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TimothesaGoesAsia

Une aventure de 81 jours par hesi & Timoo En savoir plus
  • Heute zelten wir auf den 17 Islands

    12 novembre 2022, Indonésie ⋅ ⛅ 29 °C

    Die 17 Islands, die eigentlich aus etwas mehr als 20 kleinen Inseln bestehen, sind paradisisch. Hier sehen wir Flughunde sowie zahlreiche bunte Fische und Seesterne beim Schnorcheln. Außerdem haben wir nirgendwo sonst so leckeren gegrillten Fisch gegessen wie hier. Gegrillt wird für uns zum Mittagessen Barracuda, Torpedo, Emperador und Kakap, den wir als Red Snapper kennen. Abends landet Papageifisch auf dem Grill. Dazu gibt es leckeres Gemüse, Mie-Nudeln, Reis und Früchte zum Nachtisch.En savoir plus

  • Muru Keba Wasserfall in Moni

    13 novembre 2022, Indonésie ⋅ 🌧 23 °C

    Von Riung und den 17 Islands geht es weiter ins kleine Bergdorf Moni. Hier schüttet es aus Kübeln als wir gegen zwei ankommen. Der Regen hört schnell wieder auf und wir besuchen den Muri Keba Wasserfall und erkunden das kleine Örtchen und bekommen auf offener Straße ein Bananenblüten-Abendessen angeboten. Da wir die Bananenblüte, Pisang Jantung, was wörtlich übersetzt Bananenherz bedeutet ohnehin probieren wollen, sagen wir zu. Das Abendessen, zu dem es noch Reis, gebratene Eier und Kokoscurry gibt, ist sehr lecker. Die Atmosphäre im Lokal, indem wir landen, jedoch gewöhnungsbedürftig. Wir sind die einzigen Gäste und im überdachten, aber offenen Gastraum fliegen zahlreiche, vom Licht angezogene, große Käfer umher. Es ist sehr unangenehm. Wir schaffen es nicht einmal ein Bild vom Essen zu machen. Timo ist noch nicht ganz so verstört wie ich und traut sich "Aqualaris", ein aus Baumharz hergestelltes Getränk, zu probieren, was nach Latschenkiefer-Saunaaufguss schmeckt. Kaum haben wir halbwegs aufgegessen nehmen wir Reißaus und verlassen das "Lokal".En savoir plus

  • Kelimutu, die mystischen Bergseen

    14 novembre 2022, Indonésie ⋅ ☁️ 18 °C

    Kelimutu ist berühmt für seine drei Seen, die in seinem Krater liegen und durch dünne Felsrücken voneinander getrennt sind. Aufgrund des sich verändernden chemischen und mineralischen Gleichgewichts im Wasser ändern sich die Farben der Seen regelmäßig - im Jahr 2016 wechselten sie sechs Mal. Die drei Seen sind normalerweise türkis, khaki und dunkelrot. Die Farbe des türkisfarbenen Sees bleibt in der Regel gleich, während die beiden anderen stark schwanken.

    Morgens um vier Uhr starten wir, wollen wir doch den Sonnenaufgang bei den mystischen Seen verbringen. Nach einer halbstündigen Autofahrt von Moni aus und nochmals etwa 20 bis 30 Minuten zu Fuß erreichen wir den höchsten Punkt, von dem wir einen bewölkten, dennoch schönen Sonnenaufgang beobachten. Während unseres Besuchs sind zwei Seen türkis. Den dritten sehen wir nicht, da eine dicke Wolke über ihm hängt. Die Luft riecht mineralisch und man sieht feine Blubberbläschen aus einem der Seen empor steigen.
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  • Pantai Batu Bira 🐟🐳🎣

    14 novembre 2022, Indonésie ⋅ ⛅ 31 °C

    Kelimutu war der östlichste Ort auf unserer Reise durch Flores. Heute steht eine lange Autofahrt an. Etwa 8 Stunden Fahrt liegen vor uns. Nach 2 Stunden Fahrt machen wir den ersten Halt beim Pantai Batu Bira, dem Blue Stone Beach. Danach geht es weiter nach Ruteng. Hier hatte Yohannes beim Umdrehen vor unserem Homestay auf dem Hinweg einen parkenden Bus touchiert, für dessen Reparatur er noch aufkommen muss.En savoir plus

  • Indonesische Gastfreundschaft

    14 novembre 2022, Indonésie ⋅ ☁️ 21 °C

    Es ist fast 21 Uhr als wir das kleine Dorf in Lembor erreichen, indem Yohannes Onkel Antonio wohnt, den wir schon auf dem Hinweg getroffen haben. Hier dürfen wir heute Nacht nächtigen und werden sehr herzlich empfangen. Wir weißen Europäer sind außergewöhnliche Gäste, weshalb sich in Antonios Haus auch noch weitere Familienmitglieder eingefunden haben. Während ich den Frauen in der Küche beim Talas schälen helfe - ich bin viel zu langsam - sitzt Timo mit den Männern im Hauptraum. Auch beim anschließenden gemeinsamen Abendessen wird die Geschlechtertrennung deutlich. Ich bin die einzige Frau, die sich gleich schöpfen darf und gemeinsam mit den Männern am Tisch isst. Die anderen Frauen essen hinterher in der Küche, was übrig geblieben ist. Nach dem Essen gibt es noch einen Arak und wir verkriechen uns langsam Richtung Bett.

    Übrigens ist Yohannes und seine Familie Dank der portugiesischen Missionierung im 16. Jahrhundert römisch katholisch, wie etwa 70 Prozent aller Einwohner auf Flores. Die oftmals biblischen Namen ähneln unseren Namen und sind endlich Mal wieder leicht zu merken. Die Cousines von Yohannes heißen z.B. Jeremias und Kevin.
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  • Wir besuchen eine Grundschule

    15 novembre 2022, Indonésie ⋅ ⛅ 24 °C

    Yohannes Cousin Tino ist Lehrer in der örtlichen Grundschule, die wir heute morgen besuchen. Zunächst treffen wir im Lehrerzimmer die Lehrer, für die Yohannes das Dolmetschen übernimmt. In der staatlichen Grundschule sind die Kinder von 6 bis 12 Jahren. Sieben Fächer werden Vormittags unterrichtet, darunter Lesen, Schreiben und Rechnen.
    Außerdem erzählen uns die Lehrer, dass sie einen Computer für das Lehrerzimmer gut gebrauchen könnten. Den haben wir nicht dabei, dafür jede Menge Hefte und Stifte für die Kids.
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  • Zurück in Labuan Bajo

    15 novembre 2022, Indonésie ⋅ ⛅ 30 °C

    Von Lembor nach Labuan Bajo sind es nur etwa zwei Stunden Autofahrt. Trotz eines umgekippten Lasters auf der Strecke sind wir schon zur Mittagszeit zurück.
    Den Rest des Tages erholen wir uns von der kurvenreichen Autofahrerei der letzten Woche im Pool vom Seaesta. Der ist zum Glück auch für Restaurantgäste zugänglich - das Hotel war leider schon ausgebucht.En savoir plus

  • Unser 4-Tages-Liveaboard-Trip beginnt

    16 novembre 2022, Indonésie ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute sind wir schon wieder früh auf. Um von Flores nach Lombok zu kommen, haben wir uns für eine Bootstour entschieden. Timo hat es ganz schön viel Überzeugungsarbeit gekostet, weiß ich doch, dass ich schnell seekrank werde. Der 4-Tages-Liveaboard-Trip mit einigen Landgängen und Schnorchelstopps, ist ja aber schon etwas ganz besonderes, weshalb ich mich letztlich überzeugen lasse.
    Insgesamt sind 21 Touristen und 8 Crew-Mitglieder an Board. Für Landgänge haben wir noch ein kleines Beiboot dabei. Auf dem Deck, kann man bei ruhiger See gut entspannen und aufs Meer raus schauen. Im hinteren Bereich des Decks ist das Matratzenlager. Hier haben wir und 13 andere unsere Schlafplätze. Die anderen sind ein Stock tiefer in Kabinen untergebracht. Gegessen wird auch fast immer an Board. Der Bootskoch und sein Team zaubern uns leckere lokale Gerichte, wie Nasi und Mie Goreng, Gado Gado, leckeren Fisch, Tofu, Tempe, Gemüsecurry und zum Frühstück meistens Bananen-Pfannkuchen.
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  • Erster Stopp: Rinca

    16 novembre 2022, Indonésie ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir sind noch keine 2 Stunden unterwegs, als wir an der Insel und dem Fischerdorf Rinca anlegen. In gleißender Hitze gehen wir etwa eine halbe Stunde, bis wir eine Höhle erreichen, in der Flughunde den Tag verbringen. Gemeinsam mit den riesigen Fledermäusen in einer Höhle zu sein, ist schon sehr unangenehm. Mindestens genauso unangenehm ist es aber wahrscheinlich auch für die nachtaktiven Tiere, die von uns beim Schlafen gestört werden. Besonders Glück haben wir heute, da wir auch noch einen schlafenden Komodowaran in der Höhle entdecken.
    Im Dorfhaus von Rinca bekommen wir ein frühes Mittagessen und es wird uns noch eine Tanzshow dargeboten, ehe es wieder zurück auf's Boot und weiter geht.
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  • Sonnenuntergang bei den Strawberry Hills

    16 novembre 2022, Indonésie ⋅ ☁️ 29 °C

    Nach dem Mittagessen legen wir vor Rinca noch einen Schnorchelstopp ein. Zum Sonnenuntergang geht's dann auf die nahegelegenen rosanen Strawberry Rock Stones, eine wunderschöne geologische Besonderheit.
    Es ziehen Wolken auf und es sieht nach Regen aus, weshalb wir vorzeitig zurück aufs Schiff gehen. Der Sonnenuntergang auf dem Boot ist aber mindestens genauso schön, wenn nicht schöner. Außerdem sehen wir die Flughunde ihren nächtlichen Beutezug starten. Die Tiere, die im englischen Flying Fox oder Fruit Bats genannt werden, sind übrigens Vegetarier und ernähren sich von Blüten, Früchten, Nektar und Pollen.
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  • WISSEN: Einzigartige Komodowarane

    17 novembre 2022, Indonésie ⋅ ☁️ 29 °C

    Komodowarane sind eine Besonderheit der Region, denn das Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf einige der Kleinen Sundainseln von Indonesien. Mit einer Körperlänge von maximal drei Metern und einem Gewicht von über 70 kg ist er einer der größten rezenten Vertreter der Schuppenkriechtiere. Das Beutespektrum der tagsüber aktiven Tiere verändert sich mit dem Alter und zunehmender Körpergröße und reicht von Insekten bis hin zu Säugetieren wie Mähnenhirschen und Wildschweinen. Er ist der einzige Waran, der regelmäßig Beutetiere dieser Größe schlägt. Die Jagd auf große Säugetiere wird durch ein in spezialisierten Drüsen im Unterkiefer produziertes Gift unterstützt, welches unter anderem die Blutgerinnung verringert und einen Schock verursacht. Entflohene Beute kann an diesem Gift auch noch nach Tagen zugrunde gehen. Auch Aas ist ein wichtiger Bestandteil des Nahrungsspektrums.
    Während die Komodomama ihre Eier gegen Fressfeinde verteidigt, sind die einmal geschlüpften Tiere vor ihrer eigenen Mutter nicht sicher, weshalb sie sich in den ersten Lebensjahren vorwiegend auf Bäumen aufhalten.

    Unser Guide erzählt uns außerdem noch ein paar Horrorstorys, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, wie wahr die Geschichten sind. Er berichtet von einem Schweizer Touristen, dessen Bein und einem einheimischen Jungen, dessen Arm nach einem Komodobiss aputiert werden musste.
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  • 19 Stunden am Stück

    18 novembre 2022, Indonésie ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach dem Schnorcheln vor der Komodo Island stehen uns 19 Stunden Bootsfahrt bevor. Dank überwiegend ruhigem Seegang und einigen Vomex ist die Fahrt weniger schlimm als gedacht. Ich kann sogar einen schönen Sonnenaufgang vom Bett aus beobachten. Allerdings verbringe ich die meiste Zeit, schlafend - vor allem, wenn wir abseits von Inseln sind und die See rauer wird.En savoir plus

  • Schnorchelstopp vor Pulau Bendil

    18 novembre 2022, Indonésie ⋅ 🌧 28 °C

    Die Insel Bendil ist winzig und lässt sich in weniger als 10 Minuten umrunden. Echt erstaunlich, dass auf dieser Miniinsel gerade ein kleines Hotel gebaut wird.

    Für uns ist Schnorcheln angesagt, wird doch die ganze Insel von einem flachen Korallenriff umgeben. Im seichten Wasser muss man ganz schön aufpassen, will man doch weder sich selbst an den scharfen Korallen noch die Unterwasserwelt verletzen.En savoir plus

  • Land in Sicht: Wir erreichen Lombok

    19 novembre 2022, Indonésie ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute früh geht es noch auf den kleinen Hügel der Insel Kenawa. Von hier aus sieht man super nach Sumbawa und Lombok. Auch hat man einen tollen Blick auf den Rinjani - den größten Berg der Insel Lombok.
    Nach einem letzten Pancake- Frühstück an Board erreichen wir etwa 2 Stunden später um kurz nach acht in der Früh den Hafen Kayangan an der Ostküste Lomboks, womit der Liveaboard-Trip sein Ende nimmt.
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  • Senaru ist unser erstes Ziel auf Lombok

    19 novembre 2022, Indonésie ⋅ ☁️ 24 °C

    Vom Hafen geht's mit einem privaten Shuttle nach Senaru. Das kleine Bergdorf erreichen wir schon gegen 11 Uhr. Hier bekommen wir erstmal ein Briefing für die bevorstehende 3-Tageswanderung zum Rinjani. Danach haben wir Zeit zu entspannen und machen eine kleine Wanderung zu den Wasserfällen Sendang Gile und Tiu Kelep. Um den hinteren Wasserfall, Tiu Kelep, zu erreichen, müssen wir dreimal durchs Wasser. Hätten wir das gewusst, hätten wir die Tour in Flipflops gemacht. Aber immerhin werden unsere Sneaker jetzt Mal wieder sauber. Genug Zeit zum Trocknen sollte auch sein.En savoir plus

  • Rinjani Tag 1: Sembulan Kraterrand

    20 novembre 2022, Indonésie ⋅ ⛅ 19 °C

    An unserem ersten Tag in Labuan Bajo, Flores kommen wir am Pool mit Ali aus Sydney ins Gespräch. Alle drei wollen wir den Rinjani-Trek in Lombok in ca. zwei Wochen machen. Was für ein Zufall. Wir bleiben in Kontakt und heute treffen wir sie wieder. Außerdem noch Cath und Ash. Zwei Freunde von Ali, die gerade auf 3-Monats-Honeymoon-Reise sind. Neben uns fünf Touris komplettiert noch unser Guide Bri und die drei Gepäckträger Bahri, Behri und Adi, die uns immer lecker verköstigen, unsere Gruppe.

    Am ersten Tag der Tour fahren wir auf der Pritsche eines Pick-Ups etwa eine halbe Stunde nach Sembalun. Kurzer medizinischer Check im Dorf, dann weiter zum Startplatz. Bis zum Basiscamp am Sembalun Kraterrand legen wir 9,33 km und 1.564 hm in 7 Stunden, inklusive Pausen zurück. Von hier haben wir einen wahnsinnig tollen Ausblick auf den Kratersee Segare Anek und erleben einen wunderschönen Sonnenuntergang. Nach einem wahnsinnig leckerem Kokoscurry zum Abendessen geht's direkt ins Zelt. Noch ein paar Stunden schlafen, bevor es weiter geht.
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  • Rinjani Tag 2-1: Rinjani

    21 novembre 2022, Indonésie ⋅ ☁️ 16 °C

    Unser Tag startet heute schon sehr früh. Um 2 Uhr werden wir mit Tee und einem Bananen-Pancake aufgeweckt. 45 Minuten später sind wir alle bereit und starten den Aufstieg zum Gipfel. Diese Strecke teilt sich in drei Abschnitte: Die erste Stunde ist steil und sandig. Danach geht es eine Stunde relativ einfach den Kamm entlang. Die letzte Stunde ist nochmal steil und sandig. Um hier Kraft zu sparen, tritt man am besten in die Spuren eines Vorgängers. Wir sind zum Glück alle ähnlich fit und erreichen gemeinsam, als eine der Ersten und pünktlich zum Sonnenaufgang um 6 Uhr den Gipfel auf 3.727 m ü NN. Glücklicherweise ist der Gipfel nicht in, sondern über den Wolken. Wahnsinnig tolle Aussicht hier oben. Als wir gerade schon wieder absteigen wollen, erreichen Clara und Kris den Gipfel. Die zwei kennen wir von der Bootstour von Flores nach Lombok. Noch ein paar Bilder, dann geht's aber wieder runter, haben wir nun auch schon eine Dreiviertel Stunde auf dem Gipfel verbracht. Inzwischen ist es hell, und immer noch sind einige Wanderer mit dem Aufstieg beschäftigt, während wir die atemberaubenden Bilder, die der Abstieg bietet, genießen können. Richtig besonders ist der Blick auf den Vulkan Baru Jari, der mitten im See steht. Um 9 Uhr sind wir wieder am Basiscamp. Hier gibt es noch ein zweites Frühstück und wir haben etwas Erholungszeit. Das haben wir uns nach 8 km und 1.100 hm (auf und ab) auch verdient.En savoir plus

  • Rinjani Tag 2-2: Senaru Kraterrand

    21 novembre 2022, Indonésie ⋅ 🌧 20 °C

    Am frühen Morgen haben sich wohl ein paar freche Affen an unseren Proviant gemacht, weshalb Bri uns nach dem zweiten Frühstück ein alternatives Programm vorschlägt. Davon sind wir weniger begeistert und halten an der geplanten Route fest. Kleiner Spoiler: Das war die richtige Entscheidung. Hungern mussten wir auch nicht.

    Nach dem Gipfel in der Früh steht heute außerdem der Abstieg zum See und der Aufstieg auf der anderen Seite, am Senaru Kraterrand auf dem Programm. Das sind auch nochmal 8 km und 800 hm (auf und ab). Am See gibt's eine ausgedehnte Mittagspause, die wir für eine Abkühlung im See nutzen. Für die gut 40°C heißen Thermalquellen, die hier auch zu finden sind, war es uns einfach zu heiß. Der Aufstieg nach dem Lunch ist steil, stufig und nahezu endlos. Vor allem im letzten Drittel hat man immer wieder das Gefühl gleich da zu sein, dann geht es aber doch nochmal um die Ecke oder sogar ein Stückchen abwärts. Dafür wird man auf dieser Strecke mit traumhaften Blicken auf den See und den Vulkan belohnt. Auch echt der Wahnsinn, wie es die Gepäckträger die streckenweise vorhandenem steilen und hohen Stufen mit dem Korbgestell auf den Schultern so schnell den Berg hoch schaffen.
    Es ist 18 Uhr und die Dämmerung hat schon eingesetzt, als wir dass von unseren Portern bereits aufgebaute Camp endlich erreichen. Das salzige Popcorn, dass es kurz nach Ankunft als Snack für uns gibt, hätte wohl ausgereicht. Beim Abendessen, knapp zwei Stunden später, sind wir zu ausgelaugt und schaffen wenn überhaupt die halbe Portion. Danach wird auch direkt geschlafen, sind wir doch alle geschafft vom Tag. Immerhin haben wir heute 16 km und 1.930 hm (auf und ab) zurück gelegt.
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  • Rinjani Tag 3: Zurück nach Senaru

    22 novembre 2022, Indonésie ⋅ 🌧 23 °C

    Heute steht uns der Abstieg nach Senaru bevor. Es geht über eine Distanz von 9,5 km 1.800 hm bergab mitten durch einen üppigen Dschungel, in dem wir ein paar der scheuen und selterenen schwarzen Affen in der Ferne in den Bäumen klettern sehen. Bereits nach weniger als 4 Stunden erreichen wir das Ziel. Hier gibt es noch ein leckeres Mie Goreng, ehe es mit dem Pickup zurück ins Dorf geht. Wir sind alle erschöpft aber überglücklich. Immerhin hat der Gipfel Rinjani nur eine Erfolgsrate von etwa 20 Prozent. Wir haben's geschafft und noch dazu hatten wir perfektes Wetter und eine super Gruppe.En savoir plus

  • Tauchschein: PADI® Open Water Diver

    25 novembre 2022, Indonésie ⋅ ☁️ 28 °C

    Als nächstes steht ein Tauchkurs auf dem Programm. Ich bin zwar erst noch skeptisch. Aber letztlich erweitere ich meinen Schnupperkurs doch zum richtigen Tauchkurs und Timo und ich machen gemeinsam den PADI® Open Water Diver.
    Es handelt sich dabei um die erste Taucherstufe. Die maximal erlaubte Tauchtiefe liegt bei 18 Metern. Dabei verfügt man am Ende des Kurses über die Kenntnisse und Fertigkeiten, um in der örtlichen Umgebung oder im Ausland zu tauchen und sich für die Belange der Unterwasserwelt einzusetzen.

    Am ersten Tag steht Theorie an. Die Blue Marlin Tauchschule in Sengiggi ist nur fünf Gehminuten von unserem Hotel entfernt. Während Timo am Vormittag mehrere Stunden Erklärvideos anschaut und das Tauchen von Instructor Paul näher gebracht bekommt, entspanne ich in unserem Hotel. Erst zu den Poolübungen am Mittag komme ich dazu - ursprünglich wollte ich ja nur den Schnupperkurs belegen. Paul ist echt ein super Instructor und nimmt sich viel Zeit bei der gemeinsamen Vorbereitung des Equipments und bei den Übungen im Wasser. Für den Tauchschein will ich mich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht entscheiden. Dass ich mich in mehreren Metern Tiefe total entspanne und die Unterwasserwelt genieße, kann ich mir noch nicht vorstellen. Paul ist aber überzeugt davon und gibt mir ein Buch zur Tauchtheorie und Übungsbögen zum Selbststudium mit.

    An Tag zwei geht's auf's Meer. Außer uns ist noch ein taucherfahrenes Paar dabei. Dave ist Amerikaner. Er und seine Frau Tanja leben derzeit in Singapur und sind nur für ein verlängertes Wochenende auf Lombok. Die zwei haben ihren eigenen Guide. Auf Tauchgang sind wir zu dritt: Paul, Timo und ich. Das ist echt angenehm. Kann man so doch viel leichter auf die Schwierigkeiten des Einzelnen eingehen. Wir starten am Vormittag am Halik Reef vor der Insel Gili Trawangan. Das Riff ist relativ flach. Auf maximal acht Meter Tiefe sehen wir hier schon Korallen und viele bunte Fische. Kurz vor Ende des 40-minütigen Tauchgang schwimmt auch noch eine etwa 70 cm große Karettschildkröte durch den Ozean. Wahnsinn! Ich bin voll begeistert. Nach der Mittagspause auf Gili T starten wir zum zweiten Tauchgang. Da an dieser Stelle ein altes Schiffswrack zu sehen ist, heißt dieser Spot Bounty Wreck. Die Tiefe macht mir überhaupt nichts aus. Druckausgleich, Atmung und das Schweben im Wasser klappt sehr gut und fühlt sich viel natürlicher an, als ich gedacht hätte. Am Ende des zweiten Tages entscheide ich mich deshalb den Tauchschein mitzumachen.

    Der dritte Tag verläuft ähnlich, wie der zweite Tag. Wir haben am Vormittag und Nachmittag je einen etwa 40-minütigen Tauchgang, mit einer Mittagspause auf Gili Trawangan. Unter Wasser bauen wir immer wieder auch Übungen ein, die wir schon aus dem Pool kennen, wie beispielsweise das verlorene Mundstück zum Mund führen oder die Brille unter Wasser saubermachen. Die Tauchspots heute sind das Sunset Reef und der Turtle Heaven. Bei letzterem erreichen wir unsere Maximaltiefe von 18 Metern Tiefe und sehen neben Karettschildkröten auch alte grüne Meeresschildkröten, die etwa genauso groß wie ich sind. Außerdem haben wir zahlreiche Fische gesehen. Darunter Moränen, Trompetenfische, Kugelfische, Feuerfische, Rotzahn-Drückerfische, Skalare und eine Kauri-Tigerschnecke. Am späten Nachmittag sind wir wieder zurück an der Tauchschule. Noch ein Übungsbogen, dann geht's an die Theorieprüfung. Der Multiple-choice-Test ist aber halb so wild, da Paul uns alles super erklärt hat und durch die praktische Erfahrung vieles leichter fällt. Am eindrücklichsten für mich war die kleine unter Wasser ausgeblasen Luftblase, die beim Aufsteigen immer größer wurde. Die Gegebenheiten bei Kompression und Volumenänderung konnte ich mir so richtig gut merken.
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