• Istanbul in 12 Stunden

    30 Disember 2025, Turki ⋅ 🌬 9 °C

    Da der Tag gestern (Dienstag) keine freie Minute aufwies, kommen die Reiseberichte jetzt etwas verspätet.
    Die Gruppentour (zu Fuß) beginnt um 09.15 mit einem Marsch durch Istanbuls Altstadt zum Hippodrom. In eisigem Wind lauschen wir unserer Reiseführerin Aysun, die lustig und resolut die Gruppe steuert. Vom Hippodrom geht es in die Blaue Moschee. Als Nächstes besuchen wir die Zisterne, ein riesiger Trinkwasserspeicher mit vielen Säulen, der auch bereits Kulisse mehrerer Filme war, u.a. James Bond. Eine sehr beeindruckende Location. Nach einer kurzen Kaffeepause geht es auch schon weiter.
    Statt des ursprünglich geplanten Besuchs des Topkapi (wegen des kalten und windigen Wetters) wird kurzerhand der Bus geordert und fährt uns quer durch die Stadt zum Piyer Loti, einem Aussichtspunkt, an dem man wunderbar über das ganze Goldene Horn scheuen kann.
    Anschließend geht es zur Suleymaniye-Moschee, die sich wunderhübsch ist.
    Danach steht der Große Basar an.
    Nach einem Gang trennt sich die Gruppe, aber Aysun bietet uns die nächste James Bond Location.
    Nach einem kurzen Gang durch die Hintergasse des Basars steigen wir eine Treppe hoch zu einer Seite und zwar schöne, gefälschte Designer Taschen angeboten werden, auf der anderen Seite aber auf eine unbefestigte kleine Terrasse treten können, von der wir exakt zu blauen Stunde einen wunderbaren Blick auf eine Moschee und Dächer haben, die Kulisse des Skyfall Films waren. Von dort aus ist James Bond (Daniel Craig) mit dem Motorrad über die Dächer Istanbuls gerast.
    Zu einer gefälschten Designertasche für 500 € lassen wir uns allerdings nicht überreden.
    Anschließend geht es direkt zum Abendessen auf einer Rooftop Terrasse, die wie überall in Istanbul von Markisendächern überspannt wird. Zum einen ist es dort immer noch relativ kühl und zugig, zum anderen fängt es später an sehr stark zu regnen und auch zu gewittern. Das Wasser fließt zum Teil in solchen Strahlen durch das Dach, dass die Gäste dort fliehen müssen und das Wasser ständig eimerweise weg getragen wird. Zum Glück war unser Platz trocken.
    Im Hotel sind wir anschließend erst gegen circa 23:00 Uhr. Dank unserer Reiseleitung finden wir noch ein Entschuldigungsschreiben des Hotels wegen der nächtlichen Störung gestern mit etwas Gebäck und Früchten auf dem Zimmer.
    Ein interessanter, aber auch unheimlich anstrengender Tag…
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