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  • Day3

    Primer Dia completa

    June 3, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 30 °C

    Puhh, diese Temperaturen!
    Ich habe mich selten so auf eine Dusche gefreut...
    Aber im Moment kann man sich nicht wirklich beschweren, wir pausieren nämlich gerade ganz gemütlich in einem Park außerhalb der Stadt, den wir mit einer alten Seilbahn errreicht haben.
    Die Aussicht über die Stadt war sehr imposant, wenn auch durch altersschwache Ruckler in ihrem Spannungsgrad gesteigert. Durch freundliche Winkaktionen in Richtung der anderen Gondeln wurde die allgemeine Stimmung zusätzlich erhellt.
    Bevor wir aber zu diesem außerordentlichen Vergnügen gelangten durften wir noch den royalen Luxus des Palastes auf uns wirken lassen, ebenso wie die royalen Touristenmassen.
    So viele Kronleuchter und edle Vorhänge sieht man selten auf einmal. Um Vergleiche zwischen dem britischen und spanischen Königshaus zu ziehen bin ich zu müde, aber es gibt auf jeden Fall in beiden viele verschiedenfarbige Salons und hohe mit Marmor oder ähnlichem ausgekleidete Hallen und... natürlich das majestätische Fotoverbot. Welches aber glücklicherweise nur in den inneren Zimmern gilt und nicht allzu streng kontrolliert wird. Beziehungsweise durch geschicktes Umschauen, unauffällige Handyhaltung und eventuelles Dummstellen in Ausnahmefällen umgangen werden kann.
    Nach einer ausgiebigen Pause auf einem sehr bequemen Sofa im Vorraum der Toiletten ging es auch schon weiter in ein angeblich historisches Viertel (vor mir hat sich die Historik leider versteckt) und auf einen sehr großen Floh- und Streetfoodmarkt. Hier war eine Stärkung und ein individuelles Erkunden (eineihalb Stunden lang) vorgesehen. Einige nutzten die Zeit, um sich auszuruhen, wir nutzten die Zeit um über zwei große, berühmte Plätze zu einer Starbucksfiliale zu laufschritten und beinahe den Rückweg nicht mehr zu finden. Aber das muss man um des wundervollen Stadtfeelings Willen eben so machen. Nach dem Anfangs genannten Parkaufenthalt sollte es eigentlich eine Besichtigung der Plaza de Espana geben, die aber nicht stattfand, da der Platz beschlossen hatte, sich umbauen zu lassen und von außen mit der bullaugengespickten Umzäunung fatal an Stuttgart 21 erinnerte.
    Somit war das Programm frühzeitig beendet und wir durften uns noch einige Zeit frei bewegen bevor wir gesammelt zurück in unser Viertel fuhren. Diese Zeit verbrachten viele mit shoppen, wir mit essen. Beziehungsweise mit aufwendigen Rechnungen das Aufteilen der Kosten betreffend. Zu unserer Verteidigung: Churros sind eine unwiderstehliche Spezialität, die man probieren MUSS. Bei Unverständnis und Erbitten von weiteren Informationen bitte an Google wenden.
    Jetzt geht's ins Bett; nach über 16 km laufen durchaus verdient wie ich finde.
    Buena Noche!
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