• Wilhelm Töff
  • Wilhelm Töff

Die fantastische UFO-Reise

Beamen geht nicht? Doch! Von Kanada, nach Holland, Frankreich, Spanien und wer weiss sonst noch hin... Weiterlesen
  • Disneyland auf Spanisch

    17. Mai in Spanien ⋅ ⛅ 18 °C

    Ronda. Einst ein bedeutender, stolzer Ort - jetzt eine dem Verfall preisgegebene Geldmaschine ohne Seele. Im Reiseführer liest sich das so:

    "Ronda, die Stadt, die auf einem beeindruckenden Felsplateau thront, gehört in Andalusien auch als Kleinstadt in mehrfacher Hinsicht zu den Großen. Sie reiht sich ein in die Liste der „weißen Dörfer“ und hat schon bedeutende Literaten wie Rainer Maria Rilke und Ernest Hemingway mit ihrem Zauber zu langen Aufenthalten verführt.

    Als Inspiration stand Ronda auch Prosper Mérimée gewissermaßen Pate für seine Novelle „Carmen“, nach der dann das Libretto zu der am meisten gespielten Oper „Carmen“ von George Bizet entstand. Das ist kein Wunder, denn die Atmosphäre der Stadt bringt nicht nur Poeten ins Schwärmen. In Ronda befindet sich zudem eine der ältesten und am besten erhaltenen Stierkampfarenen des Landes.

    Typisch für Ronda sind die weißen Häuserfronten. In den malerisch verwinkelten und schmalen Gassen lassen sich die Häuserwände fast gleichzeitig mit den Händen greifen. Die Stadt besticht zudem durch die wunderschöne Altstadt sowie die direkte Lage an der Schlucht. Zu Ronda gehört überdies die Serranía de Ronda, eine bizarre Berglandschaft. Die Nächte in Ronda berbringt man eher gemütlich in einer Bodega."

    Wenn man jedoch in den Gassen den Blick hebt, entdeckt man zuhauf schlecht kaschierte Häuserruinen und wer die Augen aufmacht, sogar unzählige Bebauungslücken durch bereits eingestürzte Gebäude.

    Das Ronda des 21. Jh. reiht sich also in Wirklichkeit ein in eine lange Liste lebloser Altstadt-Kulissen des Verfalls europäischer Kultur, die vor unseren Augen Fahrt aufnimmt.

    BESUCHEN SIE EUROPA
    SOLANGE ES NOCH STEHT.
    Weiterlesen

  • Zwischen den Meeren

    18.–21. Mai in Spanien ⋅ ☀️ 19 °C

    Tarifa. Der südlichste Punkt Kontinental-Europas. Afrika im Blick. Ein super Campsite. Super Strand. Acht Kilometer lang. Super Leute - viele Surfer. Es ist so schön... Wir kommen hier gar nicht weg.

    Tarifa ist die südlichste Stadt Spaniens und genau hier trennt sich das Mittelmeer vom Atlantik. Der Stadtstrand Playa Chica liegt am Mittelmeer und direkt daneben reiht sich der Playa de los  Lances und kilometerlange weitere Atlantik-Sandstrande bis nach Portugal.
    Weiterlesen

  • Rüber nach Afrika

    21. Mai in Marokko ⋅ 🌬 25 °C

    Besichtigung der Medina von Tanger. Wir haben um 12 Uhr in Tarifa / Spanien den Landi auf der Schnellfähre geparkt und waren um 14 Uhr bereits auf dem Camping Miramonte in Marokko. Von dort sind es nur 30 Minuten zu Fuß mitten hinein ins orientalische Treiben...

    Die Stadt gilt als das Tor zu Afrika und blickt auf eine bewegte Vergangenheit als internationaler Knotenpunkt zurück.

    Wir sind immer schnurstracks nach Südmarokko in die Wüste gebraust. Diesmal lag der Schwerpunkt auf Pistenfahren in Spanien. Deshalb ergibt sich nun die Möglichkeit in unserer letzten Ferienwoche den Norden Marokkos etwas mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
    Weiterlesen

  • Vorwärts, wir müssen zurück

    26. Mai in Marokko ⋅ 🌬 21 °C

    Fähre nach Sète in Frankreich. Die Fahrt dauert so um die 40 Stunden. Ist uns aber noch immer lieber als 2000 Kilometer Autobahn und Fernstraßen mit dem Landi. Für 660 Euro inkl. Aussenkabine auch recht günstig...Weiterlesen

  • So ne Seefahrt...

    28. Mai, Golfe du Lion ⋅ ☀️ 25 °C

    ... kann ganz schön komisch sein. Über 40 h von Tanger nach Sète auf einem fast leeren Schiff mit nur 140 Passagieren an Bord. So etwas habe ich noch nie erlebt. Die Reederei hat zwei Termine ausfallen lassen und alle Buchungen auf diesen Termin zusammen gefasst. Dennoch: Es sind keine Wohnmobile und kaum europäische Touristen an Bord. Lediglich marokkanische Gastarbeiter. Wir können uns das nur mit der aktuellen Weltsituation erklären. Ein tolles Erlebnis: Delphine begleiten uns ein Stück. Momentan dümpeln wir vor dem Hafen von Sète herum und dürfen nicht einlaufen. Heute soll es noch mit dem Landi weiter gehen... Mal schauen wann wir von Bord kommen.Weiterlesen

  • Ende der Reise
    1. Juni 2026