• Nadine Kämper
  • Nadine Kämper

Mallorcas Südosten

Un’avventura di 15 giorni di Nadine Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    23 maggio 2026

    Portocolom

    23 maggio, Spagna ⋅ ☀️ 21 °C

    Von Köln nach Mallorca sind es zwar nur ca. 2h Flug, aber es geht doch ein ganzer Tag Anreise dabei drauf.
    Zur Sicherheit 3h vor Abflug Ankunft am Flughafen einplanen. Dann gibt es doch Verzögerungen beim Boarding und Abflug, diesmal 13 Rollstuhlfahrer und ein medizinischer Notfall.
    Angekommen in Palma de Mallorca wird einem auf dem Weg zum Gepäckband bewusst, wie riesig Palmas Flughafen ist. So groß wie Frankfurt bestimmt.
    Aber die Koffer kamen schnell und unbeschädigt. Sogar der schlecht haftende Maus-Aufkleber war noch drauf!
    Dann den Mietwagen kontaktlos abholen. Registrierung mit Führerschein schon vorher online. Nur der bezahlte Zusatzfahrer musste vor Ort doch noch von einem Menschen überprüft werden.
    Fix zum Urlaubsort fahren ist dann doch nicht so fix, ne Stunde…
    Mallorca ist größer als die meisten kanarischen Inseln, die wir so gewohnt sind.
    Noch ein schönes Restsurant zum Abendessen gefunden und kurz durch Portocolom spaziert. Vorbei ist der erste Urlaubstag.
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  • Eine “einfache” Wanderung an der Felswand

    24 maggio, Spagna ⋅ ☀️ 25 °C

    Martin hatte Lust auf einen Rundblick über ganz Mallorca. Wanderroute aus unseren Mallorca-Buch rausgesucht, durch Komoot überprüfen lassen, Einstufung einfach. Nur etwas steil auf dem Hinweg.
    Der Weg wurde allerdings immer zugewachsener => nicht so oft begangen.
    Bald war auch klar warum, wir standen plötzlich an der Felswand unterhalb des Hügels mit dem Gipfelkreuz. Nur Klettern an der Felswand oder zurück möglich.
    Auf dem Hosenboden den ganzen Weg zurück wollte Martin nicht.
    Auf allen Vieren kletternd schaften wir es beide es doch noch.
    Fazit: Wenn die Wanderung als anspruchsvoll im Buch beschrieben wird, genau lesen warum.
    Anspruchsvoll in Sachen Kondition ist nicht das Problem, technisch anspruchsvoll wegen Kletterpartien schon.
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  • Alcúdia

    25 maggio, Spagna ⋅ ☀️ 23 °C

    Der Name Alcúdia kommt von dem arabischen Wort al-Kudya, der Hügel.
    Der historische Stadtkern liegt auf einem Bergsattel zwischen zwei Buchten, daher der Name. Stadtkern und Name stammen aus der Zeit der muslimischen Herrschaft auf den Balearen zwischen 902 und 1229 n. Chr.
    Alcúdias historischer Stadtkern ist von einer Stadtmauer mit mehreren Toren umgeben.
    Von der Stadtmauer aus ergibt sich einerseits ein schöner Blick über die Dächer der Stadt und andererseits auf das nahe Tramuntana-Gebirge.
    Was mir im Vergleich zu den Kanaren zur gleichen Jahreszeit inzwischen auffällt: Mallorca ist wärmer. Liegt v.a. am nicht vorhandenen Passatwind. Für eine Stadtbesichtigung war es schon sehr warm. Wir haben uns in jeden vorhandenen Schatten gedrückt.
    Duschen hinterher ist auch anders. Das Leitungswasser riecht nicht latent nach Meerwasser aus der Entsalzungsanlage.
    Ich vermute mal, dass im Hochsommer allerdings auf Mallorca auch Meerwasserentsalzungsanlagen zum Einsatz kommen.
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  • Kalksteinküste, Posidonia und Oktopoden

    28 maggio, Spagna ⋅ ☀️ 23 °C

    Beim zweiten Mallorca-Besuch haben wir Tauchen mit eingeplant.
    Inzwischen haben wir einen Eindruck, wie es Ende Mai unter Wasser vor der Ostküste Mallorcas so aussieht. Die Ostküste besteht aus Kalkstein mit vielen Höhlen, Tunneln und Grotten. Hier wächst viel Posidonia-Seegras. Im Gegensatz zum Atlantik vor den Kanaren gibt es ausgeprägte Jahreszeiten, die sich aktuell deutlich mit einer Sprungschicht auf 8-12m Tiefe mit einer Thermokline bemerkbar machen. In der Thermokline scheint das Wasser zu flirren, die Sicht wird unscharf. Oberhalb der Sprungschicht hat das Wasser angenehme 22 Grad, darunter 20-18 Grad bis ca. 18m Tiefe. Größere Tiefen können wir nicht beurteilen. Die meisten Tauchplätze sind nur 18m tief. Trotz 7mm-Anzug mit Unterzieher, Haube und Handschuhen ist es immer wieder schön in den 22-Grad-Bereich zu kommen.
    Mittelmeermuränen sieht man häufig, oft Jungtiere.
    Es gibt auch viele Oktopoden zu sehen. Aktuell ist Paarungszeit. Eine Paarung konnten wir beobachten. Am Ende frisst das Weibchen das Männchen auf.
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  • Vom Fischerdorf zum Leuchtturm

    28 maggio, Spagna ⋅ ☀️ 27 °C

    Portocolom besteht praktisch aus zwei Teilen, einem neuen Ortsteil und dem ursprünglichen Fischerdorf.
    Ferienunterkünfte, Restaurants und Freizeitaktivitäten findet man im neuen Ortsteil.
    Von Weiten hatten wir eine Kirche gesehen, die im alten Fischerdorf sein musste. Den alten Ortsteil und den Leuchtturm aus der Nähe haben wir heute besichtigt. Von unserem Hotel aus sind es über den alten Ortsteil bis zum Leuchtturm 4km einfache Strecke.
    Das alte Fischerdorf ist wirklich nur von Mallorquinern bewohnt. Mit Kirche und Dorfplatz sowie reinen Fischerbooten im Hafen. Es gibt gerade mal ein Geschäft.
    Geht man weiter Richtung Leuchtturm kommt man einem Badestrand mit zwei hippen Strandbars vorbei. Die dortigen Häuser wirken auch alle sehr gehoben.
    Spontan in den Strandbars essen gehen funktioniert nicht. Alles immer reserviert.
    Wir gingen wieder zurück in den neuen Ortsteil und fanden dort ein nettes Restaurant mit Blick auf den Yachthafen.
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  • Porto Cristo

    29 maggio, Spagna ⋅ ☀️ 25 °C

    In Porto Cristo gibt es eine große Tropfsteinhöhle, die wir uns anschauen wollten. Zunächst besichtigten wir den Ort selbst.
    Porto Cristo hat einen Naturhafen ähnlich Portocolom. Hier liegen viele Yachten, einige Fischerboote und diverse Ausflugsboote wie Glasbodenkatamarane und Schlauchboote für Meereshöhlentouren. Dazu gibt es einen Stadtstrand zum Baden, Kayak fahren und Stand Up Paddling.
    Die örtliche Kirche sieht architektonisch ähnlich aus, wie die Kirchen, die wir bisher in Palma, Alcúdia und Portocolom gesehen haben, wahrscheinlich typisch mallorquinisch.
    Dann gibt es noch eine schmale Bucht namens Cala Murta, nett zum Schwimmen und Sonnenbaden. Allerdings muss man in die Cala Murta etwas hinab klettern und es gibt keinen Schatten.
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  • Coves del Drach

    29 maggio, Spagna ⋅ ☀️ 29 °C

    Da Mallorca einige Tropfsteinhöhlen im Osten zu bieten hat, haben wir uns eine angesehen, die bekannteste, Coves del Drach.
    Ticket vorher mit Zeitslot online gebucht.
    Etwas entsetzt waren wir zunächst wegen der Menschenmengen trotz reserviertem Zeitslot.
    Nach den ersten Metern in der Höhle entzerrte es sich etwas. Die Höhle war trotz der Menschenmenge schön anzusehen, insbesondere die Ecken mit Süßwasserseen.
    Am Ende gab es in einer besonders großen Halle mit See noch ein kurzes klassisches Konzert für die Besucher.
    Hier ließ sich abschätzen, wieviele Menschen pro 1h-Zeitslot in den Coves del Drach sind. Martin schätzte ca. 750.
    Nun ja, Mallorca ist eine Top-Touristen-Destination. Da darf man sich nicht wundern, dass manche Orte voller Menschen sind.
    Unser Unterkunftsörtchen Portocolom ist jedenfalls eine gute Wahl. Touristen ja, aber Menschenmassen zieht es hier nicht hin.
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  • Wochenmarkt in Santanyí

    30 maggio, Spagna ⋅ ☀️ 25 °C

    Zwei mal pro Woche gibt es einen sehenswerten Markt in Santanyí.
    Von Oliven, Käse, Wurst, Obst bis hin zu Kleidung und Schmuck gibt es alles Mögliche.
    Preisklasse gehoben, Qualität sehr gut.
    Meist finden wir die Obststände besonders spannend. Allerdings findet man viele exotische Obstsorten mittlerweile auch bei uns im Rewe.
    Drachenfrüchte und Cherimoyas gibt es bald auch wieder zu günstigeren Preisen zuhause.
    So schauten wir dem bunten Treiben mehr zu als selbst etwas zu kaufen.
    Lustig war noch die Entdeckung der Musikkneipe Sa Cova von Uwe Ochsenknecht.
    Über diese wurde 2024 in einer Wunderschön-Sendung über Mallorca berichtet.
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  • Parc natural de Llevant

    31 maggio, Spagna ⋅ ☀️ 25 °C

    Im Nordosten Mallorcas gibt es ein schönes Naturschutzgebiet zum Wandern. Es gibt dort einige kleine Gipfel bis ca. 500m Höhe mit weitem Blick über die Insel und das Meer bis nach Menorca.
    Da es mittlerweile gut gen Hochsommer geht, hatten wir viel Wasser eingepackt.
    Unterwegs begegneten wir ein paar Maultieren, vielen Schmetterlingen und wenig anderen Wanderern, sehr entspannend also.
    Im Parkbüro erhielten wir zuvor die Info, dass wir bei unserer geplanten Route einen Abstecher auf den Gipfel Puig del Porrassar machen sollten, Route 12 auf den Schildern.
    Den Tip befolgten wir. Die Aussicht von diesem Gipfel war wirklich schön.
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  • Drei Bärenkrebse auf einen Streich

    1 giugno, Spagna ⋅ ☀️ 23 °C

    Bärenkrebse haben wir auch noch nicht so häufig gesehen, zum ersten Mal vor drei Jahren auf El Hierro.
    Auf Mallorca gleich drei bei einem Tauchgang! Das sind auch hier ungewöhnlich viele.
    Ansonsten gab es heute viel Posidonia, Papageifische und eine kleine Mittelmeermuräne. Die Wassertemperatur steigt inzwischen. Selber Tauchplatz wie vor einer Woche mit einen Grad mehr im oberen Bereich jetzt bei 23 Grad.Leggi altro

  • Grotten und die üblichen Verdächtigen

    2 giugno, Spagna ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute standen ein paar kleine Grotten an bereits bekannten Tauchplätzen, Steinbruch und Isla Es Fred, an.
    Interessant anzuschauen war ein Barrakuda, der Martin und mich nah umkreiste.
    Eine kleine gelbe Schnecke gab es und einen Oktopus, der Tinte ausstieß als ein Mittaucher ihm zu nahe kam.
    An machen Stellen hängen Mönchsfische im Pulk senkrecht im Wasser. Sie werden dort von anderen Fischen geputzt. Ich glaube, es waren Meerpfauen.
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  • Naturpark Mondragó

    4 giugno, Spagna ⋅ ☀️ 23 °C

    An der Südostküste Mallorcas gibt es ein weiteres schönes Naturschutzgebiet, den Naturpark Mondragó. Dort gibt es auch mallorquinische Landschildkröten. Eines vorweg, wir bekamen keine zu Gesicht.
    Der Naturpark ist ansonsten für seine schönen Badestrände bekannt. In mehreren karibisch blauen Buchten kann man schwimmen und auch mit dem Boot ankern.
    Weil die Buchten so schön sind, fahren auch große Ausflugsboote mit Badegästen dorthin. Überlaufen sind die Buchten zum Glück aber nicht, zumindest jetzt nicht außerhalb der Hochsaison.
    Picknick unter Pinien mit Blick auf die Cala Mondragó macht besonders viel Spaß.
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  • Castell de la Punta de n'Amer

    5 giugno, Spagna ⋅ 🌬 20 °C

    Zwischen den beiden tourustischen Orten Cala Millor und Sa Coma liegt eine kleine Halbinsel, welche als Naturschutzgebiet deklariert ist. Mitten auf dieser Halbinsel liegt ein Kastell.
    Bei windigem Nordseewetter haben wir dorthin einen Ausflug am letzten Urlaubstag gemacht.
    Sa Coma und Cala Millor haben wir uns auch noch kurz angeguckt. Lange Sandstrände mit mietbaren Sonnenliegen und -schirmen.
    Für uns zwei austauschbare Touristenorte. Könnten genauso gut auf den Kanaren, in Mexiko, etc. sein. Lange Sandstrände sind auch nichts zum Tauchen, wenig oder kein Fisch und keinerlei interessante Unterwassertopografie. Deshalb findet man gute Tauchbasen auch selten an langen Sandstränden.
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    Fine del viaggio
    6 giugno 2026