Kasberg
4 Januari, Austria ⋅ ☀️ -9 °C
Die heurige Neujahrstour lassen wir dieses eine Mal aus – zu erschöpft und zugegeben zu unmotiviert sind wir nach unserer kleinen Silvestertour zum Linzer Hausberg hinauf zur Giselawarte. Halbwegs ausgeruht starten wir daher erst ein paar Tage später in die Wandersaison 2026.
Aufgrund des weiterhin recht frostigen Wetters (-9 Grad 🥶) und des gleichzeitig eher mageren Schneevorkommens überlegen wir lange hin und her, wo wir denn nun schlussendlich hindüsen sollen. Und da es uns ohnehin schwerfällt, früh aus dem Bett zu kriechen, legen wir fest, nicht allzu weit fahren zu wollen. Daher fällt die Wahl auf den Kasberg, den wir schon mehrmals besucht haben.
Die Tour von der Steyrlinger Seite ist technisch nicht anspruchsvoll, nirgends ausgesetzt und somit auch im Winter problemlos machbar – perfekt für verschlafene Murmeltiere wie uns. Dennoch zieht sich der Weg und die Kälte kriecht in die Glieder. A
Die Tour ist von der Steyrerlinger Seite nicht sonderlich anspruchsvoll, ist an keiner Stelle wirklich ausgesetzt und daher auch im Winter ohne Weiteres zu gehen. Perfekt also für so verschlafene Murmeltiere, wie wir es sind. Dennoch ist die Wanderung durchaus lang und vor allem kalt. Johnny wird daher kurzerhand in seinen Pullover gesteckt und bekommt zusätzlich eine Jacke übergezogen, die Raphi vor Ort fachgerecht mit der Schere „johnny-passend“ schneidert. Wir wägen am Parkplatz noch ab, ob wir Schneeschuhe brauchen, entscheiden uns aber für die Grödeln, die, wie sich zeigt, auf alle Fälle reichen und sich aufgrund des doch teils eisigen Untergrunds als ideale Wahl herausstellen.
Da sich der gemeine, ja sozusagen fiese Weg zum Kasberg zu etwa zwei Drittel im schattigen Wald befindet, lechzen wir verständlicherweise schon nach kurzer Zeit nach Sonne. Deswegen pflügen wir den Forstweg entlang und lassen auch gleich die an sich verführerische Steyrerhütte links liegen, um so möglichst schnell zum sonnigen Almboden zu kommen, der vorm letzten Anstieg liegt. Von hier geht es auf einem unmarkierten, aber leicht ausgetretenen Weg im Schnee serpentinenartig nach oben, wo nach kleiner Anstrengung das Gipfelkreuz auf uns wartet! Die Sonne kämpft hier mit dem Wind, sodass wir nach kurzem Genuss des Ausblicks wieder unsere Sachen packen und den Weg nach unten suchen. Wir passieren erneut die Steyrerhütte und finden an einer nahegelegenen Almhütte die letzten Sonnenstrahlen des Tages, wo wir unsere Jause genießen.
Gut aufgetankt machen wir uns zurück zum schattigen Teil des Weges und somit in Richtung Parkplatz. Da wir es aber kaum mehr erwarten können, wieder ins Warme zu kommen, laufen wir einen Großteil davon, ehe es uns endgültig den Popsch abfriert.
Kasberg † 1.747 m
Distanz: ↔ 16,7 km
Höhenmeter: ↑ ↓ 1.195 hm
reine Gehzeit: ca. 4,75 hBaca lagi























PengembaraSchön, wieder von dir/ euch zu lesen! Viele Grüsse aus der Schweiz
Spacy on Tour
Da streckt sich aber einer!🤣
Pengembara
Sehr schön!👍