Auf nach Istanbul
27. juni, Tyrkiet ⋅ ☀️ 28 °C
Nachdem Andi zum Abschied am Morgen noch einmal in den Pool gesprungen war, brachen wir endlich in unser Zielland für dieses Jahr auf: die Türkei. Der Grenzübergang zog sich aufgrund des hohen Andrangs etwas in die Länge, verlief aber völlig problemlos – und schon standen wir auf türkischem Boden.
In der Türkei angekommen, hielten wir zunächst in Edirne, um einen Kaffee zu trinken und uns mit Lira für die kommenden Tage einzudecken. Der erste Geldautomat war auch gleich gefunden – doch hier nahm der Tag eine unfreiwillig längere Wendung. Was Andi nämlich nicht lesen konnte, da sein Handy noch nicht im türkischen Netz war und ihm somit kein Übersetzer zur Hand war: Der Automat funktionierte gar nicht – und behielt prompt seine Bankkarte ein. In der Filiale vor Ort war leider niemand, der uns auf die Schnelle helfen konnte, und so hieß es: warten. Ganze dreieinhalb Stunden verbrachten wir vor dem Automaten, ehe Andi seine Karte endlich zurückbekam. Immerhin standen die Motorräder gegenüber im Schatten.
Als die Karte schließlich wieder ihren Besitzer hatte, fuhren wir ohne weitere Umwege direkt nach Istanbul – über Lüleburgaz und Çorlu –, wo wir bereits eine Unterkunft reserviert hatten. Nachdem wir uns durch den chaotischen Verkehr bis nach Eminönü gekämpft hatten, begrüßte uns gleich unser ausgesprochen sympathischer Gastgeber Mehmet. Eine Straße weiter fanden wir noch einen leckeren Imbiss, holten uns zwei Kaltgetränke und ließen den Tag auf der Dachterrasse des Hotels ausklingen. Später tauchte sogar unser Gastgeber mit zwei Freunden auf, und so verbrachten wir einen wirklich netten Abend mit schönen Gesprächen – der perfekte Auftakt für unsere Zeit in der Türkei.
Da es in Istanbul einfach viel zu viel zu sehen gibt, entschlossen wir uns, noch einen Tag hierzubleiben und die Stadt ein wenig zu erkunden. Nach einem guten Frühstück ging es zunächst in Richtung Ägyptischer Basar, der uns durch wunderschöne kleine Gassen führte. Von dort aus machten wir uns auf zu den großen Sehenswürdigkeiten: der Hagia Sophia, der Sultan-Ahmed-Moschee und dem Versunkenen Palast – allerdings nur von außen, denn für diesen Tag hatten wir uns noch einiges mehr vorgenommen.
Die Schleife zurück drehten wir durch den Großen Basar, und der Name ist hier Programm: Wir brauchten eine ganze Weile, um an den unzähligen Ständen entlangzuschlendern. Als wir endlich wieder Tageslicht erblickten, bogen wir gleich in eine kleine Gasse ab, um die Beine auszuruhen und einen türkischen Tee zu trinken.
Zum Abschluss ging es dann noch mit einer rund 20-minütigen Fährfahrt hinüber nach Kadıköy, von wo aus sich uns ein toller Blick über die Skyline von Istanbul und den Bosporus eröffnete. In Kadıköy angekommen, suchten wir uns ein kleines Lokal und gönnten uns auf dessen Dachterrasse einen leckeren Mittagssnack – ein gelungener Ausklang für unseren Streifzug durch diese faszinierende Stadt.Læs mere













Rejsende
👍
Rejsende
🫣 ich sehe hier Männer, die heimlich auch Spaß an der Shoppingmeile haben 🤭