• von Sidi Ali nach Merzouga

    March 7, 2023 in Morocco ⋅ ☀️ 28 °C

    Frühstücken an einer Düne kurz nach Sonnenaufgang, einfach herrlich. Etwas frisch ist es allerdings noch, jedoch wärmt die Sonne mit jeder Minute mehr.

    Zuerst steht heute die Umfahrung des Sees "Lac Maider" bei Sidi Ali an. Dieser See ist oft ausgetrocknet, zur Zeit führt er aber etwas Wasser. Man darf auch nicht zu nah ans Ufer ran fahren. Die Gefahr hoffnungslos im Matsch zu versinken besteht an den dunkleren Stellen des Bodens.
    Nachdem wir den falschen Tracks gefolgt sind und es nicht mehr weiter ging, fuhren wir in einem großen Bogen via Süden. Die angetrocknete Kruste des weichenden Sees knirscht beim darüber fahren.
    Auf der anderen Seite des Sees konnte man ziemlich nah ans Ufer ran. Eine Gruppe Flamingos und andere Wasservögel sind zu sehen. Wo die wohl plötzlich herkommen 🤔

    Wir folgen der Piste nach Nordosten bis wir eine Stunde später kurz vor dem Dorf "Ramliah" auf das berüchtigte "Oued Rheris" stoßen. Hier wird der Sand feiner und heller. Ca. 3 Kilometer geht die lustige Fahrt durchs Oued. Die Schlüsselstelle ist dann ein kleiner, sandiger Abhang mit einer Stufe darin. Da wir diese Stelle aber herunter und nicht hinauf müssen ist alles halb so wild. Wie uns gestern auch schon zwei Sprinter-Fahrer aus Freiburg versicherten: "Mit eurer Karre gar kein Problem". Recht hatten sie.
    Falls das Oued allerdings Wasser führen sollte kann es unpassierbar sein.

    Hinter Ramliah gibt es immer wieder schöne Felslandschaften mit Dünen zwischendrin. Wir finden diese Landschaft wunderschön.

    Einige Kilometer vor Merzouga kommen dann auch schon die Dünen des "Erg Chebbi" in Sicht, sieht auch super aus!

    Am Campingplatz "Petit Prince" schlagen wir unser Camp auf. Direkt dahinter beginnen die Dünen.

    Die zweitägige Tour von Zagora über Pisten nach Merzouga war ca. 220km lang und sehr beeindruckend.
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