• In der Sahara-Wüste

    January 17 in Morocco ⋅ 🌙 6 °C

    Finally – nach ewiger Fahrerei haben wir es geschafft. Wir dürfen aussteigen, das Gepäck wird in einen Jeep umgeladen, und der Rest der Gruppe besteigt die Kamele. Jan und ich haben uns aus bekannten Gründen gegen den Kamelritt entschieden und fahren stattdessen mit dem Fahrer direkt ins Berber-Camp.

    Dort angekommen beziehen wir unser Zelt und machen eine kleine Wanderung mit Shooting durch die Wüste. Was für ein geiles Gefühl, in der Sahara zu stehen. In der Ferne sehen wir die anderen auf ihren Kamelen – sieht richtig cool aus.

    Im Anschluss schnappt sich Jan sein Board, wir wollen Sandboarden gehen. Gar nicht so einfach: Der Sand ist an vielen Stellen nicht rutschig und auch das Board hat seine besten Tage schon hinter sich. Aber wir finden einen steilen Hang und gleiten ein paar Mal den Berg hinunter. Jan im Stehen, ich im Sitzen.

    Die anderen vom Kameltrip stoßen zu uns und gemeinsam schauen wir den Sonnenuntergang an. Es liegt eine atemberaubende Stimmung in der Luft.

    Dann geht es zurück ins Camp, denn es gibt Dinner. Leider nichts Vegetarisches. :( Aber wir werden satt! Danach folgt eine kleine Showeinlage am Lagerfeuer: Die Berber trommeln für uns – und es artet ein bisschen aus. Nach längerer Trommelei sind wir dran: erst trommeln, dann singen und tanzen. Es macht total Spaß!

    Das Highlight kommt zum Schluss, als unser Guide uns einlädt, Sterne beobachten zu gehen. Wir verlassen das hell erleuchtete Camp und erklimmen die erste Düne. Und sofort breitet sich vor uns eine Welt aus, die wir in dieser Fülle noch nie gesehen haben: sooooo viele Sterne. Und sogar Sternschnuppen. Wir sind baff.

    Fasziniert bleiben wir stehen und starren in den Himmel. Es ist mucksmäuschenstill. Man kann kaum wegschauen. Irgendwann sind wir dann doch komplett durchgefroren – also zurück ins Camp und ab ins Zelt.

    Wie schön, dass wir hier sein dürfen.
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