• Ankommen in Skopje

    May 18 in North Macedonia ⋅ ☁️ 21 °C

    Diese vier Bauten stehen für die architektonischen und geografischen Kontraste, die das Stadtbild von Skopje so einzigartig machen. Sie repräsentieren verschiedene Epochen der mazedonischen Geschichte – von der Antike über die sozialistische Moderne bis hin zur Jahrtausendwende.

    Regierungsgebäude: Der Sitz der Regierung wurde im Zuge des umstrittenen Projekts „Skopje 2014“ radikal verändert. Die ehemals schlichte, moderne Fassade wurde durch eine monumentale, neoklassizistische Prunkfassade mit weißen Säulen und Kuppeln ersetzt.

    Burg (Festung Kale): Das historische Herzstück thront auf einem Hügel direkt über dem Fluss Vardar. Sie stammt ursprünglich aus dem 6. Jahrhundert und repräsentiert die antike und osmanische Epoche der Stadt. Von den Mauern hat man einen der besten Ausblicke auf das Zentrum.

    Hauptpostamt (Brutalismus): Nach dem verheerenden Erdbeben von 1963 wurde Skopje vom japanischen Architekten Kenzō Tange im modernistischen Stil neu geplant. Das Zentrale Hauptpostamt (entworfen von Janko Konstantinov) gilt weltweit als Meisterwerk des Brutalismus. Die rohe Betonstruktur erinnert optisch an eine futuristische, geometrische Lotusblüte.

    Millenniumskreuz: Das 66 Meter hohe Stahlgerüst-Kreuz steht auf dem Gipfel des Berges Vodno. Es wurde im Jahr 2002 errichtet, um 2.000 Jahre Christentum in Mazedonien zu feiern. Es ist nachts hell erleuchtet und von fast überall in der Stadt aus zu sehen.
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