Plettenberg Bay
13 marzo, Sud Africa ⋅ ☀️ 29 °C
Wieder gesund geht’s weiter nach Plettenberg Bay. Noch bevor wir dort ankommen, nehmen wir zwei Highlights mit: Monkeyland und Birds of Eden. Zwei zusammengehörige, wirklich sehr schön und naturnah gemachte Tierparks, eben einmal für Affen und einmal für Vögel. Während sich Momo an den ersten Affen noch sichtlich erfreut, nimmt danach leider die schlechte Stimmung überhand. Der kleine Mann ist einfach noch nicht ganz fit, außerdem ist es heiß und auch eigentlich Mittagsschlafenszeit. Naja, wir können uns über Momos Laune eh nicht beschweren, da sei ihm ein Durchhänger gegönnt. 😘
Zurück im Ort beziehen wir unser Airbnb. Leider hat es auf den Fotos deutlich freundlicher ausgesehen und auch die Hitze im Obergeschoss konnten wir natürlich nicht erahnen. Wir überlegen tatsächlich in der ersten Nacht, ob wir nicht in ein Hotel umziehen sollen, entscheiden uns aber wegen der Kosten und des ganzen Aufwands dagegen. Aber wir versuchen, die nächsten beiden Tage einfach so wenig wie möglich in der Wohnung zu sein. Ärgerlich, denn die Lage ist gut, wir können sogar aufs Meer schauen und einen Garten haben wir auch dabei. 🙄
Am ersten Abend entdecken wir aber gleich noch ein Highlight von Plettenberg, den „Market Off Main“, einen großen „Genussmarkt“ unweit unserer Unterkunft. Man muss sich das so vorstellen, dass auf einer zentralen Fläche Tische und Stühle stehen und man sich frei seinen Platz sucht, gerne auch zusammen mit anderen an einer großen Tafel. Essen gibt es vielfältiges von Südostasien über Indien bis Italienisch - zu allem gibt es hier einen kleinen Stand. Und alles was wir probiert haben, schmeckt richtig guuut! 🤤 Mit Momo ist es natürlich auch super praktisch, denn er kann rumwuseln und freut sich vor allem über die überdimensionalen Schachfiguren. Er denkt es sind Salz und Pfeffer. 😂
Am nächsten Morgen dann gleich das nächste kleine Juwel: etwas außerhalb des Ortes gibt es das „Old Nick Village“. Es ist wie ein kleines Dorf, in dem es in jedem Häuschen ein anderes Kunsthandwerk zu bestaunen gibt. Von der Goldschmiedin, über eine Töpferei, bis hin zu handgemachter Schokolade ist alles dabei. Dazu gibt’s ein nettes Kaffee, einen wirklich tollen Spielplatz und eine Weberei. Hier kann man zusehen, wie auf den Webstühlen wunderschöne Stoffe entstehen. Die nächsten Souvenirs in Form von Kissenbezügen für unsere Couch sind gesichert. 😉
Rund um Plettenberg gibts auch viele Weingüter und die wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen (klar 😬). Wir besuchen zwei davon am heutigen Tag und naja… von der Lage und der Architektur her sind sie überragend und ein Weingut beherbergt sogar eine Pfauenfamilie, die von Momo mit lautem „gak gak“ durch die Gegend gescheucht wird. Der Wein allerdings lässt etwas zu wünschen übrig. Wirklich schade, aber es hat wohl seinen Grund, warum diese Gegend von Südafrika nicht als DIE Weinregion bekannt ist. Dann lieber wieder ab in den Market Off Maine und zum leckeren Abendessen ein guter alter Aperol Spritz. 😉
Tags drauf steht dann Natur auf dem Programm: wir besuchen die Robberg Nature Reserve südlich von Plettenberg Bay. Dieses kleine Landschaftsschutzgebiet umfasst eine Landzunge mit schroffen Steilküsten und abgelegene Stränden. Wanderwege führen quer über die Halbinsel und wir drehen mit Momo eine kleine Runde. Die Natur und die Küste sind wunderschön, nur zieht leider nach einer guten Stunde schlechtes Wetter auf und der Nebel und die Wolken nehmen uns jegliche Sicht. Aber gut, gegen das Wetter können wir nichts machen und wir haben ja wenigstens eine Stunde Sonne gehabt. 👍
Da sich ein paar Kilometer weiter die Wolken wieder verzogen haben, gehen wir mit Momo an den Strand. Es ist das erste Mal für ihn, dass er das Ganze bewusster miterlebt und er bleibt noch ein bisschen skeptisch was den Sand angeht. Mit spitzen Fingern freundet er sich nur langsam nach und nach mit ihm an. Also das Beach Life müssen wir noch ein bisschen üben. 😅 Beim Abendessen in einem Fischrestaurant zeigt sich dann aber: wir sind das mit dem Meer einfach falsch angegangen. Momo liebt nämlich anscheinend Seafood. Na also, geht also doch! 😆Leggi altro























