in den Fluss gestoßen wurden.
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  • Altes und Neues

    August 16, 2025 in Hungary ☀️ 36 °C

    Zuerst ging es los zum Wochenendflohmarkt Budai Zsibvásár. Dort findet man alles was Sammler und Jäger begehren. Egal ob jung oder alt. Kitsch, Ramsch und Raritäten.
    Danach fuhren wir vom P+R Etele Örmezö (Endstation M4) in die Stadt, um mit der ältesten U-Bahn M1 ins Stadtwäldchen zum Heldenplatz zu fahren. Leider war dieser mit Gittern abgesperrt. Nach einem kurzen Spaziergang sahen wir die Burg Vajdahunyad und spazierten dann weiter zur Metro. Mit Umsteigen kamen wir zur Margariteninsel. Da es gut passte, genossen wir die Vorführung des Musikbrunnens. Mit dem Bus ging es dann ins Palatinusbad, welches Frei- und Spassbad aber auch Thermalbad zugleich ist. Wir genossen es einige Stunden bevor wir noch kurz den Japanischen Garten besuchten. Mit dem Bus verlassen wir die Insel, welche als Erholungs- und Freizeitort gilt, Richtung jüdisches Viertel. Unser Ziel Kazinczy Utca die Imbissgasse fanden wir nach einem Fussmarsch durch die Straßen. Nach Qual der Auswahl und mit guter Limonade (Rasberry und Mango) genossen wir unser Essen und die Sommerabendstimmung.Read more

  • Tradition

    August 19, 2025 in Hungary ☀️ 22 °C

    Heute stand der Ausflug in die Puszta, der Steppenlandschaft an. Da die Recherche über die Angebote im Vorfeld sich als eher schwierig erwiesen, fuhren wir nach Hortobágy um uns im Touristeninformationscenter zu informieren. Nach Beratung entschlossen wir uns, zuerst das Gestüt Mata zu besuchen und an der Kutschfahrt teilzunehmen.
    Diese gab einen guten Eindruck in die Weite der Puszta, die ursprünglichen Nutztiere, das Leben der Hirten und die Reitkunst der Horsemen. Die Horseman entstanden zur Zeit der Brigade. Das Knallen der Peitschen dient dazu, dass die Pferde gegenüber Gewehrschüssen abgehärtet werden. Die Puszta Five dient nur der Reitkunst und hat keine Funktion.
    Zurück im Ort schlenderten wir über den alljährlich stattfindeten Brückenmarkt. Früher war dies der alljährliche Hirtenmarkt. Die steinere Brücke mit ihren 9 Bögen gilt als Besonderheit. Sie war 1833 die längste steinere europäische Brücke.
    Nach der Verpflegung durch typische Gerichte, machten wir uns auf in den "Animal Zoo". Mit dem zooeigenen Bus wird man in den Zoo gefahren. Dort werden in leider viel zu kleinen Gehegen größtenteils vom Aussterben bedrohte Tierarten gehalten. In der Puszta wurden Przewalskipferde und Auerochsenverwandte ausgewildert. Mit Glück können diese vom abgegrenzten Bereich aus beobachtet oder mit einer Zusatzsafari besucht werden.
    Nach der Rückkehr hatten wir das Glück einer Volkstanzaufführung beizuwohnen.
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  • Nationalfeiertag

    August 20, 2025 in Hungary ☀️ 23 °C

    Morgens wurden wir aus der Ferne Zeugen von Teilen der Flugshow. Die Kampfjets donnerte über unser Häuschen. Einmal waren wir nicht sicher, ob ein Flugzeug "vertrieben" wurde, bis die Dreierformation bei der 4. Runde doch noch Richtung Budapest flog. Ebenfalls wurden die Passagierflüge über uns umgeleitet. Manchmal fast suspekt, wenn sich optisch Kampfjet und Passagierflugzeug kreuzten.
    Wir nutzen den Feiertag und standen in der langen Schlange, um im Inneren des Parlamentsgebäudes die heilige Krone zu besichtigen.
    In der Stadt war bereits Spätnachmittags einiges los. Manche sicherten sich schon einige Stunden im Voraus ihren Platz am Donauufer für das Feuerwerk abends um 21.00 Uhr.
    Da sich der Flug unserer Tochter verspätete, machten wir noch ei mal einen Ausflug zum Heldenplatz. Heute war er nicht gesperrt und so konnten wir die Helden aus der Nähe bewundern.
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  • Regentag mit Besuch im Tropicarium

    August 21, 2025 in Hungary ☁️ 22 °C

    Das fast jedes größere Einkaufszentrum über einen Dinopark verfügt, erstaunt uns nicht mehr. Aber das in Campona verfügt über einen Kinokomplex und ein Tropicarium. Es werden tropische Tiere und Fische gezeigt. Ein Highlight ist sicher das grosse Becken, in dem Haie, Rochen und Thunfische schwimmen. Es ist in einem Tunnel durchquerbar.Read more

  • Moto GP

    August 22, 2025 in Hungary 🌬 25 °C

    Freitag bis Sonntag steht Moto-GP auf dem Programm. Ziemlich eindrücklich die Steigerung von E-Moto, Moto2, 3 und GP zu sehen. Alleine im Training 10 Sekunden Unterschied der schnellsten.
    Es gab auch spektakuläres wie Stürze, bei denen das Moto zum Kameramann und hinten runter fiel oder im Sprint in der Startkurve und bei uns zwei, die sich abdrängten und im Sand landeten.
    Am Samstag meinten die GP Fahrer noch, überholen sei schwierig, bereits die Moto 3 bewiesen am Sonntag beim Rennen das Gegenteil. Bei 2+3 gab es noch bis zur letzten Kurve Änderungen; beim GP war es bald mal klar und keine Überraschung.
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  • Trip end
    August 25, 2025