• Letzter Tag Rio-Madrid-Zürich

    March 6 in Brazil ⋅ ⛅ 25 °C

    Ich habe gut geschlafen, ein wenig sehr wenig, aber da bin ich selber Schuld. In weiser Voraussicht gehe ich früh zum Frühstück und das ist auch gut so. Das Problem ist, dass es viel zu wenig Taxis hat zum Flughafen und viel zu viele Gestrandete. Es sind so grosse Gruppenreisen aus D, die sich empören, warum man nicht jetzt ruckizucki 30 Taxen bestellen kann! Völlig unverständlich! Ich freunde mich mit einem netten, älteren Mann an, was nicht schwierig ist, Angesichts der, doch eher mit einem herben Charme gesegneten, deutschen Touristen. Der Paulo bringt mich dann zum Flughafen und akzeptiert auch meinen Voucher. Glück gehabt! Muito obrigada! ♡
    Jetzt Schlange stehen....ich bin also 3 Stunden vorher da. Ich brauche die ganze Zeit und muss beim Gate ca. 10 Minuten warten zum einsteigen. Irgendwie arbeitet es sich gemütlicher hier als zuhause.
    Der Pilot Fernado Gomez Gimenez ( so ein toller Name) begrüsst uns und entschuldigt sich auch noch für die Verschiebung des Fluges. Die Pilotin von gestern hatte ein Problem mit dem Auge und ist immer noch im Spital. Nix zuviel Caipirinha! Und er, der Herr Gomez Gimenez hatte eben gestern Bereitschaftsdienst war aber dummerweise in Madrid und musste erst eingeflogen werden. Und deshalb war es so wie es war und die Crew und er gäben sich heute besonders Mühe, dass es un vuelo feliz werde. Ist doch sympathisch! Der Flug ist mega ruhig y feliz, ich nehme Melantonin und schlafe immer wieder ein wenig ein und höre mich durch die ganze Playlist der IBERIA. Wir kommen mit ca. 30 Minuten Verspätung nach gut 10 Stunden in Madrid an. Passkontrolle und Terminalwechsel brauchen auch etwas Zeit. In 6 Stunden geht es schon weiter. Alle Kafis sind zu, aber ich habe (natürlich) Oreos und Wasser. Und mit Händel auf den Ohren harre ich jetzt da der Dinge, die da vielleicht noch passieren. Michael hat gesagt, Madrid Barajas by Night sei sicher zauberhaft... ich halte die Augen offen! :-) Ein menschenleerer Flughafen hat also schon was. Ich spaziere durch die Gänge, tanze und fotografiere. Es geht mit der Müdigkeit bis 6.00h. Dann mache ich ein Nickerchen. Kalt ist es jetzt auch! Habe natürlich keine Jacke dabei! Jetzt Cafe y tostada de tomate und dann hoffentlic⁸h, wird das Gate angezeigt.
    Juhuii, pünktlich gehts gegen Zürich zu, es wird nass, neblig und kalt und dann landen wir. Mein Koffer kommt als einer der ersten. Super, dann reicht es grad auf den Genf Zug, ohne Halt bis Bern.
    So, Ferien zu Ende, FAZIT: Super schön, schnoppserig hoch, grusig kalt, schwitzig heiss, viel, viel gesehen und gelernt, nette Menschen kennen gelernt. Ich glaube, ich gehe wieder mal auf Reisen! ;-) Am liebsten ganz bald!
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