• Nadine Kämper
  • Nadine Kämper

Ecuador: Anden und Galapagos

Une aventure de 19 jours par Nadine En savoir plus
  • Début du voyage
    15 décembre 2024

    Zum Sonnenaufgang nach Madrid

    15 décembre 2024, Espagne ⋅ ☀️ -1 °C

    Sehr früh, um 6.30 Uhr, sind wir heute morgen zunächst nach Madrid geflogen.
    Frankfurt 1 Grad, Madrid -1!
    Brrr.
    Ursprünglich sollte es um 12.05 Uhr weiter nach Quito, Hauptstadt von Ecuador, gehen.
    Leider erhielten wir bereits gestern abend die Nachricht, dass unser Flug auf 15.35 Uhr verschoben wird.
    Ankunft in Quito erst 20.45 Uhr Ortszeit.
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  • Quito

    16 décembre 2024, Équateur ⋅ ☁️ 16 °C

    Erster vollständiger Tag in Ecuador.
    Noch völlig gejetlagged ist eine Stadterkundung ganz gut.
    Die Hauptstadt Quito liegt zwischen Berggipfeln der Anden auf ca. 2800m Höhe und hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von 50km, Breite eher schmal. An der schmalsten Stelle 3km.
    Wuseliger Verkehr, aber seit einem Jahr gibt es eine U-Bahn!
    Seit rund 6 Monaten macht sich hier der Klimawandel direkt bemerkbar. Zu wenig Wasser führt zu Stromausfällen, da Ecuador 80% seiner Energie aus Wasserkraft bezieht.
    Ansonsten:
    Die Koloniale Altstadt von Quito ist sehr schön. Wir wohnten einem kleinen Weihnachtskonzert der Caballeros de la Virgen bei.
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  • Im Nebelwald von Mindo

    17 décembre 2024, Équateur ⋅ 🌧 20 °C

    Im Nebelwald machten wir noch eine kleine Wanderung.
    Mittels einer kleinen Gondel überquerten eine von zahlreichen Schluchten. Bevor meine Gruppe übersetzen konnte, musste kurz getankt werden.
    Der Nebelwald hat wie tropischer Regenwald nur eine sehr dünne Humusschicht. Alles was stirbt, wird sofort wieder verwertet. Aufgrund der immer vorhandenen Feuchtigkeit durch an den Anden aufsteigenden Wolken, leben dennoch viele Arten dort.
    Es gibt viele Bromelien, welche auf anderen Pflanzen wachsen. Farne sind zuhauf vertreten. Mein Lieblingsfarn, der Baumfarn, wächst ebenfalls in Ecuador.
    Ohne Foto bleiben zwei spannende Vogelsichtungen.
    Auf der Gondelfahrt sah ich einen Andenfelsenhahn: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Andenfelsenhahn
    Laut unserem Guide schwer zu sichten.
    Dann entdeckte ich auf der Busfahrt noch drei Küstentukane: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Küstentukan
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  • Meerschweinchen zum Abendessen

    18 décembre 2024, Équateur ⋅ ☁️ 13 °C

    Die Völker der Anden essen seit 8000 Jahren Meerschweinchen.
    Klingt für uns Europäer seltsam, aber süße Kaninchen essen wir schließlich auch.
    Zumindest probieren wollten wir auch mal bei einem Indio-Abendessen.
    Die Familie, bei der wir waren, züchtet die Meerschweinchen selbst, die später auf den Teller kommen.
    Schmecken übrigens wie Kaninchen.
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  • Hacienda Pinsaqui

    19 décembre 2024, Équateur ⋅ ☁️ 16 °C

    Nahe Otavalo bleiben wir zwei Nächte in einer Hacienda aus dem 17. Jahrhundert.
    Große Zimmer mit hohen Decken und Kamin.
    Dicht sind die Fenster nicht. Im Bad fehlt sogar eines und hat stattdessen nur ein Fliegengitter drin.
    Bei nachts 10 Grad ganz schön kalt.
    Den Kamin haben wir gestern aus Zeitmangel nicht mehr benutzt.
    Vom Hotel wurden allerdings heiße Wärmflaschen ins Bett gelegt.
    Das war sehr hilfreich!
    Die Hacienda bietet auch Reitausflüge an.
    Die zugehörigen Pferde betätigen sich auch gerne als biologische Rasenmäher im großen Garten.
    Es wachsen u. a. Bäume mit Zitrusfrüchten dort inkl. Bromelien als Aufsitzerpflanzen.
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  • Otavalo

    19 décembre 2024, Équateur ⋅ ☁️ 19 °C

    Die kleine Andenstadt ist bekannt für ihren Kunsthandwerksmarkt. In der Umgebung gibt es einige Vulkane und Seen.
    Wir beschränkten uns heute auf Otavalo selbst. Zwei Indiomützen und zwei Silberanhänger in Form eines Kolibris und Pachamama sind unsere Ausbeute vom Kunsthandwerksmarkt.
    Einen Obst- und Gemüsemarkt gibt es natürlich auch.
    Derzeit ist Mangosaison. Für uns ungewöhnlich sind die vielen verschiedenen Mais- und Kartoffelsorten.
    Nach dem Marktbummel gönnten wir uns noch einen Moccachino Minze mit Maracujakäsekuchen und einem der netten Cafés.
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  • Erster Kontakt mit dem Páramo

    20 décembre 2024, Équateur ⋅ ☁️ 7 °C

    Einer der ursprünglichen Auslöser für die Ecuador-Reise war mein Wunsch, einmal den Páramo zu sehen.
    Der Páramo ist eine baumlose, alpine Hochlandsteppe mit Mooranteilen in äquatorialen Gebirgen ab 3500m Höhe.
    Der Pass bei Papallacta liegt auf ca. 4100m Höhe. Die höchste Höhe über Meeresspiegel, auf der wir bisher jemals waren.
    Die Luft war noch mal deutlich dünner und es waren gefühlt vielleicht 6 Grad.
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  • Spaziergang im Bergnebelwald Papallactas

    20 décembre 2024, Équateur ⋅ ☁️ 12 °C

    Im Bergnebelwald direkt bei unserem heutigen Hotel machten wir eine Mini-Wanderung von 2,4 km Länge auf 3300m Höhe. Wegen der Höhe erwähnenswert, nicht mal auf Teneriffa sind wir bisher so hoch gewandert.
    Hier begegneten uns unsere ersten Lamas. Allerdings nicht ganz frei lebend, sie gehörten schon zum Hotel, den Termas de Papallacta.
    Nach der Mini-Wanderung sprangen ins Thermalbecken direkt vor unserem Hotelzimmer.
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  • Lagunenwanderung am Cotopaxi

    21 décembre 2024, Équateur ⋅ ☁️ 12 °C

    Rund um eine Lagune nahe des Cotopaxis toppten wir die Höhe der letzten Wanderung mit ca. 3900m Höhe.
    Die Vegetation des Páramo ist bodennah mit harten Blättern. So kann sie Wind, Kälte und starker UV-Strahlung trotzen.
    Zum Vergleich: Auf der Teide-Ebene von Teneriffa (2000-2300m) gedeiht praktisch nichts mehr. Da merkt man wieder, dass Ecuador am Äquator liegt.
    Die noch dünnere Luft spürten wir deutlich. Die Wanderung war auch mehr ein Spaziergang.
    Die Blutsauerstoffmessung per Apple Watch ergab bei uns beiden Werte um die 85% nach der Wanderung. Normal ist zwischen 95 und 100%.
    1000m weiter unten normalisierten sich die Blutsauerstoffwerte wieder. Nun ja, für 3900m sind wir noch nicht akklimatisiert.
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  • Markt in Cachabamba

    22 décembre 2024, Équateur ⋅ ☁️ 14 °C

    Auf dem Weg weiter Richtung Süden machten wir an einem Indio-Obst-/Gemüsemarkt Halt.
    Indio-Markt nenne ich den, da praktisch nur indigen aussehende Menschen dort unterwegs waren.
    Die Leute kann man nur schnell nebenbei fotografieren. Fragt man sie direkt, lehnen sie ab.
    Wir kauften zwei gelbe Pitahayas. Erst kürzlich beim Rewe in Deutschland gekauft.
    Preisunterschied: Gewaltig. Auf dem Markt bezahlten wir 25 Cent für zwei.
    Lustig fanden wir die Brombeeren. Die wachsen tatsächlich in Ecuador.
    Brombeereis gibt es hier häufig.
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  • Kirchen, Krippen, Christkindkleider

    23 décembre 2024, Équateur ⋅ ☁️ 14 °C

    Eine der größten Kathedralen Lateinamerikas steht in der Kolonialstadt Cuenca im Süden Ecuadors.
    Kurz vor Weihnachten finden dort und weiteren Kirchen allerlei Messen statt. In der Kathedrale befindet sich auch eine große Krippe.
    Eine besondere Weihnachtstradition in Ecuador sind Christkindpuppen.
    Viele Familien haben eine. Diese muss jedes Jahr neu eingekleidet werden. Daher finden sich auf ecuadorianischen Weihnachtsmärkten diverse Stände mit Christkindkleidung.
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  • Stadtrundgang Cuenca

    23 décembre 2024, Équateur ⋅ ☁️ 14 °C

    Außer Kirchen gibt es noch anderes zu sehen. Aktuell z.B. einen überdimensionalen Weihnachtsbaum.
    Oder eine alte Apotheke mit deutschen Produkten wie Glühwein und Flens. In Cuenca leben nämlich einige Deutsche.
    Es gibt auch eine recht neue Strassenbahn mit Alstom-Zügen. Wegen zu dichtem Innenstadtverkehr für Kleinbusse sind wir damit sogar gefahren.
    Auf Märkten gibt es natürlich wieder einige Kuriositäten (für Europäer): Ganze, gebratene Schweine und lebende, bunte Krabben von der Küste.
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  • Páramo im Cajas-Nationalpark

    24 décembre 2024, Équateur ⋅ ☁️ 10 °C

    Die für mich schönste Páramo-Landschaft bot heute der Cajas-Nationalpark bei einer kleinen Wanderung auf fast 4000m Höhe.
    Bei Wolken wären es nur 7 Grad dort oben gewesen, mit Sonne hatten wir ungefähr 14.
    Dieser Páramo hat viele Lagunen und einen sehr moorigen Untergrund. Bromelien blühen mit meterhohen Blüten während andere Pflanzen nur bodennah blühen wie z.B. Krokus!
    Es gab früher Gletscher. An manchen Steinen finden sich Schleifspuren.
    Flechten gibt es auch in ungewöhnlichen Farben wie rosa.
    Zuletzt sahen wir noch einen Kolibri. Unglaublich, in welchen Höhen es die noch gibt.
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