• Abu Simbel

    February 28 in Egypt ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach unserer Nacht in einer typisch nubischen Unterkunft (ganz ohne Fenster, für Petra wahrlich kein Genuss 🫣) haben wir im Sonnenschein am Nil gefrühstückt und wurden um 10 Uhr zu unserer Fahrt nach Abu Simbel abgeholt. Es sind gute 280 km bis dort hin (nach weiteren 30 km beginnt der Sudan) und die Fahrt dauert gute 3 Stunden. Fast alle Touristen fahren früh morgens um 5 Uhr los und kehren nach der Besichtigung am frühen Abend nach Assuan zurück. Wir sind allerdings dem Vorschlag unseres Reiseanbieters gefolgt und bleiben eine Nacht in Abu Simbel und das hat sich wirklich gelohnt! Wir waren 2 Stunden bei den Felsentempeln und oftmals wirklich mutterseelenallein (der Guide sagte uns, dass die Touristen morgens wohl 100 m Schlange stehen, um in das Innere zu gelangen).
    Die beiden Tempel wurden vor rund 3.250 Jahren, in der Regierungszeit von Ramses II erbaut. Er der König / Pharao schaffte hier ein Heiligtum für sich selbst und stellte sich den Göttern gleich. Der zweite Tempel war seiner Lieblingsfrau Nefertari gewidmet. Die Tempelfassade ist 33 m hoch und wirklich sehr beeindruckend.
    Bekannt ist Abu Simbel aber auch aufgrund der um 1965 herum von der UNESCO durchgeführten Rettungsaktion. Mit dem Bau des Assuan-Staudamms drohten die Tempel im Nassersee zu verschwinden. Der Felsentempel wurde in 1.044 Blöcke zerschnitten und 180 m landeinwärts und 65 m höher als zuvor wieder aufgebaut. Maßgeblich beteiligt daran war Hoch-Tief. Die Umsetzung dauerte 4 Jahre und kostete 36 Mio. USD.
    Leider hat sich Wolfgang nach der Besichtigung direkt ins Bett begeben und sich Montesumas Rache ergeben. 😔 Während Petra ein Bierchen und Hühnchen auf der Terrasse genoss, schlummerte Wolfgang vor sich hin und ließ den Körper kämpfen. Die Nacht war aber friedlich und so langsam schmecken Tuc Kekse und Wasser schon wieder.
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