• Im Kreis gefahren

    17. juni, Bosnien-Hercegovina ⋅ ☀️ 30 °C

    Gut ausgeruht und nach einem leckeren Frühstück starteten wir heute Morgen Richtung Offroad-Track. Wir waren früher unterwegs als sonst, denn der Wetterbericht hatte sehr hohe Temperaturen angekündigt.

    Die Offroadsektion führte uns nach Mostar – sie ließ sich gut fahren und führte uns durch eine unglaublich schöne Landschaft.

    In Mostar angekommen, mussten wir zum ersten Mal eine Werkstatt aufsuchen, denn unterwegs hatten wir eine Schraube samt Distanzhülse verloren. Der Inhaber, selbst jahrelanger Motorradfahrer und sogar im Rennsport aktiv gewesen, ließ einen Mechaniker den Schaden im Handumdrehen beheben – und das ganz ohne Berechnung. Als kleines Extra bekamen wir noch eine Empfehlung für das beste Restaurant der Region mit auf den Weg, nicht weit von einem schönen Bergsee entfernt.
    Solche herzlichen Begegnungen sind es, die eine Reise unvergesslich machen.

    Am Nachmittag kletterte das Thermometer in Mostar auf stolze 38 °C – was unseren Ausflug in voller Schutzkleidung durch die historische Altstadt sehr kurz ausfallen ließ. Anschließend folgten wir dem Tipp des freundlichen Werkstattinhabers und machten uns auf den Weg zum Restaurant und Bergsee, rund 1,5 Stunden von Mostar entfernt. Was uns dabei leider entging: Wir fuhren in einer großen Schleife wieder zurück in die Richtung, aus der wir heute Morgen gestartet waren. Unterm Strich sind wir also über 200 Kilometer gefahren, um eine Strecke von gerade einmal 50 Kilometern Luftlinie zurückzulegen.

    Belohnt wurden wir aber reichlich: Das Essen war tatsächlich hervorragend, und der Bergsee auf 1200 m über dem Meer war angenehm erfrischend – und wärmer als gedacht, da er mit nur vier Metern an der tiefsten Stelle sehr flach ist.

    Morgen geht es dann „onroad" weiter nach Sarajevo und anschließend Richtung Montenegro.
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