• TET Bosnien, Cincar und ein Pausetag

    15. Juni in Bosnien-Herzegowina ⋅ ☀️ 19 °C

    Eigentlich wollten wir es gestern etwas langsamer angehen lassen. Wir merkten beide allmählich die körperliche Belastung der vergangenen Tage und hatten uns deshalb vorgenommen, nur bis mittags den TET zu fahren, anschließend auf den Berg Cincar zu fahren um Wildpferde sehen und danach eine Unterkunft am See für einen wohlverdienten Pausentag zu suchen. Für den Nachmittag war ohnehin schlechtes Wetter angekündigt, und wir hielten es für eine kluge Idee, dann nicht mehr offroad unterwegs zu sein.

    Der TET ließ sich hervorragend fahren, und wir kamen sogar besser voran als geplant. Nach gut der Hälfte der Strecke bogen wir dann Richtung Cincar ab. Was zunächst als kleine Straße begann, wurde bald zu einem gut fahrbaren Offroadtrail – und die letzten Kilometer schließlich zum mit Abstand schwierigsten Offroadstück, das wir bisher gefahren sind. Wir mussten uns wirklich durchkämpfen, doch am Ende hat alles gut geklappt.
    Im Reservat wurden wir mit einer grandiosen Aussicht auf das Gebiet belohnt, in dem die Wildpferde leben. Die Pferde selbst waren leider nicht zu sehen, dafür ein Einhorn.

    In der Unterkunft angekommen, hatten wir wieder viele angenehme Gespräche mit Einheimischen und mit zwei Hamburgern, die in ihre alte Heimat zurückgekehrt sind. Das Highlight des Abends: eine richtig leckere Pizza, die wir uns direkt am See schmecken ließen.

    Heute hieß es endlich einmal ausschlafen, gefolgt von einem ausgiebigen Frühstück direkt in der Unterkunft. Danach standen erst einmal die alltäglichen Dinge an: Wäsche waschen sowie kleinere Reparaturen und Wartungen an unseren Motorrädern.

    Schließlich machten wir uns auf zum See, denn der Pausentag sollte ja auch zum ausgiebigen Baden genutzt werden. Doch schon auf der Fahrt dorthin zogen dunkle Wolken auf, und kaum waren wir angekommen, grummelte es bereits am Himmel. Einen kurzen Sprung ins kühle Wasser haben wir uns trotzdem nicht nehmen lassen – beim ersten Tröpfeln ging es dann aber zügig zurück in unsere Unterkunft.

    Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte: Ein bisschen Erholung tat uns beiden gut, und mit neuen Kräften freuen wir uns schon auf das, was als Nächstes kommt.
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